Teeladen Fußgängerzone angrenzend mehrere Tausend

ich hab auch einen traum.

den möchte ich mit euch teilen.

ziemlich gut frequendierte kleinstadt(berchtesgaden)

laden ca.23 qm ca.400€ mtl.

in einer seitenstraße zur fußgängerzone,eigentlich nicht so sehr von den besuchern besucht.

in bgd gibt es keinen speziellen teeladen,

EK:so gut wie keins (ein bisschen ist machbar)

2tens keine eigentliche Ahnung von der Materie.

Was denkt Ihr, soll ich oder soll ich nicht.

Gedacht ist Verkauf sowie Verköstigung zum Superpreis,aber nur 1A Ware mit BIO Anteil.

Vielleicht versteht einer dieses Wirrwarr und berät mich ein bisschen.

Lieben Dank
Caro

2tens keine eigentliche Ahnung von der Materie.

Dann lass die Finger davon. Wenn Du selber sagst, dass Du keine Ahnung von der Materie hast, wie willst Du dann erfolgreich ein Ladengeschäft führen ?

2tens keine eigentliche Ahnung von der Materie.

Dann lass die Finger davon. Wenn Du selber sagst, dass Du
keine Ahnung von der Materie hast, wie willst Du dann
erfolgreich ein Ladengeschäft führen ?

nun ja, ich meine damit ,ich kenne mich jetzt nicht Professionel mit Tee’s aus.Blauäugig dachte ich mir, das Wissen nach und nach anzueignen.

Sonst keiner eine Meinung dazu???

LG Caro

Hi Caro,

ohne Dich und die Situation näher zu kennen kann man Dir keine konkreten Ratschläge erteilen.

Grundsätzlich gilt: Ohne Wissen über das Produkt und ohne kaufmännisches Basiswissen geht im Einzelhandel gar nix. Learning by doing ist teuer und wenn Du kein Eigenkapital hast, kannst Du Dir solch einen Spaß definitiv nicht leisten.

Mach doch mal eine ganz einfache Kalkulation auf: Rechne mal was der Laden Miete kostet + Wasser + Strom + Heizung + das was Du gerne so ungefähr verdienen möchtest zzgl. Versicherungen.

Weißt Du schon, wo Du den Tee einkaufst? Dann frage da mal nach den gängigsten Sorten und nach dem Einkaufspreis und dann berechne einfach mal grob, wie viel Tee Du verkaufen musst um Deine „Basics“ zu decken.
Den gesamten Steuerlichen Aspekt habe ich dabei noch nicht berücksichtigt. Da solltest Du dann als nächstes dran denken, zusätzlich zur Finanzierung Deiner Ladeneinrichtung.

Wenn Du der Meinung bist das zu schaffen, besorge Dir entsprechende Fachliteratur und bilde Dich VORHER. Wenn Du nämlich ohne einen Schimmer bei der Bank auftauchst und einen Kredit willst, lachen die Dich aus.

Bye
Rolf

Hallo,
dem stimme ich zu:
ohne EK und ohne Ahnung von dem, was du verkaufen möchtest, ist es riskant, einen Laden zu eröffnen, da du dort auf alle Fälle in Vorleistung (Miete, Wareneinkauf, sonstige Kosten usw.) gehen musst. Ich habe keine Ahnung vom Lebensmittel-/Einzelhandel, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass du dazu auch noch so einige Genehmigungen brauchst.
Es gibt diverse Möglichkeiten, sich vorher genau auszurechnen, ob sich das lohnt oder nicht (Marktrecherche usw.), bzw. wieviel du verkaufen musst. Denn irgendwie willst du ja nicht nur die Kosten wieder rein kriegen, sondern auch noch davon leben. Das würde ich erst mal machen.
Ich sehe es hier (Nähe Osnabrück) oft, dass gerade diese kleinen Läden, die sich auf ein Produkt spezialisiert haben, schnell wieder zu machen und denke, dass das auch viel damit zu tun hat, wie die jeweiligen Besitzer sich darauf vorbereitet haben.

