Teeniemütter

Hi Ihr alle,

ich hatte letztens mal wieder die Gelegenheit, mir so ne nette Privatsendertalkshow anzutun, wo sich die Mädels hinsetzten und „glücklich“ waren mit 16 Mutter geworden zu sein…

Naja…, abgesehen davon, dass ich das auch einen Extremfall (ich schreibe bewusst nicht ausnahme, denn scheinbar gibts diesen Extremfall zu hauf) nenne, ging es dann um eine 19 jährige, die ein einjähriges Kind hatte, und die von einer 25 jährigen sowas von niedergemacht wurde (1 Kind, glaube 4), was sie sich eigentlich einbildet, so jung Mutter werden zu wollen etc., wenn sie die möglichkeit gehabt hätte, hätte sie nicht vor 30 kinder bekommen…(bei der wars n Unfall und jetzt schlägt sie sich halt durch); das übliche Gezicke halt.

Was mich im Grunde beschäftigt ist:

ist man heutzutage wirklich zu jung, um mit 18-20 Mutter zu werden?

Meine Freude und Freundinnen (meist mein Alter +/- 3 Jahre) haben alle relativ junge Mütter, bei zweien waren die Mütter auch grade mal 18, sind immer noch verheiratet, haben immer noch funktionierende Ehen und aus den Mädels und Jungs sind auch „normale“ und anständige Menschen geworden.

Meine Mutter hingegegen war mit 23 mit mir schwanger und ist dagegen relativ „alt“! Jedoch hat sie auch mit 37 noch ein Kind bekommen - meine Schwester wird nächsten monat 11.

Ich weiss nicht, ich bin jetzt in dem Alter, wo meine Mutter Ihr erstes Kind (also mich) bekommen hat, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen jetzt schon Mutter zu sein! Ich möchte im Beruf erfolgreich sein, Reisen, was erleben - andererseits konnte ich mit meiner Schwester ja schon „üben“ und ich würde mir zutrauen ein Kind zu erziehen.

Aber was ist heute anders als früher, dass es so verwerflich ist, mit 18 oder 19 schon mutter zu werden und nicht erst mit anfang 30…???

Oder was ist bei uns anders, als dort, wo (wg religion z.B.) verhütungsmittel verboten sind und die Mädchen mit 15 verheiratet werden und 9 Monate später gefälligst den Stammhalter zu „werfen“ haben…?

Grübelnde Grüße
Kat

Hallo Kat!

Meine ganz persönliche Meinung ist, dass man erst dann ans Kinderkriegen denken sollte, wenn man eine abgeschlossene Berufsausbildung hat und sich wirklich für ein Kind entscheiden möchte.

Ob man mit 18 oder 28 bzw. Mitte 30 nun die „bessere“ Mutter ist, kann ich nicht wirklich sagen.
Es soll schon einige recht junge Mütter geben, die die Erziehung ernst nehmen.
Andere hingegen wieder nicht. Es hängt wohl wirklich vom Einzelfall ab.

Ich denke nur, wer nie auf eigenen (beruflich/finanziell gesehen) Beinen gestanden hat, dem fehlen wichtige Erfahrungen.
Mir fällt die Vorstellung schwer, dass man direkt von der Schule kommend einen kleinen Menschen erziehen soll, ohne selbst richtig „fertig“ zu sein.

Außerdem bin ich vielleicht altmodisch, weil ich denke, dass Kinder bekommen nicht nur ein „Nümmerchen schieben“ ist, sondern jedes Kind ein Kind der Liebe sein sollte.
Mit Eltern, die bewusst diese Verantwortung tragen wollen, und zwar mit allen Konsequenzen.
Und m.E bedarf es dazu einer gewissen Reife, die man sich erst im Laufe der Zeit durch viele unterschiedliche Erfahrungen erarbeitet oder erkämpft.

Angelika

Hallo,

Was mich im Grunde beschäftigt ist:

ist man heutzutage wirklich zu jung, um mit 18-20 Mutter zu
werden?

Wie willst Du es sehen? Biologisch? Die Geschlechtsreife setzt heute
früher ein als vor 25…40 Jahren.
Das kann es also nicht sein.
Das Gesülze auf den Privaten könnte man eh vergessen,wenn es uns nicht
zeigen würde, wohin sich unsere Gesllschaft entwickelt.

