Tchibo und shared memory

Hallo,

beim „Notebookspezialisten“ Tchibo gibts ab Dienstag ein Notebook mit 1024 MB RAM und Grafik mit 128 MB shared memory. Ist sowas nun in jedem Fall besser als 512 MB RAM und echter Grafikspeicher oder ist shared memory in jedem Fall kalter Kaffee? Kann man das generell sagen?

Olaf

beim „Notebookspezialisten“ Tchibo gibts ab Dienstag ein
Notebook

Ein Grund es nicht zu kaufen.
mit 1024 MB RAM und Grafik mit 128 MB shared memory.

Ist sowas nun in jedem Fall besser als 512 MB RAM und echter
Grafikspeicher

Nein!

oder ist shared memory in jedem Fall kalter
Kaffee?

Finger weg davon!
1 GB RAM kannst du dir immer noch nachträglich einbauen, außer man hat das Notebook so toll designed dass man nicht per Klappe rankommt.

beim „Notebookspezialisten“ Tchibo gibts ab Dienstag ein
Notebook mit 1024 MB RAM und Grafik mit 128 MB shared memory.
Ist sowas nun in jedem Fall besser als 512 MB RAM und echter
Grafikspeicher oder ist shared memory in jedem Fall kalter
Kaffee? Kann man das generell sagen?

Ich denke, in erster Linie gibt es noch ein paar andere Kaufkriterien für ein Notebook als die Anbindung des Grafikspeichers und den Arbeitsspeicherausbau. Zum Beispiel: Was taugen Display und Gehäuse? Wie gut ist die Bedienung? Wie lange hält der Akku? Wie laut ist das Gerät und wie warm wird es? In Fragen Akkulaufzeit und Geräuschentwicklung hat sich das letzte Tchibo-Notebook ja z.B. alles andere als mit Ruhm bekleckert.

Zum Thema Shared Memory: Grafiklösungen mit Shared Memory (Nutzung des Arbeitsspeichers als Grafikspeicher) sind zu langsam für die meisten 3D-Spiele. Will man mit dem Notebook spielen, verbietet sich Shared Memory - Grafik. Sucht man einfach ein robustes Arbeitsgerät, kann man ruhig zu Geräten mit Shared Memory - Grafik greifen, wenn sie alle anderen Ansprüche erfüllen. Shared Memory vermindert wegen der höheren Buslast zwar auch die Gesamtleistung des Systems gegenüber dedizierten Grafiklösungen etwas, dafür brauchen entsprechende Grafiklösungen meist sehr wenig Strom.
Im übrigen kann man in Sachen Spieletauglichkeit auch nicht einfach den Umkerhrschluss ziehen - dass die Grafiklösung eines Notebooks eigenen Grafikspeicher besitzt, heißt noch nicht, dass auch ein leistungsstarker Grafikprozessor verbaut ist.

Auch wegen des Arbeitsspeicherausbaus kann man keine generellen Aussagen treffen. Für die meisten Sachen, die Leute mit ihren Notebooks erledigen, sind 512 MB ein völlig ausreichender Speicherausbau. Im Zweifelsfall sollte man darauf achten (bzw. nachfragen), dass (ob) der Speicher erweiterbar ist.

LG, Jesse