Tcm

Wie sind Eure Erfahrungen mit klassischer TCM (keine Esoterik)durch Ärzte? Hattet Ihr auch eine wochenange Erstverschlechterung um dann endlich eine Verbesserung des Zustandes zu erfahren?
Über ernsthafte Antworten würde ich mich freuen.
Antje

Wie sind Eure Erfahrungen mit klassischer TCM (keine
Esoterik)durch Ärzte?

Hallo Antje, auch wenn ich hier die Esoteriktante vom Dienst bin, TCM bei Ärzten ist sehr unterschiedliche Qualität, die einen haben nur das Pflichtprogramm absolviert, was sie für die Zusatzbezeichnung Akupunktur benötigten, andere haben sich intensiv damit auseinander gesetzt und sind womöglich noch für 1-2 JAhre nach China zum Studium gereist.
Die Pflichtprogramm-Ärzte behandeln oft weiterhin rein somatisch, also Organ/Körperteilbezogen, ihnen geht es oft mehr um eine unspezifische Reizbehandlung (also vergleichbar mit dem Schröpfen etc)als jenen, die wirklich in die dahinterstehende Philosophie eingetaucht sind oder sich zumindest auch mit den Diätetischen und Pharmakologischen Behandlungsformen auseinadergesetzt haben.

Also denk ich, um das Handeln der Ärzte einigermassen vergleichen zu können, wäre es zumindest notwendig zu erklären welche Probleme mit welchen Mitteln (Akupunktur oder Kräuter oder was noch) behandelt wurden.
Eine Erstverschlechterung kann schließlich verschiedene Ursachen haben, entweder gehört es zur Wirkung oder ist eine unerwünschte Nebenwirkung (eben etwas was man hinnimmt, da sie nicht im Verhältnis zum Behandlungserfolg stehen, so wie auch einAntibiotikum Durchfall machen kann), oder es wurde etwas überansprucht (zB. bei stechenden Schmerzen können die nach Akupunktur natürlich einfach wegen des anderen stechens mehr ins Bewusstsein kommen) oder konkret falsch gemacht (die meisten Kunstfehler bei der Akupunktur, insbes. die schwerwiegenden wie zB. eine Lungenpunktion beim Nadeln im Brustbeinbereich, werden von Ärzten gemacht, dabei sollten die die darunterliegenden Strukturen wesentlich besser kennen; Aussage habe ich von einem Ausblder, der BEIDE ausbildet, Ärzte und HPs).

Also vielleicht solltest du etwas genauer werden, dann bekommst du evtl eher Antworten von anderen TCM-Patienten.
Gruß Susanne

Hallo Susanne,
ich war vier Wo in der TCM-Klinik in Kötzting. Ich habe ua. PPMS. Ich habe dort einen auf mich abgestimmten Arzneitee von chin Ärzten bekommen. Als ich zurückkam schlidderte ich in die Erstverschlechterung, bei mir heißt das ich hatte zunehmend Gleichgewichtsprobleme. Ich hatte keine Kraft. Seit letzten Do habe ich nach der Akupunktur realisiert, daß ich meine Beine unter meinem Körper wieder gespürt hab. :smile: Die Ärzte dort meinten sowohl der Arzneitee als auch die Akupunktur wären die einzigen wirksamen Waffen bei MS. Zusätzlich zu der chin. Medikation spritze ich Interferon beta-1a. Meine Hoffnung ist, daß ich mit diesem Coctail meine MS zum Stillstand bringe.
Was mir bei den Chinesen so gefallen hat ist der ganzheitliche Ansatz.
Was ich auch toll fand, daß die sich so Zeit für die Anamnese genommen haben.
Meine Frage war einfach die, ob es anderen mit dieser Therapieform ähnlich gegangen ist. Bei mir hat die Besserung erst mit vier Wo Verzögerung eingesetzt. Kommt so was öfter vor?
Grüße Antje

Hallo Antje

Ich habe solche in China in Anspruch genommen, es hat mir sehr geholfen und ich war schneller wieder gesund als meine Zimmernachbarin, die das übliche (Paracetamol u.ä.) bekommen hat.