Es hat schlicht gesellschaftliche Ursachen. Ausbildung dauert zu lange, fehlende, unsichere Arbeitsplätze verhindern die Selbstständigkeit; Eine eigene Wohnung als Voraussetzung- zu teuer.
Keine Kindergrippen-,Kindergartenplätze oder Ganztagsschulen, oder zu teuer. Nicht jeder kann mit einem Kind bei seinen Eltern unterkrauchen und viele würden es auch nicht wollen.
Zudem hat sich die häusliche Erziehung "zur Mutter, zum Haushalt usw. grundlegend geändert. Früher war es für junge Mädchen sicher ein Problem mit 17 …19 ein Kind zu bekommen, aber in der Regel nur deshalb, weil die Ausbildung noch nicht abgeschlossen war. Wir hatten allein in der Abi-Klasse 11 2 „Klassenkinder“. Die Schule wurde trotzdem abgeschlossen. Der Kinderwagen stand oft im Schulflur vor dem Klassenraum. Man stelle sich das heute vor.
Aber Du hast es ja schon beschrieben, erst das Leben genießen und dann an Nachwuchs denken. Früher war es umgekehrt. Erst ein Grundlage , eine Familie Gründen, den Wohlstand mehren und wenn die Kinder auf eigenen Füßen stehen den Rest des Lebens genießen.
Heute wird für Familien mit Kindern im Vergleich mit anderen Ländern zu wenig getan. Alles ist darauf ausgerichtet schnell Geld zu verdienen. Keiner verdient so richtig an einer Familie mit Kind. Keine Reisen, kaum noch Disco, kaum noch höhere Ausgaben, weil die Kinder den Haushalt „aufbrauchen“.
Und wie selbst beschrieben färben die Medien es noch richtig ein. Man sollte nicht glauben, dass es nur dazu dient ein paar Leute vor die Glotze zu locken. Es sind knallharte Absichten , die damit verfolgt werden.
Nun steht noch die Frage, was nun Besser wäre mit 20 oder 30 oder erst 38, 39, 40 das erste oder auch das letzte Wunschkind?
Meine Meinung, im Interesse des Kindes, der Mutter und der ignoranten Gesellschaft: 30 Jahre = fünf vor zwölf, 35= zwölf, 40= unverantwortlich!!!

Missbildungen/ Fehlgeburten nehmen potentiell zu- Danke sagt dasKind die Eltern und die Gesellschaft,
Eltern werden von Mitschülern als Oma und Opa tituliert- na Danke.
Kinder noch nicht selbstständig, Eltern, wenn sie es bis dahin schaffen, schon in Rente- und wer hat nach der Rentenreform dann noch Geld?

Kinder haben in Deutschland keine Lobby. Sie stehen ganz hinten. Ich
bewundere jede junge Frau ,die in der heutigen Zeit an Nachwuchs denkt.

In dem Sinne viel Glück

G.

Hallo Kat!

Aber was ist heute anders als früher, dass es so verwerflich
ist, mit 18 oder 19 schon mutter zu werden und nicht erst mit
anfang 30…???

Es ist nicht verwerflich. Aber die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gegebenheiten sind heute anders als früher. Noch in den 1960ern sah die „normale“ Lebensplanung für eine Frau nun einmal vor zu heiraten und dann Aufgaben als Hausfrau und Mutter zu übernehmen. Die Idee, dass eine Frau vielleicht ihr ganzes Leben lang finanziell für sich selbst aufkommen muss und dass das ein akzeptabler und erfüllender Lebensentwurf sein kann, kam zwar langsam auf, war aber noch nicht so an der Tagesordnung wie heute.

Oder was ist bei uns anders, als dort, wo (wg religion z.B.)
verhütungsmittel verboten sind und die Mädchen mit 15
verheiratet werden und 9 Monate später gefälligst den
Stammhalter zu „werfen“ haben…?

Genau das, was du selbst erwähnst, ist anders: Die gesellschaftlichen Erwartungen und Möglichkeiten. Die Geschlechterrollen sind anders definiert.

Grüße,
Christiane

Hier schreibt eine ‚AEG‘
Hallo Gert!

Meine Meinung, im Interesse des Kindes, der Mutter und der
ignoranten Gesellschaft: 30 Jahre = fünf vor zwölf, 35=
zwölf, 40= unverantwortlich!!!

Ohje, da war ich als alte Erstgebärende *AEG* (knapp 33)ja in Deinen Augen spät dran.
Aber mich hat nie jemand in unserem als Oma eingeschätzt. Wir sind sehr froh, dass unser Kind in einer relativ gesicherten Umgebung aufwachsen kann.
Hätte ich nämlich unseren Sohn (17, ADHS, Hochbegabung) mit 18 bekommen, ich bin mir ziemlich sicher, ich wäre mit ihm nicht klargekommen! Mal ganz abgesehen von der finanziellen Seite, was die Therapien betrifft. Das kann eine Schülerin einfach nicht leisten, und ob sie in der Lage ist sich auch mal gegen Ärzte durchzusetzen, ist die zweite Frage.