Viel Glück,
Shannon

Hallo Shannon,

danke für Eure Antworten.Ich habe jetzt auch mal mit dem Gewerbeamt der dortigen Stadt telefoniert und da wurde mir eben wegen der Lage und des Mono Produktes keine allzugroßen Hoffnung gemacht.

Die Miete währe zwar günstig (für hiesige verhältnisse), aber eben weniger Laufkundschaft.

Alternativ währe natürlich mehrere Produktsparten mit reinzunehmen, aber, da gibt es wieder gr. Konkurenz im Umfeld.

Alles doch nicht so einfach.

Hmm…schade …aber vielleicht finde ich ja noch einen Weg um Selbstständig(erfolgreich) zu werden.

Wenn man bedenkt wieviel ich verkaufen müsste:

gehen wir mal von

Ek ca.0,80-0,90cent100gr / VKca. 2,20€ 100gr

währe das laut meiner Rechnung ca.200X a.100gr.

das währen ca. 30-40Kunden pro Woche , ob das zu schaffen ist,da hab ich meine zweifel bekommen.

Dann währe aber nur der bedarf gedeckt und noch kein Gewinn erzielt.

Ob BIO Tee in dieser Region gefragt ist hab ich auch keine Ahnung.
Ein paar Gespräche haben zwar ergeben das sich viele freuen würden wenn es speziell einen Teeladen geben würde, aber ob diese auch kaufen würden steht in den Sternen.

Vielleicht lässt sich ja das Thema mit Wellness verbinden,mal sehen
,ich bleib am Ball

und Danke Euch recht Herzlich

Das zu schaffen, ich weis auch nicht.

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Hallo,

ich habe keine Ahnung von Teeläden, aber ich denke, ich kann etwas logisch denken…

Wenn man bedenkt wieviel ich verkaufen müsste:
gehen wir mal von
Ek ca.0,80-0,90cent100gr / VKca. 2,20€ 100gr
währe das laut meiner Rechnung ca.200X a.100gr.

Bei 200 Tütchen / Monat á 2,20 € kommen wir auf einen Betrag von etwa 270 Euro im Monat (Spanne zwischen EK und VK).
Damit hast du noch nicht mal die Miete wieder raus…
Der Bedarf ist mit 200 Tütchen noch lange nicht gedeckt und schon 200 Tütchen scheinen für dich unrealistisch…

Zudem musst du natürlich noch rechnen:

  • Ladeneinrichtung
  • Versicherungen
  • Krankenkasse
  • etwas Geld zum Leben für dich (du arbeitest ja schließlich den ganzen Tag dort)
  • Steuern (ich bezweifle, das du überhaupt ins plus kommst)
  • Wareneinkauf

Um im Monat 1000 Euro zu bekommen (Differenz zwischen EK und VK) müsstest du über 700 Tütchen á 100g verkaufen. Das wären 23 Tütchen pro Tag. Und du musst bedenken, dass diese 1000 Euro noch lange nicht reichen…

Das wird nichts…

Gruß
Tato

Hi

Es stellt sich auch die Frage, was für Tee angeboten werden soll?

Ich sag mal Tee, der nur für den Genuss bestimmt ist, dürfte nicht schwer sein.
Z:B.: schwarzer Tee, Pfefferminz usw.

Für Gesundheit-Tees brauchst du eine extra Erlaubnis, die am Ende zeitaufwändig und nicht gerade günstig ist. Ohne entsprechenden Nachweis gibt es ggf. Ärger vom Ordnungsamt.

Zum Schluss stellt sich noch die Frage, ob du den Tee, egal welchen, selber abwiegen und verpacken wollt.

Gruß Nino

Hallo!

Ich schwatze ganz gern mal mit meinem Tee-Händler, so als Selbstständige untereinander. In unserer Stadt gibt es allerdings mehrere Tee-Läden und einer musste gerade schließen…

Mein Teehändler kann seinen Tee etwas günstiger anbieten als seine Mitbewerber, obwohl er erstklassige Ware verkauft. Trotzdem ist es keinesfalls so, dass er dabei reich werden könnte. Aber ich denke, er kommmt ganz gut über die Runden.