In Deutschland würde ich mich nur TCM erprobten Ärzten anvertrauen, die in China studiert haben. Das ist, wie ich aus Gesprächen erfahren habe, einfach ein anderes Studium als irgendein Seminar hierzulande.

lg
Kate

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Hallo Susanne,
ich war vier Wo in der TCM-Klinik in Kötzting.

Ok, dann warst du also wirklich bei Profis. Noch dazu weitgehend bei Chinesen, also solhen die wirklich TCM in China studierten (und dann noch entweder „normale Medizin“ bzw. Pharmazie um hier überhaupt praktizieren zu dürfen)

Ich habe ua. PPMS. Ich habe dort einen auf mich abgestimmten :Arzneitee von chin Ärzten bekommen. Als ich zurückkam schlidderte ich :in die Erstverschlechterung, bei mir heißt das ich hatte zunehmend
Gleichgewichtsprobleme. Ich hatte keine Kraft.

Sowas kann vorkommen, wirkt natürlich bei Neurologischen ausfällen bedrohlicher als bei ner Erkältung, aber anscheinend gehts dir wohl wieder besser.

Seit letzten Do
habe ich nach der Akupunktur realisiert, daß ich meine Beine
unter meinem Körper wieder gespürt hab. :smile:

Ich sch mal Siehste…

Die Ärzte dort
meinten sowohl der Arzneitee als auch die Akupunktur wären die
einzigen wirksamen Waffen bei MS.

Naja, darüber liesse sich nun wieder streiten, aber vielleicht war es auch ein Verständigungsproblem. Zumindest ist die Kombination von beidem wichtig, nur das eine oder nur das andere hätte sicher keine Veränderung gebracht (was der große Unterschied ist z denreinen Akupunktur-Schulmedizinern hierzulande)

Zusätzlich zu der chin.
Medikation spritze ich Interferon beta-1a.

Das ist wichtig, dass du dich nicht nur aufs Alternative verlässt, TCM kommt mit moderner Arznei zurecht, bei anderen Verfahren siehts da manchmal mau aus (Bei homöopathie ist schon der morgendliche KAffe eine Gefahr für die Wirkung, nur mal so)

Meine Hoffnung ist,
daß ich mit diesem Coctail meine MS zum Stillstand bringe.

Das wünschich dir, wissen kann mans nicht. Ich hab im Bekanntenkreis eine Frau, die irgendwann in den 60gern im Studium die Diagnose bekam und zumindest bisvor gut 5-10 Jahren noch einigermassen gut zu Fuß war, also so dass sie noch Busfahren konnte und kurze Strecken gehen. Nur für große Touren musste der Rolli ran. Nun wird sie allmählich ganz normal tüddelig, immobil, und anstrengend (so allmählich gehts ans Hirn), aber mit um die 75 darf man das auch.
MS ist so eine Sache, wenn der Verlauf gut geht, dann weiß man nie obs am individuellen Verlauf lag oder an der Medikation…

Was mir bei den Chinesen so gefallen hat ist der ganzheitliche
Ansatz.

Das ist ja grad der Sinn einer TCM-Kur, ist aber bei allen Gleichgewichtsbesierten medizinsystemen so, auch bei Ayurveda oder auch in Europa bei den alten Griechen.

Was ich auch toll fand, daß die sich so Zeit für die Anamnese
genommen haben.

Na wer privatbezahlt wird :wink:

Meine Frage war einfach die, ob es anderen mit dieser
Therapieform ähnlich gegangen ist.

Sorry bei sowas großem kann ich nicht mithalten, hab eher mal kleinere Beschwerden und unpässlichekieten nach ähnlichen Prinzipien behandelt (eher griechisch, oder auch mal nach Ayurveda, aber das schaff ich nicht durchzuhalten)

Bei mir hat die Besserung
erst mit vier Wo Verzögerung eingesetzt. Kommt so was öfter
vor?