Missbildungen/ Fehlgeburten nehmen potentiell zu

…mit fortschreitendem Alter…

Stimmt, aber die medizinische Überwachung hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht, und ältere Mütter nehmen vielleicht die Vorsorgeuntersuchungen ernster.
In der Praxis habe ich viele „alte“ Frauen von Ende 30 kennengelernt, die sich ganz bewusst auf eine Schwangerschaft vorbereitet haben.Alle bekamen gesunde Kinder!
Im Gegensatz zu jungen Frauen/Schülerinnen, die ihre letzte Zigarette noch schnell vor der Tür rauchten, und nach eigenen Angaben keineswegs auf Disco etc. verzichtet haben. Die Babies waren häufig arg untergewichtig und schlapp.

Von uns kann ich sagen, dass unser Kind zu einem denkbar günstigen Zeitpunkt auf die Welt kam, und wir es mit offenen Herzen und Armen in Empfang genommen haben.

Angelika

Hallo Kat,

ich denke, die Qualität einer Mutter hängt nicht von ihrem Alter ab - ich habe eine gute Freundin, da kam das erste Kind ungeplant, als sie 18 war - und der Vater machte sich auch noch vor Geburt aus dem Staub.

Und sie hat ihre Sache als Mutter bewundernswert gut gemacht - ich habe große Hochachtung vor ihr!

Aber auch sie selbst hätte es lieber anders gehabt.

Sie hat nach der Geburt noch ihren Mittlere Reife gemacht, weil sie ihre Zukunft sonst sehr grau gesehen hätte. Das ging nur, weil es in der Wohnanlage für alleinstehende Mütter eine Kinderkrippe gab. So konnte sie die Schule in einem Jahr machen (Sie hatte noch im 9. Monat den QA gemacht, der mit einer Ausbildung zur Hauswirtschafterin gekoppelt war bei ihr).

So hat sie zumindest eine abgeschlossene Ausbildung und einen mittleren guten Schulabschluß. Auch dafür Hochachtung! Das Lernen mit nem Säugling zu schaffen und das ganze auch wirklich in einem Jahr durchzuziehen.

Aber was machen die meisten minderjährigen Mütter? Kein Schulabschluß häufig, an eine Berufsausbildung ist auch selten zu denken.

Seien wir ganz ehrlich: überdurchschnittlich häufig endet das in einer sozialhilfegestützten Existenz ohne Beruf. Wenn das Kind größer ist, ist die Motivation auch nicht da, nochmal durchzustarten, sondern man bekommt Kind Nr. 2 und gerne auch Kind Nr. 3. Die Sozialhilfe kommt pünktlich und reicht auch gerade sosolala. Den jetzt noch mal nen Schulabschluß nachmachen und dann ne Ausbildung? Und wer wartet bei den Massen an Ausbildungswilligen ausgerechnet auf die?

Und das führt dann dazu, daß auch die Kinder häufig in unstrukturierten Haushalten leben in Gegenden, in denen das als Normalfall angesehen wird. Weil Sozialwohnungen eben oft nebeneinander in den gleichen Wohnblocks liegen.Kinder lernen aber viel durch das Vorbild, daß sie vor Augen haben.

Und so entsteht dann generationenalter Sozialhilfe-Adel…

Und das spricht in meinen Augen gegen minderjährige Eltern oder sehr sehr junge Eltern. Eine Entscheidung für ein Kind sollte bewußt getroffen werden und die potentiellen Eltern sollten alt genug sein, die Folgen einer solchen Entscheidung und die langfristigen Aufgaben, die auf sie zukommen, auch zu übersehen und zudem die finanziellen Lasten ebenfalls zu verstehen und tragen zu können.

So - und nun lyncht mich…

Wendy

Hi Wendy,

Und das spricht in meinen Augen gegen minderjährige Eltern
oder sehr sehr junge Eltern. Eine Entscheidung für ein Kind
sollte bewußt getroffen werden und die potentiellen Eltern
sollten alt genug sein, die Folgen einer solchen Entscheidung
und die langfristigen Aufgaben, die auf sie zukommen, auch zu
übersehen und zudem die finanziellen Lasten ebenfalls zu
verstehen und tragen zu können.

