seit dem neue Gesetze es möglich machen, Privatanwender
strafrechtlich zu VERFOLGEN bzw Privatuser „dingfest“
zumachen, weil sie zum Beispiel ein Computerspiel oder eine
Mp3 Datei downgeloadet haben (oder auch up). Im Prinzip kommen
die Fahnder an die Enduser durch ihre Ip Nummer die bei der
jeweiligen Tauschsoftware registriert wird, so daß man einen
zielsicher tracen kann…
Gibt es da überhaupt noch die Möglichkeit der Anonymität???
Also… Wie du schon gesagt hast, die GEsetzeslage hat sich geändert bzw verschärft um eben auch das tauschen von Illegalen oder Urheberrechtlich geschütztem über Tauschbörsen und ähnliches überhaupt er verfolgen zu dürfen. Ob man es dann macht stet auf einem anderen Blatt. Denn in erster Linie interessiert man sich hier für „Anbieter“ und „Professionelle“ User die womöglich sogar versuchen damit Geld zu machen. Diese Leuts will man am Arsch packen und meiner Meinung nach auch zurecht!
Das untersagt jedoch nicht das Betreiben bzw Benutzen einer Tauschbörse selbst. Denn diese ist nicht Illegal! Es ist das gleiche mit dem Telefon oder mit einem Messer. Ich kann damit mein lecker Schnitzel schneiden und essen oder jemanden damit bedrohen. Oder mit dem Telefon meine Oma anrufen oder dir an den Kopf werfen. Der eine Fall ist legal, der andere nicht. Jedoch, in beiden Fällen läuft bei dir eine Anwendung (nehmen wir mal an eMule/eDonkey) welche man von Aussen recht einfach entdecken und sehen kann. Doch das alleine ist ja kein Verbrechen.
Im Prinzip kommen die Fahnder an die Enduser durch ihre Ip Nummer die bei der jeweiligen Tauschsoftware registriert wird, so daß man einen zielsicher tracen kann…
hmmm… Tracen?! REgistrieren? Was bedeutet das ?! Es stimmt in soweit, das man anhand einer IP Adresse, zusammen mit Datum und Uhrzeit und der Zusammenarbeit des Internet Service Providers (ISP, z.B. T-Offline) den Kunden welcher sich mit dem ISP Verbunden hat, ausfindig machen kann bzw indendifizieren. Denn der ISP weis stets WER sich WANN WO und auch VON WO eingeloggt hat und im Regelfall werden auch solche persönlichen Daten von den ISPs GERNE an die ermittelnden Stellen weitergegeben, da man auch selbst ein Interesse daran hat, das Netz „sauber zu halten“. Vorraussetzung hierfür ist jedoch ein „dringender Tatverdacht“ und die Anweisung durch den Staatsanwalt oder Richter.
Ich weis nun zwar nicht wirklich, wie kleinkariert manch ein Ermittlungsbeamter ist und wann er einer Sache genauer nachgeht, aber schon alleine auf Grund der enormen Zahlen an Tauschbörsianer wird er hier auch in erster Linie nur gegen solche Leuts vorgehen welche auch echten Dreck am Stecken haben. Beispiel pornographie, eindeutig kommerzielle Aktivitäten, eindeutig urheberrechtlich geschützte und unveröffentliche Filme usw.