Bei solchen Verfahren ist das normal, du versuchst ja ein Gleichgewicht wiederherzustellen (ganz unesoterisch, sondern nach dem medizinsystem), noch dazu mit Naturmitteln, sprich Pflanzen (Tierchen, Mineralien) bzw. gezielten Stimulationen. Sowas braucht seine Zeit.
Dein Körper hat auch monate wenn nicht Jahre gebraucht um aus seinem Gleichgewicht herauszufallen. (sorry ich habs eher mit Ernährung zu tun in demBereich, aber daist es ein schönes Beispiel, wenn du dir Jahrzehntelang Speck angefressen hast, dann braucht es eben auch seine Zeit es wieder runterzubekommen…nimm dieses Bild und stell es dir nun statt auf ner Digitalen Waage auf einer alten BAlkenwaage vor, dann bekommst du einen Eindruck von diesem Stück für Stück ins Gleichgewicht kommen)
Also insgesamt hört sich das nach einem guten Heilungsverlauf an. Zumindest was diese Kur anbelangt. Wichtig ist nun noch im Gleichgewicht zu bleiben… ichhoff dazu hat man dir auch ein paar Tipps mitgegeben.
Gruß Susanne

Wie sind Eure Erfahrungen mit klassischer TCM (keine
Esoterik)durch Ärzte? Hattet Ihr auch eine wochenange
Erstverschlechterung um dann endlich eine Verbesserung des
Zustandes zu erfahren?

Hallo Antje,
ich habe mal eine Gegenfrage. Welche TCM hat mehr als esoterische Erklärungen? Die scheinbaren Wirkungen lassen sich bisher nur mit Erstverschlechterung, normaler Genesung (passiert beides auch ohne Behandlung bei Krankheiten in einem gewissen Stadium) und Placeboeffekt erklären. Dann sind wir aber beim Sprichwort: „Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter, oder es bleibt wie es ist.“
Grüße
Ulf

Wer heilt hat Recht
Hi Ulf,

ich bin selbst ein recht kritischer Zeitgenosse, bei der TCM und insb. der Akupunktur habe ich bei mir ganz konkrete Wirkung spüren können.

Ich habe eine Zeit lang meine Rückenschmerzen nach LWS-Fraktur und Versteifung zweier Segmente mit Akupunktur behandeln lassen. Immer nur wenn es so akut war, dass ich nicht mehr aufrecht laufen konnte. Der Prozess, bis ich wieder aufrecht laufen konnte der sonst mehrere Tage gedauert hat, war mit einer Sitzung abgehandelt. Nach zweien war ich im normalfall schmerzfrei und nach vier konnte ich wieder Sort treiben.
Konservativ behandelt habe ich Unmengen von starken Schmerzmitteln in mich reingekippt, die mich ersten duselig gemacht haben und zweitens sehr viel länger in der Therapie benötigten. Mit KG war da meistens auch nicht viel zu retten.

Ob man solche Effekte wissenschaftlich beweisen kann ist mir in dem Fall scheissegal. Wer heilt hat Recht. Glücklicherweise sieht das meine PKV auch so und es gab nie Probleme bei der Abrechung.

Ach ja, eine Erstverschlechterung ist bei mir nie eingetreten.

Das sind aber nur meine Erfahrungen mit einem ganz speziellen, in meinen Augen besonders gutem Arzt in München.

Gruß
C.

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Hallo Ulf, ich kenne deine Abneigung gegen NAdeln :wink:
Aber TCM besteht aus mehr als dem, ua. eben auch Kräutern (ok und tierischen und mineralischen Heilmitteln, aber bleiben wir der vergleichbarkeit mal bei den Kräutern).
Und du wirst ich wundern, auch in der Schulmedizin gibt es hierzulande einige Kräuter die erfolgreich eingesetzt werden, zB. Digitalis =Fingerhut, es enthält ein Herzglykosid, das eben ein extrem wirksames Mittel ist (deshalb ist auch von jeder Eigenmedikation damit abzuraten).
Ebensolche wirksamen Arzneimittel gibt es in der TCM, sie werden nur nach einer anderen Philosophie eingesetzt. Ihre Wirkung auf den Körper ist aber durchaus nachweisbar, weshalb sie u.a. in China wiedereingeführt wurde (heutiges TCM ist nämlich gar nicht wirklich alt, sondern hängt stark mit der Politik von MaoTzetung zusammen, inhaltlich wurden ein paar alte Ideen aufgegriffen und mit neueren Erkenntnissen kombiniert, dann inhaltlich so aufbereitet, dass die chinesische Landbevölkerung, für die der Staat nicht die Gesundheitskosten auf westlichen Standard tragen kann, dass also diese Landbevölkerung sich diesem Medizinsystem anvertraut)
Du hast recht wenn du sagt oft ist TCM die schlechtere Alternative, dass ist auch ihre Aufgabe - immerhin EINE Alternative anzubieten, wenn man sich ein westliches Krankenhaus nicht leisten kann oder will. Dabei hat sich gezeigt, dass es doch ein paar Krankheiten gibt, wo die westliche Medizin auch noch nicht viel weiter gekommen ist und die TCM zumindest irgendwie zusätzlich wirkt.
TCM ist daher sehr viel offener bezüglich einer kombination von westlichen/Schulmedizinischen und klassischen Therapien.
Gruß Susanne

