Hallo,
eine prominente Person in unserer Gemeinde ist an TBC erkrankt. Allerdings wurde das wohl erst nach vielen Wochen erkannt.
Fragen dazu: erkennen die Ärzte heute TBC nicht mehr, oder ist es wirklich so schwierig zu diagnostizieren. In den letzten drei Monaten (Wahlkampf!) hat die Person wohl schon tausenden Mitbürgern (auch mir) die Hand geschüttelt, war aber wohl schon länger in ärztlicher Behandlung, bis jetzt wohl die richtige Diagnose gestellt wurde.
Cu Rene
Hallo René,
obwohl Tbc erheblich zurückgegangen ist, zählt sie auch heute noch zu den häufigsten bakteriellen Infektionskrankheiten in Europa. Auf 100000 Einwohner kommen heute in Mitteleuropa etwa 50 Neuerkrankungen pro Jahr. Größere Epidemien gab es in den letzten Jahren in russischen Gebieten. 90% der Erstinfektionen sind Lungentuberkulosen, aber auch andere Organe können befallen werden.
Die klinische Symptomatik der Lungentuberkulose ist meist uncharakteristisch und so ist der Patient darauf angewiesen, daß der behandelnde Arzt überhaupt an die Möglichkeit der Tbc denkt.
In der ersten Zeit der Erkrankung ist die Temperatur für 3 - 4 Wochen leicht erhöht, manchmal bilden sich kleine Knötchen ( Erythema nodosa = Knötchenrose). Die Patienten ermüden schnell, haben wenig Appetit und schwitzen schnell. Die Blutsenkung ist nur mittelmäßig beschleunigt.
Schöne Grüße
Sabine
Danke,
Die klinische Symptomatik der Lungentuberkulose ist meist
uncharakteristisch
das wollte ich wissen,
und so ist der Patient darauf angewiesen,
daß der behandelnde Arzt überhaupt an die Möglichkeit der Tbc
denkt.
und das ist leider fast immer so, selbst bei meldepflichtigen Krankheiten.
Cu Rene