Hallo,
vielleicht hat jemand „die“ Lösung - außer natürlich: alles rausreissen 
Habe im Sommer meinen Balkon mit einer Fensterfront schliessen lassen und habe nun das Problem, dass sich an den Anschlußfugen Wand und Decke Tauwasser bildet.
Zur Decke: Kragplatte Beton und leider auch die darauf stehende (Außen-)Wand Beton. (Außen-)Wände Hochlochziegel, 30 cm, verputzt.
Boden kein Problem, da Front auf einem Holzbalken aufsteht.
An der Anschlußfuge Decke/Fensterfront bildet sich das Tauwasser einen 2-3 cm breiten Streifen entlang der Fensterfront, tropfenförmig, so dass es abtropft.
An den Ecken zu den Außenwänden hin wird das großflächiger, also jeweils ein Dreieck mit Kantenlängen ca 20 cm x 30 cm.
An den Anschlußfugen Außenwand/Fensterfront bildet sich Tauwasser offensichtlich hauptsächlich direkt an der Fuge und fliesst hier natürlich nach unten ab und vernässt die Wand. Dummerweise wird dann natürlich auch die Holzkonstruktion nass.
An der Anschlußfuge Decke/Aussenwand gibt es auch noch leichte Tauwasserbildung.
An den nassen Stellen gibt es natürlich … Schimmelbildung.
Es könnte natürlich jetzt noch ein konstruktives Problem geben, Handwerker ist gerufen, will aber erst kommen, wenn es wieder wärmer wird , um evtl. Anschüsse nachzuarbeiten. Wenn es wäer wird, ist das Problem aber möglicherweise weniger .
Als 1. Hilfe habe ich unter die Decke ein Heizkabel gehängt. Es hilft.
Das kann m.E. aber nur eine Notbehelf sein, zumal eigentlich auch an die anderen Anschlußfugen so ein Kabel gehängt werden müsste.
Gelüftet wird m.E. ausreichend - mehrfach am Tage, die Luftfeuchtigkeit steigt auch danach wieder relativ schnell an - vermutlich Rückfeuchtung aus den (Aussen-)Wänden, die ich mittelfristig ja auch trocken kriegen muss. Aber so lange die starke Kondensation ist, wird das kaum gelingen.
Raumtemp gleitet so zwischen 7 … 13°C, rF steigt bis ca. 75 … 77% in einigen Fällen waren es >80% - warum auch immer.
Temperaturen in den Kanten