TC 4469 Motortreiber

Hallo,
Ich will einen DC Motor mit größerer Stromaufnahme betreiben. Hab mir jetzt eine PWM- gebaut. Um die Richtung zu wechseln habe ich mir den Motortreiber TC 4469 gekauft.In dem Datenblatt steht unter „typical Applications“ eine Grundschaltung mit 4 MOSFETs für den Betrieb mit einem DC-Motor.
Hier meine Fragen:
Hat jemand Ahnung wie ich den TC 4469 genau beschalten muss, und an welchen Pin`s?? (Widerstände, Dioden, Kondensatoren…)
Am besten wäre da ein Schaltplan mit allen Details…

und, sind das alle 4 N-Kanal MOSFETs oder 2xN-Kanal und 2xP-Kanal??

Mit freundlichen Grüßen
F.Heiland

Hallo,
warum liest du das Datenblatt nicht komplett?
Da sollten alle wichtigen Details zur Verwendung des IC drin stehen.
z.B. unter Kap. 5 „APPLICATIONS INFORMATION“
Evtl. schaue beim Hersteller auch nach Applikationsschriften zu dem IC.

Ansonsten steht die Frage, was du konkret machen willst und warum du
diesen IC nimmst, der als Motortreiber eher sehr wenig Funktionalität hat?
Da gibt es womöglich deutlich bessere Lösungen.
Gruß Uwi

Ich will einen DC Motor mit größerer Stromaufnahme betreiben.
Hab mir jetzt eine PWM- gebaut. Um die Richtung zu wechseln
habe ich mir den Motortreiber TC 4469 gekauft.In dem
Datenblatt steht unter „typical Applications“ eine
Grundschaltung mit 4 MOSFETs für den Betrieb mit einem
DC-Motor.
Hier meine Fragen:
Hat jemand Ahnung wie ich den TC 4469 genau beschalten muss,
und an welchen Pin`s?? (Widerstände, Dioden,
Kondensatoren…)
Am besten wäre da ein Schaltplan mit allen Details…

und, sind das alle 4 N-Kanal MOSFETs oder 2xN-Kanal und
2xP-Kanal??

Mit freundlichen Grüßen
F.Heiland

Hallo,
warum liest du das Datenblatt nicht komplett?
Da sollten alle wichtigen Details zur Verwendung des IC drin
stehen.
z.B. unter Kap. 5 „APPLICATIONS INFORMATION“
Evtl. schaue beim Hersteller auch nach Applikationsschriften
zu dem IC.

Ansonsten steht die Frage, was du konkret machen willst und
warum du
diesen IC nimmst, der als Motortreiber eher sehr wenig
Funktionalität hat?
Da gibt es womöglich deutlich bessere Lösungen.
Gruß Uwi

Also ich hab nochmal in dem DATASHEET nachgeschaut, finde aber leider keine APPLICATIONS INFORMATION. Da ist schon ein Schaltplan, aber in diesem sind zwei Dioden und zwei Widerstände abgebildet von denen ich die Werte nicht kennen. Desweiteren erkenne ich aus dem Schaltplan (mangels Fachwissen) nicht obe es sich um N-Kanal oder P-Kanal MOSFETS handelt. Zur Information: Ich bin kein Elektroniker sondern nur Kfz-Mechaniker. Habe aber gewisses Grundwissen.

Mein Vorhaben:
Will einen Servomotor bauen.Verwende dazu einen OP-Verstärker der Ist- und Sollwert vergleicht.Der Ausgang ist an die PWM angeschlossen, welches eine einseitige Bewegung ermöglichen würde.Jedoch soll der Motor ja auch wieder zurück fahren.Also muss ich ja meines wissens anders herum polen und die Drehzahl regeln können, da er wenns an den Nullpunkt geht ja langsamer werden soll.Das müsste mit dem IC normal klappen. Jedoch weis ich nicht wie ich die MOSFETS daran anschließen kann (Vorwiderstände ?? Dioden??) und welche MOSFETS ich da nehmen soll.

Danke fürs Antworten
Gruß Felix

Hallo,

Will einen Servomotor bauen.

welche Leistung, Spannung, Strom ?

Verwende dazu einen OP-Verstärker der Ist- und Sollwert vergleicht.

Welche Anforderungen an Genauigkeit. Für was soll das dienen?
Muß es überhaupt ein Servo sein?
Dieser soll geregelt werden. Wer macht die Regelung?
Evtl. reicht eine einfache Steuerung aus (z.B. per DC-Motor mit Impulsgeber).

Der Ausgang ist an die PWM
angeschlossen, welches eine einseitige Bewegung ermöglichen würde.

Eine Richtungsumschaltung rein analog ist sicher trivial.
Mal über einen kleinen Prozessor nachgedacht, der die PWM erzeugt und
gleich auch noch die Beschleunigung und Abbremsung steuert und natürlich
auch die Richtungsumkehr?

