Hallo,
welche Leistung, Spannung, Strom ?
Also der Motor ist ein alter Scheibenwischermotor = 12V, ca.30A
Oha, solche Ströme sind also gar nicht mehr vernachlässigbar.
Welche Anforderungen an Genauigkeit. Für was soll das dienen?
Also wenns geht eine recht hohe Genauigkeit. Es wird zu einer
elektrischen Lenkung. Hab die Schaltung aufgebaut und als
Endstufe eine H-Brücke aus Tranisistoren verwendet. Dies hat
einwandfrei funktioniert solange ein kleiner Motor mit 12V=,
0,5A verwendet wurde.
wenn ich den großen Motor dranhing, ging nichts mehr. Ich
denke das dann der Basisstrom aus dem OP für die Transistoren
zu klein war.
Jetzt benötige ich was, was mit dem kleinen analogen Signal
aus dem OP (pos. oder neg., je nach richtung) einen Motor mit
höherem Sromverbrauch bewegen kann.
Die Richtung kann man mittels Trigger bestimmen.
Die weitere Verarbeitung des Richtungssignals wird z.B. in Bild 5.2
des Datenblattes gezeigt.
Ich würde so eine Schaltung aber nicht benutzen, weil da eben tatsächlich
n-Kanla und p-Kanal FET benötigt werden.
Die Beschaltung der oberen FET mit Widerständen und Dioden dient wohl dazu,
die Dynamik bein Ein-/Ausschalten unterschiedlich zu machen.
Andernfalls besteht beim Umschalten die Gefahr von hohen
Transientenströmen, wenn der FET unten noch nicht zu ist, der oben
aber schon offen.
Als FET machen sich auschließlich N-Kanal-FET aber besser.
Da findet man Typen mit RDSon im Bereich von 2…3mOhm!
https://ec.irf.com/v6/en/US/adirect/ir?cmd=eneNaviga…
Als Ansteuerung dazu eignen sich IC die sowohl Highside als auch
Lowside-FET gleichzeitig ansteuern können
https://ec.irf.com/v6/en/US/adirect/ir?cmd=eneNaviga…
Ich dachte ich benutze dann einen PWM IC der an den Ausgang
vom OP gaschaltet wird und gleichgerichtet wird, weil je nach
Richtung ja pos. oder neg. Signal kommt. Und dann abhängig vom
Unterschied von IST und SOLLWERT ein PWM Signal gibt.
Das würde ja theoretisch schon reichen. Nur lenke ich dann in
die andere Richtung muss der Motor sich ja andersrum drehen
und ich kann ja den PWM IC nicht einfach umpolen.
Die Richtungsumschaltung kann auch mit Logik-IC gemacht werden.
In einer Vollbrücke kann man das recht einfach machen.
Mit Prozessoren hab ich leider keine Erfahrung. Da kenn ich
mich garnicht aus.
Schau mal bei Conrad nach C-Control. Ist nicht schwer, weil man da
alles fertig als Modul bekommt.
Der IC ist ja nur ein kleiner Motorstrom-Treiber.
Für größere Motoren mit externen FET gibts deutlich bessere IC
-> siehe Link zu IR -> H-Brückentreiber für FET (mit
Treibernfür Highside-FET).
Der TC 4469 ist doch ein Treiber wo ich 4 FETs dranhängen kann.
Wen du meinst.
Als Eingang ein PWM Signal und ein Signal für die
Richtung. Nur wie schließ ich den an???
Ein bissel Fachwissen hab ich schon. Bin keiner der denkt wenn
man ne Lampe anschließen kann ist man Elektrogott.
Auch weis ich wie man den Treibe IC anschließen tut. Nur nicht
welche Vorwiderstände und Dioden ich für die FETs nehme. Und
leider kenne ich die Schaltzeichen für FETs nicht gut, sodas
ich nicht weis ob es alle 4 die selben sind oder 2 N und 2 P-Kanal…
Im Schaltplan vom TC4469 sind es auf alle Fälle beide Arten.
Gruß Uwi