hi,
ich rechne gerade eine Klausuraufgabe mit einem modifizierten Kaltdampfmaschinenprozess. Arbeitsmedium: Kältemittel R22
1->2:adiabatische Kompression
2->3:isobare Abkühlung
3->4:isobare Kondensation
4->5:adiabatische Drosselung
5->6:isobare Verdampfung in einem mit Wasser gefüllten Verdampfer, der mit einem Hochbehälter verbunden ist.(*)
6->7:adiabatische Drosselung des trockengesättigten Kältemittels
7->1:isobare Wärmezufuhr
(*)
er Naßdampf von 5 nimmt bei seiner Verdampfung nach 6 an Volumen zu und „treibt“ das Wasser in den Hochbehälter. Die somit gespeicherte Energie wird in einer Turbine vollständig in techn. Arbeit umgewandelt, die wiederum die Antriebsarbeit der Wärmepunpe verringert.
Meine Frage dreht sich um die adiabatische Drosselung von 4->5.
In der Musterlösung der Aufgabe steht, dass die Enthalpieänderung von 4 nach 5 0 ist, d.h also h4=h5. Warum ist das so? Ich verstehe das nicht.
Anmerkung: Man darf in der Aufgabe alle Vorgänge ausser(!) den Drosselvorgängen als reversibel annehmen.
Greetz,
Timo