Dem stimme ich voll und ganz zu, allerdings soll es das ja geben, dass man mit 18/19 einen Abschluss und eine fertige Ausbildung haben kann :wink: und was spricht dann dagegen ein Kind zu bekommen, wenn man sich „reif“ dafür fühlt und es sich „leisten“ kann…

Ich finds auch bescheuert, wenn Kinder dafür benutzt werden, möglichst viel Staatsunterstützung abzugreifen, und man sich „gesundsaniert“… und man den Kindern keine Zukunft bieten kann!

Ich selber kenne auch Mädels, die waren nach der Schule (meistens Hauptschule dann ohne Ausbildungsplatz) so frustriert, dass sie sich schwängern ließen und nur aus reiner Faulheit nicht weiter gesucht haben! DAS find ich allerdings wirklich total danieben!

LG Kat

Hallo Angelika,

„alte“ Mütter sind auch nicht das schlechteste - vielleicht aus gesundheitlichen Gründen nicht fürs erste Kind - aber das vermag ich nicht zu beurteilen!

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass meine Mutter bei meiner kleinen Schwester eine viel größere Lockerheit an den Tag legt, als bei mir, oder meinem 3 Jahre jüngeren Bruder (wobei bei ihm auch schon vieles nicht mehr soooo Eng gesehen wurde).

Bei mir war man noch tunlichst darauf bedacht, dass der kleinen jaaa nix passiert - habe ich länger als ne halbe Stunde „gefehlt“ weil ich grad mit Freunden radfahren war, gabs n Mordsaufstand und Mutter hat allen Nachbarn, Eltern der Freunde, Omas der Freunde etc. angerufen, bis sie wusste, wo ich bin - von dem Donnerwetter hinterher ganz zu schweigen :wink:

Bei meiner schwester gabs von anfang an die klare Regelung: Wenn sie nicht mehr in Ruf- oder Sichtweite vom Haus ist, hat sie sich abzumelden, und entweder zu sagen, wo sie hin will, und - vor allem wenns ums radfahren oder inlinen geht, allgemein aktivitäten draußen -zu sagen wann sie wieder heimkommt. Diese Zeit wird dann pingelig genau eingehalten, sonst gibts „Strafen“ wie Fernsehverbot, Süssigkeitenverbot, Computerverbot, früher ins Bett etc.

Funktioniert auch ganz gut! Ein weiteres Beispiel: ich wurde mit 12 jahren aufgeklärt… mit bienchen und blümchen, als ich meiner Mutter auf den Kopf zusagte, ich wisse das schon alles, weil ich seit einem Jahr die Bravo von der älteren Schwester meiner besten Freundin lese, und weil das im Biobuch steht, war meine arme Mami schwer geschockt… :wink:, weil man mich vor sowas immer bewahrt hat.

Meine Schwester kriegt das von ganz alleine mit, dass die Babys nicht vom Storch kommen… zum einen durch mich und meinen Bruder, die Medien, aber auch meine Eltern gehen viel lockerer damit um…, wenn sie fragen hat, dann fragt sie halt (und glaubt mir, das Kind ist Neugierig) und bekommt auch eine Antwort darauf, die sie versteht…

Ich glaube nicht, dass späte Mütter, die besseren Mütter sind, aber auf grund der Lebens- und Kindererfahrung bin ich mir sicher, dass diese Mütter ruhiger sind, und - so wie Omas - etwas mehr an Erfahrung vermitteln können (was im Teeniealter und auch später noch ziemlich wichtig ist)!

Übrigens denke ich auch, dass ich erst ein Kind will und dann nicht schon 3-4-5 Jahre später das nächste, sondern auch erst später, weil ich glaube, dass man sich so besser auf die Kinder einstellen kann, als wenn man zwei Babys zu hause hat…

Wer weiss, wies kommt :wink:

LG Kat

1 „Gefällt mir“

Hi,

Und das spricht in meinen Augen gegen minderjährige Eltern
oder sehr sehr junge Eltern. Eine Entscheidung für ein Kind
sollte bewußt getroffen werden und die potentiellen Eltern
sollten alt genug sein, die Folgen einer solchen Entscheidung
und die langfristigen Aufgaben, die auf sie zukommen, auch zu
übersehen und zudem die finanziellen Lasten ebenfalls zu
verstehen und tragen zu können.

Dem stimme ich voll und ganz zu, allerdings soll es das ja
geben, dass man mit 18/19 einen Abschluss und eine fertige
Ausbildung haben kann :wink: und was spricht dann dagegen ein
Kind zu bekommen, wenn man sich „reif“ dafür fühlt und es sich
„leisten“ kann…

Tja - meine Erfahrung ist zwar, daß das selten der fall ist - aber wenn - ich bin sicher nicht die, die dann dagegen spricht…

Mit 19 kann man im im besten Fall durchaus Mittlere Reife und eine Ausbildung beendet haben. Größere Sparguthaben, Wohnungseinrichtungen oder ähnlichen können zwar kaum schon vorhanden sein - aber sei es drum.