Hallo Ulf,

ich habe mal eine Gegenfrage. Welche TCM hat mehr als
esoterische Erklärungen?

Wann hast Du Dich mal wirklich mit klassischer TCM beschäftig?
Dann müßte Dir doch aufgefallen sein wie alt Sie ist (ca. 3000Jahre) Dann müßte Dir als logisch denkendem Menschen auffallen daß Esoterik später kam und es in China sowohl ein Ministerium als auch ein Studium gibt…
Ach ja und die alten Hausmitteln von Großmutter sind ja auch alle nur Schrott weil sie nicht aus purer Chemie bestehn und die Pharma die ihre Produkte mit ach so erfolgreichen Studien pusht ist immer so glaubwürdig.
Warum erfährt man oft nur noch aus dem Wirschaftsteil einer Zeitung welche Fortschritte in der Forschung gemacht werden? (Sorry aber diese Aussage stammt von einem absoluten Schulmediziner…)
Google TCM net nur sondern informier dich an den richtigen Quellen zB bei der TCM Gesellschaft oder TCM Klinik in Kötzting.
Dann kannst Du vorurteilslo evt. mitreden. Nur weil Dir etwas fremd ist ist die Schlußfogerung nicht das es Quatsch ist.
Gruß Antje
Oder findest Du MCD u Co weil es so modern ist klasse? Auf gute Gesundheit mit Killerfetten und sonstigem Müll…
Da lobe ich mir Slow Food uä.

Hallo Susanne,
die Reha hat eine gesetzliche Kasse gezahlt :smile:.
Danke für Deine ausführliche Antwort. Hab in Kötzting einen Inder kennengelernt, der mir eine Klinik in Südidien empfohlen hat, die wohl excellente Erfolge auf dem Gebiet der MS hat. Ua auch aryuvedische Ernährung.
Saludos Antje

Hallo Christoph,
vor meiner neurolog Erkrankung hab ich auch Akupunktur statt Quaddeln bekommen im Bereich der HWS. Das hat fast ein Jahr gehalten.
Als kritischer Patient sollte man immer die Augen offenhalten ob eds doch eine Alternative zur Chemie gibt. Nicht immer aber immer öfter :smile:)). Wenn man die NW der Chemie bei Daueranwendung liest kriegt man die Krise…
Muß man sich das antun? Ich denke nicht.
Gruß
Antje
Ach ja wie gut Akupunktur bei Heuschnupfen hilft hab ich live erlebt.

Hallo Kate,
ich war hier in Dtl in einer TCM-Klinik wo chin. Ärzte und dt. Schulmediziner zusammenarbeiten. Ich denke ein Studium in China ist wünschenswert aber selten realisierbar. Meine Hausärztin hat sowohl die norm. Zusatzausbildung als auch Ahnung vom philosophischen Hintergrund.
Man muß halt schaun wo man bleibt. Meine Stationsärztin meinte heute morgen ich wär halt zäh :wink:, deshalb würde das bei mir etw. länger dauern. (Kein Wunder bei den Medis die ich schon nehmen mußte und nehme)
LG Antje

hallo antje, eine erstverschlimmerung über kurz oder lang ist o.k., jeder körper geht anders um mit den neuen behandlungsgaben um.
von der sache her wäre es gut gewesen, wenn dein köper vorher entgiftet/ entschlackt gewesen wäre vor der erstgabe von chin. mitteln. somit fand eine entgiftung und umstellung zeitgleich statt und das konnte dein körper nicht kompensieren. und nun eines: es ist egal was auch immer passiert, keiner sollte sagen " das ist das einzig(st)e was hilft". der körper gewöhnt sich auch wieder an diese behandlungsform ( tee usw.), dann muss der körper wieder neu eingestellt werden. alles was du erfahren darfst, sind begleitende verfahren oder methoden, die ms kann in ihrer geschwindigkeit verlangsamt werden, aber nicht aufgehalten. es gibt tage da wird es dir gut gehen und genieße diese und dann kommen auch die anderen tage- dann sei nicht betrübt. lg kfm

