Taugt ein BMW Z4 mit 130.000 KM was?

Hallo,

ich wollte mal ein paar Meinungen einfangen.
Ich spiele mit dem Gedanken meinen Opel Astra H Turbo gegen einen BMW Z4 einzutauschen. Sollte man einen 2003er Z4 2,5i mit etwa 130.000 KM auf der Uhr kaufen? Oder hat mann in aller Kürze dann enorme Reparaturkosten zu erwarten? Es sollte schließlich ein Alltagswagen werden den ich noch ein paar Jahre fahren wollte.

ich wollte mal ein paar Meinungen einfangen.

Klar doch, ich spiele mit.
Jeder Benziner hat nach 130.000 km so ziemlich sein Laufzeitende erlebt. Also erübrigt sich jede Diskussion, ob man Schrott noch kaufen soll.

Denn der Verkäufer weiss auch sehr genau, warum er seinen Wagen jetzt noch schnell abgeben will.

Gruß
T.

Hallo Mark0731,

ich wollte mal ein paar Meinungen einfangen.
Ich spiele mit dem Gedanken meinen Opel Astra H Turbo gegen
einen BMW Z4 einzutauschen. Sollte man einen 2003er Z4 2,5i
mit etwa 130.000 KM auf der Uhr kaufen? Oder hat mann in aller
Kürze dann enorme Reparaturkosten zu erwarten? Es sollte
schließlich ein Alltagswagen werden den ich noch ein paar
Jahre fahren wollte.

Cabrio und Alltag? Passt jetzt nicht ganz so zusammen.
Aber zum Glück gibt es ja 7,5 Tonner auch zum mieten für den Einkauf bei IKEA.

Für den BMW gilt, wie für jeden Gebrauchten:

  • Herkunft?
  • Zustand tech. + optisch?
  • Scheckheft gepflegt?
  • Verkäufer: privat oder Händler?

und dann natürlich die Frage: Marktpreis oder Mondpreis

Grundsätzlich würde ich dem 2,5 i ca. 250.000 km zutrauen.
Die Maschine macht das auf jeden Fall.

Lass doch mal das Fahrzeug von Dekra / ADAC / BMW - Vertragshändler checken. Das Geld würd’ ich ausgeben bevor ich unwissend 12.000,- bis 15.000,- Euro auf den Tisch des Hauses legen soll.

222kpl

Selten so einen Schwachsinn gelesen mit den 130000 km

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Vom Motor her sollte es bei 130.000km absolut keine Probleme geben.
Die BMW 6 Zylinder schaffen locker die 300.000km Marke, BEI VERNÜNFTIGER PFLEGE !!!

Wichtig wäre für dich ein Scheckheft. Sind alle Wartungen gemacht?
Ölwechsel? Bremsen?
Bei 130.000km gehen gern die Stoßdämpfer platt. Sind diese schon gewechselt?
Wenn nicht, und du machst nichts selber, sind locker 1000€ fällig.
Ansonten ist halt der allgemeine Zustand wichtig…

Selten so einen Schwachsinn gelesen mit den 130000 km

Ja? Wie lange hält denn z.B. eine Kupplungsscheibe?

Die Achsmanschetten sind auch bald dran usw. …

…und das ist benzinerspezifisch?

Ich denke, man sollte die Größe haben zuzugeben, wenn man Unsinn verzapft hat.

Zum BMW: dass ein gebrauchtes Auto irgenwann alle möglichen Verschleißreparaturen benötigt, dürfte klar sein.
130.000 Km sind jedoch für Motor und Schaltgetriebe heute nicht mehr allzu viel.

Ich würde darauf achten:

  • ein, maximal zwei Vorbesitzer. Älter als 40 Jahre.
  • alle Inspektionen bei BMW durchgeführt und im Checkheft dokumentiert
  • guter Pflegezustand
  • unfallfrei (bei einem Cabrio wäre mir das sehr wichtig)
  • Elektronik fit, alles funktioniert, auch das elektrische Dach ohne Knarzen.
  • Klimaanalage vorhanden und funktionstüchtig
  • keine Tuningteile / Breitreifen
  • Inspektionsrechnung liegen vor, zumindest vom letzten Besitzer.
  • Inspektion ist nicht sofort fällig.

Ein BMW 6-Zylinder ist normalerweise ein guter, dankbarer Motor, ein Z4 ein qualitativ ordentliches Auto.
Vergleiche die Preise bei z.B. mobile.de

Gruß,
M.

