Hallo,
mein Lieblingskuchen ist seit kurzem der Rehrücken.
Da ich keine Rehrückenform habe, backe ich den in einer Kastenform. Gelingt genauso.
Da an meinem Geburtstag etwas mehr Gäste auf den Kuchen scharf sein dürften, hab ich mir überlegt, mit der doppelten Menge aller Zutaten die doppelte Teigmenge zu erzielen. Nur kommt das ganze in eine Rundform. Mit oder ohne Loch in der Mitte entscheidet sich je nach Teigmenge.
Frage: kann es irgendwelche Komplikationen bei solchen Mengenänderungen geben? Ist übrigens kein Mehl drin…
Wer das genaue Rezept wissen möchte, fragen kostet nichts.
Also mit deinem speziellen Kuchen kenne ich mich nicht aus
jedoch hatte ich bisher keine Probelme,wenn ich die Anzahl verdoppel,da es ja wichtig ist das das verhältnis stimmt und daran wird ja nichts verändert.
ob das was mit der backform zu tun hat? ich kann es mir kaum vorstellen aber möglich ist alles. steht in deinem rezept denn, dass man sonst immmer ne kastenform nehmen soll?
wenn du bedenken hast warum machst du dann nicht einfach 2x den kuchen? solange backt einer ja nicht und die doppelte menge an teig kannst du ja zusammen anrühren und verteilst es dann nur gleich.
viel spaß beim backen und einen schönen Geburtstag!
Frage: kann es irgendwelche Komplikationen bei solchen
Mengenänderungen geben?
Wenn Du die doppelte Menge in eine Form füllen willst, dann wird sich auf jeden Fall die Backzeit deutlich erhöhen (nicht aber verdoppeln). D.h. hier musst Du aufpassen. Je nach Rezept kann sich auch eine stärkere Schichtdicke des Teiges negativ auswirken. D.h. der Kuchen wird außen schon trocken/schwarz, ist innen aber noch nahezu roh. Daher würde ich versuchen, die Schichtdicke nahezu identisch zu halten und bei der Zeit dann durch häufige Kontrolle sicherstellen, dass ich den optimalen Zeitpunkt erwische.
Kannischomachn.
Das ist aus einem Dr-Oetker-Buch, welches mind. so alt wie ich ist.
Daher sind auch einige Angaben der damaligen Zeit heute etwas verwunderlich.
Übersetzt aus der deutschen Schrift:
Zubereitung des Teigs:
Zuerst die Eier trennen und Eischnee produzieren. Den Schnee im Kühlschrank lagern. (Hinweis von mir: man sollte besser nur 5 Eier trennen, das 6. Ei kommt komplett in den Teig. Ohne Eiweiß im Teig hatte meine Küchenmaschine nicht genug Power.)
Die Butter wird schaumig gerührt, dann fügt man Eigelb und Zucker hinzu und rührt das Ganze 20 Minuten (bei Elektro-Rüher gehts natürlich schneller).
Nach und nach gibt man die übrigen Zutaten und zuletzt den steifen Eischnee darunter.
In einer ausgefetteten Rehrückenform (oder auch Kastenform) wird die Masse bei ca. 150 Grad (Heißluft) 60-70 Minuten gebacken.
Nach dem Backen könnte man noch den Kuchen mit Zuckerguß, der 25g Kakao enthält, überziehen und mit gestifteten Mandeln spicken.
Sieht dann so aus: http://www.backfee.de/assets/thumb/B%2040%20Rehrueck…
Nur der Teig innen ist braun-schwarz, also richtig schokoladig und verdammt locker.