Hallo Ulf,

der erste Überlebende mit Aderhautkrebs verdankt dieses Überleben einem Kraut.
So langsam entdeckt man hierzulande erst, was die alles können.

Von daher mal Ball flachhalten.
Nur weil wir es nicht nachweisen können, heißt es nicht, dass es schlecht ist, sondern der Nachweis ist es, der schlecht ist.

Gruß
Kathy

Zusammenfassende Antwort
Hallo!
@Susanne:
Ich habe keine Abneigung gegen die Nadeln. Nur nenne ich Placebo, wo nur Placebo drin ist. Den Gegenbeweis wollten schon viele antreten und sind jämmerlich gescheitert. Hier steht meine Frage weiterhin: „Welche TCM hat mehr als esoterische Erklärungen?“ Die Meridiane sind es nicht. Die Nadeln können auch woanders pieken.
Dass Pflanzen mit Wirksoffen genutzt werden, ist kein herausragendes Kennzeichen dessen, was man unter TCM versteht. Das war im alten Europa nicht anders und wird bei der „Schulmedizin“ heute nicht anders gesehen. Es gibt nur den Unterschied, dass man die Menge der Wirkstoffe, die in den Pflanzen je nach Standort, Mikroklima und Erntezeitpunkt stark variieren können, lieber in Tabletten genau dosiert.
Du schreibst, dass die Wirkstoffe nach einer anderen Philosophie eingesetzt werden. Also meinst du den Zirkus herum. Wieder Placebo.
Branden hat mal geschrieben, „es gibt die Droge Arzt“. Die Erfolge der ganzheitlich verschwurbelten Heilpraktiker liegen darin, dass sie sich zeitlich intensiver mit den Patienten auseinandersetzen (können). Wenn Ärzte mehr Zeit hätten, zu erklären, was sie machen und wie Medikamente wirken, hätten sie zusätzlich den Placeboeffekt auf ihrer Seite. Leider geben sie das nicht gerne zu. Die Krankenkassen bezahlen meist auch keinen Stundenlohn. Das ist meine Kritik, an der praktizierten Schulmedizin.
Das Placebo-Nadelstechen wird teilweise bezahlt. Eine Wirkung ist da (Placebo) und es ist billig. Mit Modeerscheinungen können Kassen auch Kunden binden. Wir sind allerdings in einem Expertenforum. Dort stelle ich berechtigt die Frage, ob die Wirkungen nur durch Einbildung entstehen. Ich wäre froh, wenn Akupunktur und andere Methoden der TCM einen Wirkungsnachweis hätten, der über den Placeboeffekt hinausgeht. Nur frage ich nach dem Nachweis und wünsche in nicht nur.

@Christoph: Deine These „Wer heilt hat recht“
„Was spricht eigentlich dagegen, medizinische Außenseiterverfahren in der Praxis einzusetzen, solange sich ihr Placebo-Effekt segensreich auswirkt? Wer hier nach dem Motto urteilt „wer heilt, hat recht“, der irrt. Denn der Placebo-Effekt der paramedizinischen Behandlung ist untrennbar gekoppelt mit seinem negativen Gegenspieler, dem „Nocebo-Effekt“, und der geht zu Lasten der konventionellen Wissenschaftsmedizin! Er bewirkt, daß objektiv anerkannte, bestens erprobte Arzneien weniger gut wirken, wenn der Patient Angst hat vor der „schädlichen Chemie“, die darin enthalten sei, oder wenn er dem Arzt, bewußt oder unbewußt, mißtraut.“
http://www.gwup.org/themen/berichte/homoepathie.html