Mir geht es um die „Bewußte Entscheidung“ für das Kind und nicht den bequemen Weg, vom Staat unterhalten zu werden. Wie alt man dazu ist, ist zweitrangig - aber eben erfahrungsgemäß wächst die Reife oft mit dem Alter (leider nicht immer…)

Wendy

1 „Gefällt mir“

EbenT
Hi nochmal,

Mir geht es um die „Bewußte Entscheidung“ für das Kind und
nicht den bequemen Weg, vom Staat unterhalten zu werden. Wie
alt man dazu ist, ist zweitrangig - aber eben erfahrungsgemäß
wächst die Reife oft mit dem Alter (leider nicht immer…)

BIN GENAU DEINER MEINUNG!

Dafür ein *

LG
Kat

Hallo Wendy,

du hast mit deiner Beschreibung völlig recht. Zum Problem kommt ja noch dazu, dass die Ausbildungen immer länger dauern. Bei einem Studiengang ist man Mitte/Ende 20 fertig. Dann muss Frau auch noch einige Jahre Arbeiten bevor sie eine Familie gründet, denn ansonsten verliert die Ausbildung an wert.
Mit 30 steht man mitten in der Karrerie und die Doppelbelastung ist kaum zu meistern. Die Großfamilie, wo die Großeltern, die Enkel tagsüber betreuen konnten, ist eine seltene Ausnahme geworden. Die Kinderbetreuungsmöglichkeiten sind üblicherweise sehr beschränkt und lassen allenfalls einen Halbtagsjob zu.

Und zu allem Überfluß ist da das biologische Fenster, dass die günstigste Zeit zum Kinderkriegen ausgerechnet auf die Zeit legt, in der Frau es am wenigsten gebrauchen kann (18 - 35).

Kurzum, die Biologie und unsere gegenwärtigen gesellschaftliche Vorstellungen passen schlecht zueinander.

Gruß
Carlos

1 „Gefällt mir“

Hi Kat

Also ich bin 17 schwanger geworden und hab mit 18 mein erstes Kind bekommen jetzt arbeiten wir an unserem 2.!

Also ich kann nur sagen es ist vorallem eine Frage der Mutivation ich wollte schon seit dem ich 15 bin junge Mutter werden und habe mich sozusagen darauf vorbereitet. Mein Mann ist allerdings 10 Jahre älter als ich. Das Hauptproblem was ich sehe ist das es heute üblich ist das Frau und man arbeiten gehen und darauf alles audgerichtet ist vor zwanzig jahren noch war es häufig so das nur der Mann arbeiten war und erst später auch die Frau. Heutzutage ist es nicht einfach alles zu finazieren wenn nur einer arbeitet. Deswegen auch die Gesellschaftlichen misstände das es nicht mehr als gut und richtig angesehen wird wenn man schon so jung Mutter wird.

Hin zu kommt es das in unserer Singelgesellschaft es schwer fällt einen Partner zu finden. Bei meinen Grosseltern noch Funktionierte die Partner schaft vorallem auf gegenseitigen respekt und weniger auf die ganz grosse liebe und sie sind glücklich so. Heute ist das nur noch selten anzutreffen weshalb gerade im jungen alter eine PArtner schaft oft in die Brüche geht. Als junge Mutter hat man dann ja keine perspektive mehr weder für sich noch für das Kind.

So gibt es viele Miss stände in unserer Gesellschaft auch das wir immer mehr vereinsamen is dahin gehend ein Problem du hattest das Glück das deine Mutter noch einmal spät ein Kind bekommen hatte und du so lehren konntetst eine gute Mutter zu sein.
Viele haben dieses GLûck nicht und haben es auch nie gelehrnt und so lehren sie erst mit anderen Müttern mit was dazu führt das sie sich selbst erst mit 25 oder älter bereit fühlen Mutter zu werden und auch da erst kennen lernen wie schön es auch mit einem Kind sein kann ohne nur vom hören sagen zu wissen das es anstrengen ist.

Gruss Isa

Hi Kat

es ist aber auch so das es ihr drittes Kind war und sie schon erfahrungen von den ersten Kindern gesammelt hat.

Meine Tante hate auch drei Kinder und auch schon im jungen alter und es war das selbe!!!

Es kann also etwas mit dem alter zu tun haben ist aber unwahrscheinlich ein erstes Kind wird immer ein erstes bleiben egal in welchen alter und man wird immer übervorsichtig sein!

Gruss Isa