Hallo auch in D muss ein PSychologiestudent eine gewisse Anzahl Versuchspersonenstunden erfüllen um ein ordnungsgemässes Studium zu absolvieren. Psychologische Experimente gehören zum Psychostudium dazu, dazu muss man beide Seiten kennenlernen, mal als Versuchsperson, mal als VErsuchsleiter (und was macht der Versuchsleiter, wenn er keine VErsuchspersonen mehr findet, dann kann er seine Dipl.-Arbeit in die Tonne tun, sprich es ist auch eine Verantwortung die man den Kommilitonen gegenüber hat, die jüngeren dienen den älteren dazu um fertigzu werden, VPStunden sind also auch dazu da, um dies etradition aufrechtzuhalten, damit man später selbst VP für die eigene Arbeit findet).
Dazu gibt es für jedes Experiment eine BEwertung einer Ethikkommission, wie denn wohl das Risikopotential bzgl körperlicher und geistiger Gesundheit für die beteiligten Personen ist und einige klassische Experimente (Milgam, Stanford, oder die Ohnmachtsanfälle in aller Öffentlichkeit zum Hilfeverhalten)würden so heute nicht mehr durchgeführt werden.
Das typische STandardexperiment, dem man sich im Studium stellt ist dass man einen Fragebogen ausfüllt. Da dasganze anonym ist, wird vermutlich nicht mal das Persönlichkeitrecht angekratzt.
Labor und Feldesperimente sind da schon riskanter, werden aber auch genauer unter die Lupe genommen, bevor man die Kommilitonen auf die anderen loslässt.
Wenn dir die Experimemte an deiner Uni nicht gefallen, kannst du ja die Uni wechseln, anderswo gibts andere Forschungsschwerpunkte.
Ich hab während des Studiums nicht teilgenommen an vollgeschwitzte T-Shirts schnüffelstudien,da ich dafür dank HEuschnupfen ungeeignet war, dafür an Gruppenarbeitsexperimenten (Dinge lange in der Waage halten, so ähnlich wie Bierkrugstemmen, mal mit mal ohne Blickkontakt), an irgendwelchen PC-Klickereien (frag mich nicht wozu das war), und unzähligen Fragebögen.
Und geschadet hats mir nicht.
Ich hab mich nur manches MAl über die extrem unsinnigen Fragen gewundert und für mich geraten, was da wohl getestet wird.
Allerdings ist es auch so, dass für die meisten Experimente man nach maximal 3 Semestern Psychostudium ungeeignet ist, da man unbewusst eigenes Wissen einfliessen lässt (grade bei Fragebögen).
Dan bringt man nur noch was für Laborexperimente, wo man unsinnige Silben lernen muss oder eben solche Leistungstests, oder Reaktionstests.
Aber ich wette mit dir, dass dich niemand unter Strom setzt, zumindest nicht allzuviel 
Aber vielleicht ist es auch das was dich stört, manch einer steht ja auf Skinnerbox und Milgram. Aber ob dann Psychologe der richtige Job ist mag ich zu bezweifeln.
Gruß Susanne