Jedoch soll der Motor ja auch wieder zurück fahren.Also
muss ich ja meines wissens anders herum polen und die Drehzahl
regeln können, da er wenns an den Nullpunkt geht ja langsamer
werden soll.
Das müsste mit dem IC normal klappen.

Der IC ist ja nur ein kleiner Motorstrom-Treiber.
Für größere Motoren mit externen FET gibts deutlich bessere IC
-> siehe Link zu IR -> H-Brückentreiber für FET (mit Treibern
für Highside-FET).

Jedoch weis ich nicht wie ich die MOSFETS daran anschließen kann
(Vorwiderstände ?? Dioden??) und welche MOSFETS ich da nehmen soll.

Ohne einiges Fachwissen wirst du da kaum zum Ziel kommen, vor allem
dann, wenn höhere Ströme und Leistungen im Spiel sind.Das ist IMHO nix
was man mal eben schnell zusammenlötet.
Gruß Uwi

Hallo Felix,

Mein Vorhaben:
Will einen Servomotor bauen.Verwende dazu einen OP-Verstärker
der Ist- und Sollwert vergleicht.Der Ausgang ist an die PWM
angeschlossen, welches eine einseitige Bewegung ermöglichen
würde.Jedoch soll der Motor ja auch wieder zurück fahren.Also
muss ich ja meines wissens anders herum polen und die Drehzahl
regeln können, da er wenns an den Nullpunkt geht ja langsamer
werden soll.Das müsste mit dem IC normal klappen. Jedoch weis
ich nicht wie ich die MOSFETS daran anschließen kann
(Vorwiderstände ?? Dioden??) und welche MOSFETS ich da nehmen
soll.

Was du machen willst ist eine Entwicklung und das wird dich etwas überfordern.

Grundsätzlich musst du aber das ganze von Hinten angehen !

Also, zuerst braucht man die Daten der Mechanik. Also die bewegten Massen und die geforderten Geschwindigkeiten.

Damit, kann man dann den benötigten Motor, und evtl. Getriebe, festlegen.
Im Datenblatt des Motors findet man dann die Angaben zu Strömen und Spannungen. Gerade bei Servomotoren können übrigens recht hohe Ströme beim Bremsen entstehen.

Mit diesen Daten kann man dann die Anforderungen an die Leistungs-FETs festlegen und einen passenden Typ bestimmen.

Aus den Daten der FETs kann man dann die Dioden und Widerstände festlegen.

Das ist so ähnlich wie wenn man ein Auto konstruieren will.
Man kann da auch nicht einen x-beliebigen Motor nehmen und ein beliebiges Getriebe dranbasteln und dann mit 300 Sachen durch die Gegend rasen. Das muss alles zusammenpassen und aufeinander abgestimmt werden und die Motorleistung ergibt sich aus dem CW-Wert und der geforderten Höchstgeschwindigkeit. Und auch wenn die Untersetzung des Küchenmixers stimmt, wird es mit diesem als Getriebe wohl nichts werden …

MfG Peter(TOO)

welche Leistung, Spannung, Strom ?

Also der Motor ist ein alter Scheibenwischermotor = 12V, ca. 30A

Welche Anforderungen an Genauigkeit. Für was soll das dienen?

Also wenns geht eine recht hohe Genauigkeit. Es wird zu einer elektrischen Lenkung.Hab die Schaltung aufgebaut und als Endstufe eine H-Brücke aus Tranisistoren verwendet. Dies hat einwandfrei funktioniert solange ein kleiner Motor mit 12V=, 0,5A verwendet wurde.
wenn ich den großen Motor dranhing, ging nichts mehr. Ich denke das dann der Basisstrom aus dem OP für die Transistoren zu klein war.

Jetzt benötige ich was, was mit dem kleinen analogen Signal aus dem OP (pos. oder neg., je nach richtung) einen Motor mit höherem Sromverbrauch bewegen kann.

Ich dachte ich benutze dann einen PWM IC der an den Ausgang vom OP gaschaltet wird und gleichgerichtet wird, weil je nach Richtung ja pos. oder neg. Signal kommt. Und dann abhängig vom Unterschied von IST und SOLLWERT ein PWM Signal gibt.

Das würde ja theoretisch schon reichen. Nur lenke ich dann in die andere Richtung muss der Motor sich ja andersrum drehen und ich kann ja den PWM IC nicht einfach umpolen.

Mit Prozessoren hab ich leider keine Erfahrung. Da kenn ich mich garnicht aus.

Der IC ist ja nur ein kleiner Motorstrom-Treiber.
Für größere Motoren mit externen FET gibts deutlich bessere IC
-> siehe Link zu IR -> H-Brückentreiber für FET (mit
Treibern
für Highside-FET).

Der TC 4469 ist doch ein Treiber wo ich 4 FETs dranhängen kann. Als Eingang ein PWM Signal und ein Signal für die Richtung. Nur wie schließ ich den an???