Hallo,
dann bin ich ja froh, dass ich einen Diesel fahre - ein Bekannter hat momentan über 700tsd drauf ohne große Reparaturen. 400 bis 500tsd sind der Normalfall bei meinem Wagen - Experten sagen, dass meiner mit 130tsd momentan gerade mal eingefahren ist. Und der BMW ist mit 130tsd schon Schrott? Lustig.
MFG
Pluto

Ein Kuplungsscheibe sollte unter normalen Verhältnissen auch deutlich länger als 130.000 halten, ich würde dort eigtl. mindestens mal das doppelte anpeilen.

Die Achsmannschette ist ja wohl kein Thema, das ist ein ganz normales Verschleißteil, das halt irgendwann kommt bzw. kommen kann und nicht die Welt kostet.

Es ist ja wohl klar, dass bei einem Auto mit dieser Laufleistung häufiger gewisse Verschleißteile ausgetauscht werden müssen und das dürfte dem Ursprungsposter auch klar sein. Es handelt sich um ein grundsolides Auto mit einem ebensolchen Motor. Unter normalen Umständen müsste man an dem Auto noch einige zeit Freude haben. Pech kann man natürlich immer mal haben… das steckt man nicht drin auch bei einem Neuwagen nicht.

gruß

derschwede77

Hallo,

erst einmal Danke für die Antworten!

Mir ist natürlich klar, das ein 2003er Z4 weder ein Neuwagen noch das 130 TKM eine geringe Laufleistung ist.
Ich frage mich hauptsächlich ob ein solcher Wagen mit solchen Daten überhaupt 14.000 € wert sein kann.
Ich habe mir bis jetzt 2 solcher Fahrzeuge unter die Lupe genommen (beide knapp unter 100 TKM gelaufen) und die haben einen eher schlechten Eindruck gemacht (Mittelkonsole vermackt, verraucht, etwas dubioses Scheckheft etc.) Und beide Standen bei einem Vertragshändler (Opel, Toyota)
Der Fahrspaß aber war, wie ich finde, immens und der sonstige Technische Zustand war, soweit ich das beurteilen konnte, auch in Ordnung.

Einen Opel kann man auch nicht mit einem Z4, das ist auch klar aber ich müsste etwa eine Differenz von mind. 5.000 € bezahlen wenn der Händler meinen Astra direkt in Zahlung nimmt und ob sich das für einen 2003er Z4 lohnt ist für mich halt die große Frage.

Hi!

erst einmal Danke für die Antworten!

Bitte.

Mir ist natürlich klar, das ein 2003er Z4 weder ein Neuwagen
noch das 130 TKM eine geringe Laufleistung ist.
Ich frage mich hauptsächlich ob ein solcher Wagen mit solchen
Daten überhaupt 14.000 € wert sein kann.

Klar kann er das.
Der Neupreis kann die 60.000 Eur leicht übersteigen.

Es kommt eben auf die Ausstattung und den Zustand an.

Ich habe mir bis jetzt 2 solcher Fahrzeuge unter die Lupe
genommen (beide knapp unter 100 TKM gelaufen) und die haben
einen eher schlechten Eindruck gemacht (Mittelkonsole
vermackt, verraucht, etwas dubioses Scheckheft etc.) Und beide
Standen bei einem Vertragshändler (Opel, Toyota)

Was bedeutet „dubioses“ Checkheft?
Es gibt nur eine Art akzeptabler Checkhefte: vollständig, also unter Einhaltung der Kilometer UND der zeitlichen Intervalle von einem Vertragshändler der Marke des Fahrzeuges abgestempelte Checkhefte.

Bei BMW ist das über die VIN übrigens nachvollziehbar, denn ein paar Obershclaue basteln sich vielleicht auch mal einen BMW-Stempel.

Der Fahrspaß aber war, wie ich finde, immens und der sonstige
Technische Zustand war, soweit ich das beurteilen konnte, auch
in Ordnung.

Das kann durchaus sein.

Einen Opel kann man auch nicht mit einem Z4, das ist auch klar
aber ich müsste etwa eine Differenz von mind. 5.000 € bezahlen
wenn der Händler meinen Astra direkt in Zahlung nimmt und ob
sich das für einen 2003er Z4 lohnt ist für mich halt die große
Frage.

…die nur Du selbst Dir beantworten kannst.

Fakt ist, dass ein alter BMW immer Geld kostet. Unter 600 - 700 Eur pro Jahr an Inspektionen wird man ein solches Auto nicht bewegen können. Der Spritverbrauch liegt bei 9-12 L. Die Versicherung ist sicherlich auch teurer als bei Deinem Opel.
Dafür würdest Du dann ein Auto mit einem richtigen Motor fahren.

Gruß,
M.