Aber mal zurück zum Thema:
Im Prinzip kommen
die Fahnder an die Enduser durch ihre Ip Nummer die bei der
jeweiligen Tauschsoftware registriert wird, so daß man einen
zielsicher tracen kann…
YOU CAN’T HIDE! So siehts erst mal aus. Denn sobald du eine solche Anwendung auf deiner Kiste starten tust, kann man das von Aussen sehen. Zwar kann man versuchen regelmässig und häufig die Port-Nummern seines Clients (z.B. emule) zu ändern, was sicherlich die Arbeit der Spione etwas erschweren würde, aber es ist auch dann ein leichtes zu prüfen welche Ports in Betrieb sind und wie diese reagieren. Es gibt in Fachkreisen sehr geniale Software-Werkzeuge welche in sekundenschnelle dir sehr genau berichten WAS alles auf deiner Maschine läuft, in welcher Version und womöglich sogar noch welche Namen (Nicknamen) du verwendest. Viele haben dann auch noch ihre clients so eingestellt, das diese sowieso JEDEM Besucher bereitwillig zeigen was sich so alles auf deiner Pladde oder Share befindet bzw was du gerade herunterladen tust. Je nach dem was es ist, was man da so sehen kann, reicht das schon als dringender Tatverdacht aus um dir mal einen kleinen Besuch abzustatten und deine Computeranlage, Videos, Disketten und CDs allesamt im Forensic-Labor näher zu untersuchen.
d.h. das Problem der nicht vorhandenen „Anonymität“ liegt hauptsächlich an der eingesetzten Software und MEthodik. Diese lässt sich zu einfach ausspähen und abfragen.
Peer-2-Peer Netze wie „Freenet“ (nicht das aus der TV Werbung!) basieren hingegen auf eine rein verschlüsselte Kommunikation und Speicherung der Daten sowie darauf, das „JEder alles“ haben „könnte“. d.h. du als Anwender kannst dir nicht mehr aussuchen welche dinge zu selbst anbietest oder wer etwas von dir herunterladen darf und wer nicht. Hier ist jeder Teilnehmer ein TEil des ganzen und muss vom gesammt-vorhandenen Datenspeicher „Freenet“ auch einen großen Batzen selbst mittragen. (Speicherplatz auf deiner Platte abgeben). Hier ist es meines Wissens nach nicht mehr nachvollziehbar Wer von Wem bzw WAS wann heruntergeladen wurde. Bei Freenet ist offt JEDER oder NIEMAND der Täter! Macht es das Sicherer?!? Ich weis es nicht. Sicherer als eMule und co? ja sicher! Idiotensicher? würde mich nicht darauf verlassen! Es gibt stets sehr leistungsfähige Organisationen wie BND, CIA und andere mit sehr leistungsfähigen Wissenschaftlern und Computern die von Natur aus gerne überall hineinsehen wollen. Ich denke man sollte das nicht unterschätzen.
Mich würde echt interessieren was ihr davon denkt bzw wie Ihr
Freaks euch da absichert???
garnicht!?! Warum sage ich das? Weil es ein schmaler Grat ist auf dem man wandelt. Denn entweder willst du SECURITY oder CONNECTIVITY. d.h. entweder willst du SICHER sein, dann muss man eben seine Software und Systeme so dicht machen dass fast nichts mehr geht und sogar auf Anwendungen versichten die bekanntlich unsicher oder problematisch sind. im übertriebenenen Sinne bedeutet das : Zieh den Netzstecker heraus und du bis sicher! Die andere Seite CONNECTIVITY bedeutet du kannst alles machen und alles nutzen und das auch alles sehr bequem ohne große klimzüge. JEdoch bust du hierfür jede Menge sicherheit ein. Man kann also nicht beides haben und muss immer abwägen in wie weit man das eine, oder das andere benötigt.
Es gibt allerdings allgemeine Grundsätze der Security die man beachten sollte.
- verwendung von möglichst langen und komplexen passworte
- richtiges und sicheres (restriktives) konfigurieren von Servern und Anwendungen. nichts ist schlimmer als „DEFAULT EINSTELLUNGEN“
- sich niemals sicher fühlen und immer weiter auf der suche nach noch mehr sicherheit sein.
Also diese Mail geht an alle GURUS da draussen…
Ich leite die Mail weiter wenn ich einen sehe…
ich glaube nämlich auch nicht das GURUs sich in solchen Foren aufhalten
die haben echt besseres zu tun.
aber vieleicht konnte ich dir trotzdem die eine oder andere frage beantworten.
MfG
Axel