@Antje:
Es wäre nett, wenn du, soweit du es kannst, auf meine Gegenfrage mit Argumenten eingehst. Deine emotionalen Entladungen helfen mir nicht weiter.
Zur Erstverschlechterung - Wenn ich mit normalem Schnupfen zum Arzt gehe und er gibt mir ein wirkungsloses Medikament, passiert folgendes:
Tag 1 bis 3 nach Infektion: Erstverschlechterung, später „wirkt“ das „Medikament“
Tag 4 bis 7 nach Infektion: Das „Medikament“ bringt sichtlich Erleichterung.
Du hast mir mangelnde Information unterstellt. Kann ja sein. Dann kannst du mir sicher widerlegen, dass z.B. Akupunktur keine Wirkung hat, die über den Placeboeffekt hinaus geht.
Es soll Ärzte/Krankenkassen geben, die Kundenbindung betreiben. Es soll aber auch „ganzheitliche“ Scharlatane geben, die von ihrem Geschwurbel überzeugt sind. Ist das ein Argument?

@Kathy:
Dazu habe ich keine Ahnung. Benenne bitte das Kraut und den Fall. Dann kann ich nachlesen. Aber was hat das mit der TCM (die sich dadurch von der Medizin im heutigem Europa unterscheidet, wo man auch pflanzliche Wirkstoffe nutzt / unterscheiden soll – sonst brauchte man die TCM als Gegensatz zur Schulmedizin nicht benennen.)

@alle Ärzte: habt ihr zum Thema keine Meinung, die ihr euch traut, darzustellen? Zum Thema diskutieren Laien. So könnte man ja denken, die eine Krähe hackt der anderen …“
Wer mit TCM, Bachblüten, Homöopathie und co. Geld verdienen will, wird nicht angegriffen? Akzeptiert ihr, dass Para“wissenschaftler“ und Esoteriker trotz Schwachfug Erfolge haben, weil ihr euch nicht mehr ausreichend euren Patienten widmen könnt?

Grüße
Ulf

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Hallo,

Wer heilt hat
Recht.

mit diesem Satz kann man dann jede Wundermedizin rechtfertigen, denn irgendwer fühlt sich immer geheilt.

Gruß, Niels

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‚Wer heilt hat unrecht‘
Heil äh Hi Niels

mit diesem Satz kann man dann jede Wundermedizin
rechtfertigen, denn irgendwer fühlt sich immer geheilt.

Gernau so ist es. Deswegen Sternchen von mir.
Ich kann dieses ewig heruntergespulte „Wer heilt hat recht“ auch nicht mehr hören. Deswegen gibt es meiner Praxis-Website einen Ordner, der den Titel trägt „Wer heilt hat unrecht“.
Gruß,
Branden

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Hallo Ulf,

Die Meridiane sind es nicht. Die
Nadeln können auch woanders pieken.

Nochmals. Lest Euch die Studie, die dieses angeblich bewiesen hat noch mal durch. Sie haben eben nicht woanders, einfach daneben gepiekst, sondern auch Akupunkturpunkte.

Klar. Ich wünsche jedem Kassenarzt bessere Bedingungen und die ehrliche Bezahlung, damit Zeit für eingehende Beratung ist, klar, da sind Defizite.

Ich werd die nächsten Tage noch mal suchen. Es war, soweit ich mich erinnere,im Newsletter von DocCheck, dürften also noch andere gelesen haben, nur falls ich nicht dazu komme. Bis dahin google doch mal nach Aderhautkrebs.

Außerdem bin ich a). Kein Laie und b) verdiene ich mit TCM nicht mein Geld, fühle mich da also nicht angesprochen.

Gruß
Kathy

@Antje:
Es wäre nett, wenn du, soweit du es kannst, auf meine
Gegenfrage mit Argumenten eingehst. Deine emotionalen
Entladungen helfen mir nicht weiter.
Zur Erstverschlechterung - Wenn ich mit normalem Schnupfen zum
Arzt gehe und er gibt mir ein wirkungsloses Medikament,
passiert folgendes:

Vielleicht reagiere ich deshalb so emotional weil meine Krankheit kein Schnupfen ist (Schön wärs). Diese Krankheit hat sich über Jahre entwickelt… Es ist auch keine läppische Infektion, die man mal kurz mit Antibiotika behandelt, sondern durch Hämmer die ich den Rest meines Lebens nehmen soll. Die NW haben wiederum andere Krankheiten zur Folge …

Tag 1 bis 3 nach Infektion: Erstverschlechterung, später
„wirkt“ das „Medikament“
Tag 4 bis 7 nach Infektion: Das „Medikament“ bringt sichtlich
Erleichterung.
Du hast mir mangelnde Information unterstellt. Kann ja sein.
Dann kannst du mir sicher widerlegen, dass z.B. Akupunktur
keine Wirkung hat, die über den Placeboeffekt hinaus geht.

