Teilnahme am deutschen (Hoch-)Schulsystem

Hallo die Herrschaften.

Bis vor kurzem war ich der Ansicht dass am deutschen Schulsystem hauptsächlich deutsche Staatsangehörige partizipieren, nebst natürlich den Kindern von (vereinfacht ausgedrückt)Ausländern mit entsprechenden Aufenthaltsgenehmigungen. Auch im Hochschulbereich dachte ich, dass dem so wäre, plus natürlich einiger Austauschprogramme.
Im Rahmen verschiedener Debatten (zB China KnowHow-Klau)
höre ich allerdings vermehrt, dass sich ausländische Studenten bei uns ausbilden lassen. Auch bei einer Frage um Gesangsausbildung (Brett klassische Musik) setzt das Jammern an.

Kann mir jemand sagen, wo das denn generell geregelt ist, wann ein Ausländer zu welcher (Hoch-)Schule zugelassen wird? Generell ist ja wohl Bildung Lädersache, vielleicht gibt es aber irgendwo übergreifende Regeln, unter welchen Bedingungen und mit welcher Kostenbeteiligung Bildung erfahren werden kann?
Danke für Quellen!

Gruß

zaph

Hi

Da herrschen ja seltsame Ansichten.
Warum sollten Ausländer denn nicht auch außerhalb von Austauschprogrammen hier studieren?
Warum verwundert es dich, dass sich Ausländer hier ausbilden lassen? Fall jetzt nicht vom Stuhl aber… auch Deutschland hat Spitzenfächer und Spitzenprofessoren die Weltberühmt sind, an meiner Uni z.B. Prof. Dr. Mathias in der Japanologie… nicht alle Wege führen in die USA!

Wir gehen doch auch nach England, in die USA, nach Frankreich, nach Korea, Japan, China, Russland, Neuseeland… um mal die häufigsten zu nennen, um dort zu studieren. Warum also die Verwunderung?

Der Unterschied ist, dass man hier ein anderes Bezahlsystem hat. Aber dank des DAAD u.ä. kann man im Ausland auch mit Erlassung der Studiengebühren studieren. Umgekehrt geht das auch.

An meiner Hochschule sind viele Koreaner, Chinesen und Menschen aus dem Nahen Osten. Ein paar Amerikaner haben wir auch.
Die müssen natürlich erstmal Studiengebühren und Sozialbeitrag zahlen wie alle anderen auch, aber auch für Ausländer gibt es Ausnahmen bei den Studiengebühren wie für Deutsche auch. Ich glaube an einigen Unis müssen sie eine extra Gebühr zahlen.
Ansonsten kommt es aufs Eigenengagement an, ob sie angenommen werden, sie müssen sich wesentlich komplizierter Bewerben als es für deutsche der Fall ist (ich spreche hier nur für meine Uni Bochum).
Außerdem ist es schwer einen Platz zu bekommen, in einigen Studiengängen muss es aber wohl eine Ausländerquote o.ä. geben sonst kann ich mir nicht erklären, wie sie darein kommen.

An sich finde ich es aber verdammt albern über ausländische Studenten zu jammern, wir gehen ja auch woanders hin udn in vielen Berufen, ja sogar in einigen Studiengängen, ist es vorgeschrieben ins Ausland zu gehen für mindestens ein Jahr, manche studieren auch komplett woanders. Was ist daran bitte schlimm? Warum sollte man sich wundern, wenn wir es genauso machen?
Also echt, manche Leute haben Vorstellungen… das geht jetzt nicht gegen dich persönlich aber ich kann mir schon vorstellen wie dieses „Jammern“ dann aussieht…

lg
Kate

Hallo

Da herrschen ja seltsame Ansichten.

bei wem herrschen Ansichten? Ich habe mich meines Wissens gar nicht zu Ansichten geäussert.

Warum sollten Ausländer denn nicht auch außerhalb von
Austauschprogrammen hier studieren?

Die Frage habe ich gar nicht gestellt. Stellst Du Dir diese Frage?

Warum verwundert es dich, dass sich Ausländer hier ausbilden
lassen?

Wo habe ich denn gesagt das ich mich wundere?

Fall jetzt nicht vom Stuhl aber… auch Deutschland
hat Spitzenfächer und Spitzenprofessoren die Weltberühmt sind,
an meiner Uni z.B. Prof. Dr. Mathias in der Japanologie…
nicht alle Wege führen in die USA!

Was bitte hat das mit meiner Frage zu tun. Hast Du meine Frage gelesen?

Wir gehen doch auch nach England, in die USA, nach Frankreich,
nach Korea, Japan, China, Russland, Neuseeland… um mal die
häufigsten zu nennen, um dort zu studieren. Warum also die
Verwunderung?

Von welcher Verwunderung sprichst Du?