Sein Erfolgsrezept? Er hat gar keinen Laden, sondern verkauft auf dem Wochenmarkt. Dafür besitzt er einen geräumigen Renault Kangoo, einen großen Spezialschirm, einige Planen, leicht aufbaubare Regale, einen Tisch und natürlich seine Tees in großen Metallboxen. Das Angebot variiert je nach Jahreszeit ein wenig, aber gewisse Sorten hat er immer. Mit diesem Equipment bereist er verschiedene Märkte in der Umgebung. In seinem Warenlager füllt er seine Tees selbst ab (Achtung, dabei gibt es Auflagen!).

Eine Zeitlang hat er auch einen Weihnachtsmarktstand betrieben, aber er meint, die Miete für den Stand wäre so hoch, dass sich das kaum rechnet. Besser sind ist es für ihn, seinen Stand bei besonderen Veranstaltungen zusätzlich aufzubauen. So verdient er auf einem Mittelalterfest innerhalb eines Burghofs recht gut. Solche Events sind zwar selten und unregelmäßig, erlauben aber einen recht guten Zusatzverdienst am sonst arbeitsfreien Sonntag.

Nach seinen Informationen ist aber auch einer seiner Mitarbeiter mit festem Standort eine Filiale eines Franchise-Unternehmens.

Wie wäre es also, wenn Du Dich mal in Richtung Markt oder Franchise informierst? Auf jeden Fall würde ich Dir ganz dringend erst mal zu einem Existenzgründerseminar raten. Dort werden erst einmal die Grundlagen einer Gründung besprochen.

Auf jeden Fall ist es für einen Gründer ohne viel Eigenkapital und Branchenkenntnisse sehr risikoreich, sich gleich einen Gewerbemietvertrag über ein Ladenlokal an den Hals zu hängen.

Wenn Du aber in einer Stadt ohne richtiges Teegeschäft einen guten Marktstand betreibst und dann eine echte Stammkundschaft aufbauen konntest, sieht der Umzug in ein festes Geschäft schon ganz anders aus. Aber ohne echte Konkurrenz läuft es auf dem Markt bestimmt auch besonders gut.

Wichtig ist aber, dass Du Ahnung von Deiner Ware hast und einen guten Draht zu den Leuten.

Viele Grüße

Anne

Hallo,

wenn das Herz der TE wirklich am Teeverkauf hängt, finde ich das mit dem Marktstand eine tolle Idee.

Sie muss dazu verhältnismäßig wenig Kapital investieren, geht keine langfristigen Verpflichtungen ein, kann eher learning by doing betreiben und den prüfen, ob wirklich ein Markt für Tee am Ort besteht.

Meine Mutter verkauft auch regelmäßig auf solchen Märkten und das Ganze läuft recht gut. Letztlich hat sie so gut wie keine Fixkosten, und kann ihr Geschäft in dem Umfang betreiben, der ihr gerade passt.

Chrissie

Hallo!

Genau so ist es! Im Sommer kann man auch noch zusätzlich seinen Stand auf Flohmärkten aufbauen. Allerdings sagt mein Tee-Händler, dass sich Tee bei Wärme nicht sehr gut verkauft. Kälte kurbelt den Umsatz an und besonders gut läuft im Winter der Weihnachts- und der Bratapfel-Tee. Den hat er in schwarz, grün und teilweise als Rooibush- (Bratapfel) oder Früchtetee (Weihnachtstee).

Bei uns gibt es auch die Möglichkeit, seinen Marktstand nur jede zweite Woche aufzustellen oder nur an bestimmten Tagen. Der Honig-Mann (er hat eigene Bienenvölker) macht das z.B. nebenberuflich nur jeden zweiten Samstag und wechselt sich mit der Marmeladen-Frau ab. Das wäre auch eine Möglichkeit, so ein Geschäft ganz sanft zu starten, ohne große Risiken und hineinzuwachsen.

Viele Grüße

Anne

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