Jedoch weis ich nicht wie ich die MOSFETS daran anschließen kann
(Vorwiderstände ?? Dioden??) und welche MOSFETS ich da nehmen soll.

Ohne einiges Fachwissen wirst du da kaum zum Ziel kommen, vor
allem
dann, wenn höhere Ströme und Leistungen im Spiel sind.Das ist
IMHO nix
was man mal eben schnell zusammenlötet.

Ein bissel Fachwissen hab ich schon. Bin keiner der denkt wenn man ne Lampe anschließen kann ist man Elektrogott.
Auch weis ich wie man den Treibe IC anschließen tut. Nur nicht welche Vorwiderstände und Dioden ich für die FETs nehme. Und leider kenne ich die Schaltzeichen für FETs nicht gut, sodas ich nicht weis ob es alle 4 die selben sind oder 2 N und 2 P-Kanal…

Danke fürs Antworten
Felix

Hallo,

welche Leistung, Spannung, Strom ?

Also der Motor ist ein alter Scheibenwischermotor = 12V, ca.30A

Oha, solche Ströme sind also gar nicht mehr vernachlässigbar.

Welche Anforderungen an Genauigkeit. Für was soll das dienen?

Also wenns geht eine recht hohe Genauigkeit. Es wird zu einer
elektrischen Lenkung. Hab die Schaltung aufgebaut und als
Endstufe eine H-Brücke aus Tranisistoren verwendet. Dies hat
einwandfrei funktioniert solange ein kleiner Motor mit 12V=,
0,5A verwendet wurde.
wenn ich den großen Motor dranhing, ging nichts mehr. Ich
denke das dann der Basisstrom aus dem OP für die Transistoren
zu klein war.
Jetzt benötige ich was, was mit dem kleinen analogen Signal
aus dem OP (pos. oder neg., je nach richtung) einen Motor mit
höherem Sromverbrauch bewegen kann.

Die Richtung kann man mittels Trigger bestimmen.
Die weitere Verarbeitung des Richtungssignals wird z.B. in Bild 5.2
des Datenblattes gezeigt.

Ich würde so eine Schaltung aber nicht benutzen, weil da eben tatsächlich
n-Kanla und p-Kanal FET benötigt werden.
Die Beschaltung der oberen FET mit Widerständen und Dioden dient wohl dazu,
die Dynamik bein Ein-/Ausschalten unterschiedlich zu machen.
Andernfalls besteht beim Umschalten die Gefahr von hohen
Transientenströmen, wenn der FET unten noch nicht zu ist, der oben
aber schon offen.

Als FET machen sich auschließlich N-Kanal-FET aber besser.
Da findet man Typen mit RDSon im Bereich von 2…3mOhm!
https://ec.irf.com/v6/en/US/adirect/ir?cmd=eneNaviga…

Als Ansteuerung dazu eignen sich IC die sowohl Highside als auch
Lowside-FET gleichzeitig ansteuern können
https://ec.irf.com/v6/en/US/adirect/ir?cmd=eneNaviga…

Ich dachte ich benutze dann einen PWM IC der an den Ausgang
vom OP gaschaltet wird und gleichgerichtet wird, weil je nach
Richtung ja pos. oder neg. Signal kommt. Und dann abhängig vom
Unterschied von IST und SOLLWERT ein PWM Signal gibt.
Das würde ja theoretisch schon reichen. Nur lenke ich dann in
die andere Richtung muss der Motor sich ja andersrum drehen
und ich kann ja den PWM IC nicht einfach umpolen.

Die Richtungsumschaltung kann auch mit Logik-IC gemacht werden.
In einer Vollbrücke kann man das recht einfach machen.

Mit Prozessoren hab ich leider keine Erfahrung. Da kenn ich
mich garnicht aus.

Schau mal bei Conrad nach C-Control. Ist nicht schwer, weil man da
alles fertig als Modul bekommt.

Der IC ist ja nur ein kleiner Motorstrom-Treiber.
Für größere Motoren mit externen FET gibts deutlich bessere IC
-> siehe Link zu IR -> H-Brückentreiber für FET (mit
Treibernfür Highside-FET).

Der TC 4469 ist doch ein Treiber wo ich 4 FETs dranhängen kann.

Wen du meinst.

Als Eingang ein PWM Signal und ein Signal für die
Richtung. Nur wie schließ ich den an???

Ein bissel Fachwissen hab ich schon. Bin keiner der denkt wenn
man ne Lampe anschließen kann ist man Elektrogott.
Auch weis ich wie man den Treibe IC anschließen tut. Nur nicht
welche Vorwiderstände und Dioden ich für die FETs nehme. Und
leider kenne ich die Schaltzeichen für FETs nicht gut, sodas
ich nicht weis ob es alle 4 die selben sind oder 2 N und 2 P-Kanal…

Im Schaltplan vom TC4469 sind es auf alle Fälle beide Arten.
Gruß Uwi