Lies den Beitrag von Kathy
Nur zu Deiner Info Akupunktur ist nicht die einzige Säule der TCM. Ebenso Arzneitees (individuell abgestimmt) Qi Gong.
Warum müssen die Leute studiert haben, die die Zusammensetzung bestimmen? Warum bekommt man während dem Klinikaufenthalt eine wesentlich höhere Dosierung? Warum bekommt man zuhause eine niedrigere Dosis, weil alles nur Placebo ist???

Es soll Ärzte/Krankenkassen geben, die Kundenbindung
betreiben.

Komisch ich war vier Wo in einer TCM-Klinik und ich hatte eigentlich nicht den Eindruck daß wir durchgeknallt waren. Eher Patienten, die schulmed. austherapiert sind und auf der Suche nach einer alternativen bzw. parallelen Therapie sind. Sogar einige meiner klassischen Schulmediziner haben sich sehr respektvoll über diese Klinik geeäußert. Ist es verwerflich wenn man sich als Patient erlaubt sich um seinen Körper zu sorgen??? Wieviele Hammermedis mußt Du einehmen ohne Dir Gedanken um Deinen Körper zu machen? Sorry hier werde ich deshalb emotional, weil die NW bestimmter Medis ganz tolle NW auf Dauer entwickelt haben… Osteoporose, Magensäure-Reflux…

Es soll aber auch „ganzheitliche“ Scharlatane
geben, die von ihrem Geschwurbel überzeugt sind. Ist das ein
Argument?

Nach meinen Erfahrungen der letzten Jahre kann ich wohl zw. Scharlatan und Profi unterscheiden ohne Medizin studiert zu haben. Da ich mich mit meinen Krankheiten beschäftigt habe kann ich wohl Arztberichte lesen. Nur stimm ich überhaupt nicht überein, daß jemand der nicht Schulmediziner ist automatisch ein Scharlatan ist. Die Ärzte die ich in der TCM-Klinik kennengelernt hab waren beides. Meinem Wunsch sämliche Medis abzusetzen wurde nicht nachgegeben weil sie sich ihrer Verantwortung gegenü. den Patienten bewußt sind. Es wurden mir aber Wege gezeigt meinen Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Wenn alles was die Chinesen machen nur Geschwurbel ist, warum arbeiten die TUM u die LMU mit ihnen zusammen? Warum beschäftigen sich auch klassische Schulmediziner damit?

Im übrigen hab ich nur nach den Erfahrungen mit Erstverschlechterungen im Rhamen einer TCM-Therapie gefragt. Ganz unemotionel, weil mir durchaus bewußt ist, daß es viele Menschen gibt, die das als Hokuspokus betrachten obwohl sie eigentlich gar net mitreden können. Wg mangelndem Wissen, Erfahrung m chron Krankheiten, keine Akzeptanz daß die Schulmed durchaus Grenzen hat, die sich leider auch net so schnell beseitigen lassen (Weg vom Forschungsergebnis zum Medi…). Es gibt auch heute noch Krankheiten, die weitentfernt von der Heilung sind… Ist es da so schwer nachvollziehbar, daß man auf der Suche nach Alternativen ist??? Sei es um einfach seinen Körper in ein Energetisches Gleichgewicht (ungleich einfacher Gewichtszunahme) und um Selbstheilungskräft zu wecken (vollkommen unwissenschaftlich komischerweise aber von totalen Schulmedizinern anerkannt)

Gruß Antje

Doc Check Link zu TCM
Hallo Ulf,

hier ist der Link:

http://newsletter.doccheck.com/generator/1077/6213/x…

Gruß
Kathy