Der Unterschied ist, dass man hier ein anderes Bezahlsystem
hat. Aber dank des DAAD u.ä. kann man im Ausland auch mit
Erlassung der Studiengebühren studieren. Umgekehrt geht das
auch.

Aha. der erste konkrete Hinweis auf eine eventuelle Hilfe zu eim sehr nachgeordneten Aspekt meiner Frage. Anscheinend könnte es mir helfen, mal nach dem Begriff DAAD zu googeln. willst Du mir das sagen? Danke!

sie müssen sich wesentlich komplizierter Bewerben als
es für deutsche der Fall ist (ich spreche hier nur für meine
Uni Bochum).

Davon bin ich ausgegangen, genau das will ich ja auch wissen.

Außerdem ist es schwer einen Platz zu bekommen, in einigen
Studiengängen muss es aber wohl eine Ausländerquote o.ä. geben
sonst kann ich mir nicht erklären, wie sie darein kommen.

Super. Genau das war meine Frage, und hierzu schreibst Du das Du es Dir nicht erklären kannst.

An sich finde ich es aber verdammt albern über ausländische
Studenten zu jammern

deshalb jammere ich ja nicht, sondern informiere mich. Zugegeben, der Ansatz ist nicht mehr sehr häufig anzutreffen.

wir gehen ja auch woanders hin udn in
Was ist daran bitte schlimm?

Das möchte ich auch wissen. Empfindest Du es als schlimm? Kennst Du jemanden der es als schlimm empfindet?

aber ich kann mir schon vorstellen wie dieses „Jammern“ dann aus-:sieht…

Manche haben eben ausgeprägtes Vorstellungsvermögen, andere begnügen sich mit Fakten.

slg

zaph

Mein lieber zaphod,

les dir erstmal deinen eigenen Beitrag durch, bevor du patzig wirst.
Du sprichst davon, dass du vermutet hast, dass sich am deutschen Hochschulsystem hauptsächlich Deutsche beteiligen, was auch so ist, aber in diesem Zusammenhang war eine Situationsänderung auf deiner Ebene zu erkennen, da du erkanntest, dass es auch viele Ausländer gibt, die hier studieren.

Darf ich zitieren? Hier bitte:

Bis vor kurzem war ich der Ansicht dass am deutschen
Schulsystem hauptsächlich deutsche Staatsangehörige
partizipieren, nebst natürlich den Kindern von (vereinfacht
ausgedrückt)Ausländern mit entsprechenden
Aufenthaltsgenehmigungen. Auch im Hochschulbereich dachte ich, dass
dem so wäre, plus natürlich einiger Austauschprogramme.
Im Rahmen verschiedener Debatten (zB China KnowHow-Klau)
höre ich allerdings vermehrt, dass sich ausländische Studenten bei
uns ausbilden lassen

Siehst du das? Eine Situationsänderung. Vielleicht verwundert dich eine Erfahrung die entgegen deiner Erwartungs liegt auch überhaupt nicht und du akzeptierst alles stumm vor dich hin, ist nicht meine Sache, aber dein Satz „… dachte ich, dass dem so wäre…“ setzt vorraus, dass du jetzt anders denkst, sonst hättest du „ich denke, dass dem so ist“ schreiben müssen, was aber nicht auf die Situation zutrifft.

ferner bezog ich mich bei dem Jammern auf deinen folgenden Satz:

Auch bei einer Frage um Gesangsausbildung (Brett klassische Musik)
setzt das Jammern an.

Also, kein Grund zur Patzigkeit, das ist schlicht und ergreifend unhöflich. Ich habe mich ja auch nicht gegen dich ausgesprochen, aber scheinbar hast du dich schon so sehr beim lesen aufgeregt, dass du dir den letzten Satz gespart hast.
Schön, du bist nicht verwundert, aber dein Beitrag hörte sich so an, und das hat mich verwundert, darüber habe ich mich geäußert.

Außerdem solltest du an deinem Argumentationsstil arbeiten. Wenn ich eine Warum-Frage stelle, ist es äußerst albern, die Frage auf mich zurück zu projizieren.
Siehe hier:

Warum sollten Ausländer denn nicht auch außerhalb von
Austauschprogrammen hier studieren?

Die Frage habe ich gar nicht gestellt. Stellst Du Dir diese Frage?

Diese Frage bezog sich auf deine Aussage weiter oben, dass du davon ausgingst, dass weniger Ausländer als vermutet in Deutschland studieren würden. Das hast du selbst geschrieben, darauf habe ich mich bezogen, mehr nicht.

Ferner, wieviel ein Ausländer wo zahlt, hängt wie immer von der Hochschule und vom Bundesland ab, aber das kannst du dir ja denken.

lg
Kate

Hallo zaph,

ich kann nur etwas über meine Hochschule sagen.

