Hallo!
Habe im Internet verschiedene Rezepte für den Teig eines Elsässer Flammkuchen gefunden…
Mit und ohne Hefe, usw…
Wer kann mir aus seiner Erfahrung sagen, welches Rezept am Besten ist?
Vielen Dank!
Gruß
JCK
Hallo!
Habe im Internet verschiedene Rezepte für den Teig eines Elsässer Flammkuchen gefunden…
Mit und ohne Hefe, usw…
Wer kann mir aus seiner Erfahrung sagen, welches Rezept am Besten ist?
Vielen Dank!
Gruß
JCK
Hallo JcK,
es ist bestimmt Geschmackssache, aber üblicherweise sollte ein Elsässer Flammkuchen sehr flach sein. Ich benutze deshalb eine Teigvariante ohne Hefe.
Mit Hefe würde es eher eine Art Pizza.
Gruß Rotraut
Hallo JCK,
hab da mehr Erfahrung im Verzehren als im Machen, weil ich denke, dass sich bestimmte Dinge nicht gut imitieren lassen.
Viele Degustationen zwischen dem Forêt de Haguenau, dem Bienwald und dem Pays de Bitche führen zu dem Ergebnis:
Flammchuecheteig ist Brotteig. 550er Weizenmehl; ein Hefeteig, der mit sehr wenig Hefe und ziemlich feucht wenigstens acht Stunden lang als Vorteig geführt und dann zur endgültigen Konsistenz fertiggeknetet (& weiteres Gehen lassen; hauchdünn auswellen und noch einmal Ruhen lassen). Das Ruhen lassen nach dem Auswellen führt dazu, dass es ordentlichen Flammchueche nie zusammen mit anderen Dingen „à la carte“ gibt. Entweder es gibt bloß Flammchueche, oder es gibt ihn bloß z.B. Samstags. Er nimmt nämlich die ganze Küche ein, man kann da nicht mal eben etwas anderes machen.
Ein schneller Hefeteig würde zu weich aufgehen, ein Sauerteig würde am Geschmack vorbeigehen.
Schnell und sehr heiß backen.
Ein Ofen, der die nötige Hitze für Flammchueche oder seine östliche Schwester Dinneta bringt, dürfte in Einzelhaushalten sehr selten sein.
A propos: Samstag ist beim Hoefler in Niedersteinbach Flammchuechetag. Es fällt nicht schwer, direkt zum Hoefler reinzugehen und sich nicht zu den mondänen Nachbarn im Cheval Blanc zu verirren.
Schöne Grüße
MM
Vielen Dank für die Antworten, auch für Deine Rotraut.
@MM
Ich glaube ich werde http://abzspiez.ch/pdf/aperorezepte/flammechueche.pdf ausprobieren… es erscheint mir (nach Vergleich mit französischen Rezepten) als Bestes…
Ich hoffe es gelingt.
A propos: Samstag ist beim Hoefler in Niedersteinbach
Flammchuechetag. Es fällt nicht schwer, direkt zum Hoefler
reinzugehen und sich nicht zu den mondänen Nachbarn im Cheval
Blanc zu verirren.
Leider, wie immer, keine Zeit… aber eine Elsassreise kommt bestimmt…
Nüsse???
Vielen Dank für die Antworten, auch für Deine Rotraut.
@MM
Ich glaube ich werde
http://abzspiez.ch/pdf/aperorezepte/flammechueche.pdf
ausprobieren… es erscheint mir (nach Vergleich mit
französischen Rezepten) als Bestes…Ich hoffe es gelingt.
Hallo,
das Rezept liest sich ja wirklich toll aber welche Nüsse sind mit „Baumnüsse“ gemeint? Als Oberpfälzer kennt man ja nur Wal- oder Haselnüsse oder sind das in der Schweiz bestimmte Nüsse?
grüße
dragonkidd
Servus,
„Baumnüsse“ sind Walnüsse. Im bildlichen Gegensatz zu Hasel~, die von Büschen kommen.
Vgl. die Handhabung bei den Nachbarn, wo „noix“ ausschließlich die Walnuss heißt, während Haselnüsse diminuitiv „noisettes“ sind.
Meines Wissens für den gesamten alemannischen Bereich gilt „Nussa“ = Walnüsse.
Obwohl das citirte Rezept fein klingt, bleibt allerdings zu klären, wie diese zu einem Flammchueche kommen…
Schöne Grüße
MM
Danke für die Info! o.w.T
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo!
Der Teig ist absolut unkritisch. Es ist ein sehr fester Brotteig ohne, oder mit sehr wenig Hefe.
Für das Gelingen des Flammkuchens ist nicht der Teig wichtig, sondern der Backprozess. Es muß bei großer Hitze, ich schätze mal 350-400ºC gebacken werden. Ein Flammkuchen ist dann in ca. 30 Sekunden gebacken.
Mit einem normalen Haushaltsbackofen geht das nicht. Da nützt auch kein noch so tolles Teigrezept was. Also, wer nicht den passenden Ofen hat, brauchts gar nicht erst zu versuchen. Das gibt nur Frust.
Liebe Grüße,
Thomas.
Das Ergebnis
Der Teig wurde laut dem geposteten 1. Rezept hergestellt (anstatt Nüssöl, Sonnenblumenöl). Alle Zutaten nur auf 45% gerechnet (reicht genau für ein Backblech).
Teig hat sich nach dem Ausrollen sehr gut gemacht, wurde dann mit einer Mischung aus saurer Sahne & Crème fraîche bestrichen und nach Augenmaß mit Zwiebeln und Speckwürfeln belegt.
Dann ab in den Ofen für 15min - bei max. Ofenhitze (gute 250 °C).
Ergebnis: Sehr überraschend positiv, der Boden wurde ein wenig zu „knusprig“ aber nicht hart - Belag noch im besten Zustand.
Sehr empfehlenswert!