Dort war man stolz, daß rund ein Drittel der Studierenden aus dem Ausland kamen.
Auf der anderen Seite sind viele deutsche Studierende ins Ausland gegangen und haben z.T. mehrere Semester an auswärtigen Hochschulen studiert, was auch ein stolzes Gefühl bei offiziellen Stellen erzeugte.

Ich für mein Teil denke, daß ein gewisser Teil auswärtiger Studierender eine Bereicherung darstellen. Viele promovierte naturwissenschaftlich ausgebildete Studierende gehen für einige Jahe ins Ausland und machen dort ihre Erfahrungen. Das kann nur gut sein.

Gandalf

Liebste Kate.

les dir erstmal deinen eigenen Beitrag durch,

mache ich immer. Ergebnis: ich habe zum besseren Verständnis eine Einleitung zur Fragestellung formuliert, dann die Frage selbst gestellt:

Kann mir jemand sagen, wo das denn generell geregelt ist, wann ein ::Ausländer zu welcher (Hoch-)Schule zugelassen wird?

Zur Klärung dieser Frage bedarf es keinerlei gesonderter Fragen ob meiner Motivation, Verwunderung, Einstellung zum Leben oder religiöser Ausrichtung.Ich bin mit der Nennung einer vernünftigen Quelle voll zufrieden.

Außerdem solltest du an deinem Argumentationsstil arbeiten.

Danke für den Tipp. Allerdings habe ich nicht Argumentiert, sondern eine Frage gestellt.

Wenn ich eine Warum-Frage stelle, ist es äußerst albern, die
Frage auf mich zurück zu projizieren.

Es ist völlig unangebracht von Dir, mir diese Warum Fragen zu stellen, das wollte ich zum Ausdruck bringen. Ausserdem bin ich tatsächlich albern.
Mir liegt es fern deinen Stil zu kritisieren.Allerdings habe ich mir persönlich angewöhnt entweder Fragen zu beantworten zu denen ich auch was sagen kann oder auch mal nur zu lesen, wenn ich dem Anspruch des Expertentums nicht gerecht werden kann. Zusätzlich versuche ich dann die Frage zu beantworten, ohne mehrfach die Sinnhaftigkeit der Frage zu hinterfragen, es sei denn die Fragestellung in sich ist unlogisch und nicht zielführend.

Ferner, wieviel ein Ausländer wo zahlt, hängt wie immer von
der Hochschule und vom Bundesland ab, aber das kannst du dir
ja denken.

Denken teilweise schon, das genügt mir aber nicht.Ich stehe einfach auf Fakten, nenne mich altmodisch.
Halten wir doch mal folgendes fest: Du hast keine Ahnung
a) wie viele ausländische Studenten bei uns studieren
b) wo das geregelt ist ob die im Einzelfall hier studieren können
Wozu sollen deine Nachfragen/Rhetorische Fragen/Vermutungen/Deutungen mich also führen? Mir Deine Meinung näher bringen? Die nicht auf Fakten beruht? Danke, dann gehe ich ins Eso-Brett.
Abschluß-Satz:
Ich schreib Dir so ausführlich, nicht weil ich Dich anpampen will, sondern weil ich die Hoffnung habe das es Dir eine winzigkleinen Hinweis vermitteln könnte das es zwischen gut gemeint und gut gemacht himmelweite Unterschiede gibt, dies zu verinnerlichen könnte Dir sicherlich bei Deinem ambitionierten Studium weiterhelfen.

Alles Gute dabei.

Gruß

zaph

Präzisierung der Fragestellung
Hi Gandalf, alter Haudegen,
ich hoffe Dir geht es den Umständen entsprechend passabel :wink:

Danke für Deine Infos, allerdings bin ich noch meilenweit weg von jedweder Wertung, da mir die Basisinformationen völlig fehlen- tatsächlich ist eine Bewertung nicht vorrangiges Ziel.

Es geht mir ausschliesslich um Quellen, in welchen geregelt ist unter welchen Umständen man bei uns als Ausländer studieren darf.

Ich stelle mir das so vor:
Gemäss „Bundesausländerstudiumgesetz“ braucht man die Aufenthatsgenehmigung ABC, geregelt im BGB § 08/15.
Zusätzlich gibt es in den Ländern Verordnungen zu Ausländerquoten und Gebühren und die Hochschule kann zusätzlich einen N/C und Auswahlkriterien bestimmen. Zusätzlich gibt es Austauschprogramme (zu vernachlässigen)

Dazu ein paar Stichpunkte mit denen ich dann kugeln kann würden mir sehr helfen.

Danke!

zaph

Hallo:
folgendes habe ich gefunden:

http://www.zvs.de/Regeln/Auswahl053/Ausland053.htm

http://www.daad.de/deutschland/index.de.html

Beatrix

Suuper.
Vielen Dank.
Riesenstern!

Gruß

zaph