Hallo zusammen, nach einem Jahr Elternzeit arbeite ich nun seit etwa einem halben Jahr wieder . Und zwar in Teilzeit in der in einer Firma, in der ich vor der Geburt meines Kindes Vollzeit beschäftigt war. Mit meinem Chef habe zu meiner Rückkehr (mündlich) folgendes Modell ausgemacht: Im Wechsel arbeite ich je 2, bzw. 3 Tage pro Woche ganztags von 9:00 bis 18:00 Uhr. Nun möchte mein Chef das ändern, so dass ich jeden Tag halbtags komme. Für mich ist das aus verschieden Gründen unpraktikabel; ich denke nicht, dass sich das tägliche Kommen positiver auf die Produktivität auswirkt, und ich müsste mein Kind jeden Tag „weggeben“. Das wäre mit deutlich mehr „Hin-und-Her-Fahrerei“ verbunden. Der Kleine geht nicht in die Krippe, sondern zu den Großeltern, die ja mit dem neuen Modell auch auf einmal jeden Tag zum Einsatz kommen müssten. Außerdem möchte mein Chef, dass ich von 9:00 bis 14:00 da bin, was meiner Meinung nach mehr Wochenstunden ergeben würde. Die einstündige Mittagspause würde ich ja nicht wahrnehmen. Die Frage nun: Kann er mich dazu „zwingen“?
Vielen Dank für eine Antwort!
Hallo Tante Matilde
Um eine klare Antwort zu bekommen müsste ich wissen wie es personell bei euch aussieht in der Firma.Also wieviel Beschäftigte, wieviel davon in Teilzeit usw. und auch ob Du einen Arbeitsvertrag hast. Dein Arbeitgeber sollte Dir auch den Grund benennen warum er beabsichtigt Dich jetzt doch täglich einzusetzen. Gibt es in der Firma einen Betriebsrat? Wenn ja sollte der Dir weiterhelfen können. Solch ein Fall wie Du ihn mir schilderst hatte ich bisher noch nicht.
MfG autodealer
Dein Chef kann Dich rechtlich nicht zwingen Deine,seit einem halben Jahr praktizierte Arbeitszeit grob zu ändern.Da tritt das duldungs-oder gewohnheits-Recht in Kraft.Du solltest Dir aber Gedanken über deinen scheinbar sehr sicheren Arbeitsplatz machen. Eine Arbeitszeit von 9 bis 2 ist eine Traumarbeitszeit für eine Mutter mit Kleinkind.Dein Kind in die Obhut einer Krippe oder ähnliches zu geben,ist für die Entwicklung Deines Kindes keinesfalls von Nachteil.(habe selbst drei Töchter)Die eventuellen Mehrkosten müsten die Mehrarbeitszeiteinahmen eigentlich tragen.Deinem Chef liegt wahrscheinlich sehr viel an Deiner Mitarbeit.
Wääge sehr überlegt und in Ruhe ab.Dein Arbeitsplatz kann für eine Vollzeitkraft problemlos frei gekündigt werden. Gruß Micha
Hallo Matilda,
nach meinem Verständnis wird es hier ein wenig verzwickt. Arbeiten ohne Vertragist immer schlecht. Aber keine Panik, zwingen kann er Dich zu garnichts nur hast du einen schlechten Stand. Wenn Du dich mit deinem Chef verstehst, dann sollte es kein Ding sein bei einem Kaffee darüber zu reden und einen Konsenz zu finden und diesesn dann schriftlich festzuhalten!
Aber grundsätzlich empfehle ich Dir einen Anwalt aufzusuchen. Das kostet nicht die Welt und spart Ärger.
Alles gute Dir
Anderl
Hi,
Solche probleme lese ich oft hier bei www. Es gibt keine klare Auskunft, die Regierung müsste hier tätig werden und mehr flexibilität und mitsprache Rechte die Muttern geben. Aber das hilft dir jetzt nicht!
Also die müdliche abmachung könnte gelten, aber wie wir alle wissen, Schriftliches zählt. So wenn ihr nicht einig sind, musste mann zuruck zu dem basis anfangen wo mann früher einig war, also die zustand vor dem Mutterschutz, also die vollzeit beschäftigung. Das hat bestand, und das ist die Stelle das gehalten worden war bis deiner Elternzeit rum war.
Was dein AG von dir will ist nicht un-normal! es passiert fast 90% alle zuruck kehrenden Vollzeit beschäftigten mutter, das die wechseln auf teilzeit.
Also, du hast einer Sicher Vollzeit job, aber wegen deine kind, du kannst nicht. Also, was nun? Es gibt die Teilzeit und Befristungsgesetz das ermöglicht das mann aud teilzeit wechseln kann, das ist dein gutes Recht.
So, du bist einverstanden mit Teilzeit und deiner Arbeitgeber auch, anscheind. Es bleibt die frage mit die verteilung die Arbeitszeit. Hier seid ihr beide nicht einig. Artikel 8 des TzBfg über umfang der Verringerung und gewünschte Verteilung der Arbeitszeit könnte dir hier helfen.
Der AG hat mit denn AN in EINVERNEHMEN über die Verteilung der Arbeitszeit zu Regeln. Die wünsche denn AN sind zu berücksichtigen (aber, er kann ablehnen wer er hat trifftige betriebliche Grunde).
Hier ein trick das vielleicht funktioniert. Du must dein AG Schriftlich mitteilen das nach die mundlich angebotenen Arbeitszeit verteilung nicht dem entsprechen was du dir wünscht. Du must ihm Schriftlich mitteilen wie du gern es hätte. In die zwischenzeit, kannst du probieren zu schaffen wie er will. Nach einer Monat, wenn der AG nichts gesagt hat zu deiner gewünschten arbeitszeiten, dann gelten die als Angenommen.
So viel da zu. Zu Theme Kind bei die Großeltern. Ich bin Vater und habe sechs kinder. Die letzten waren Drillinge. Meiner FRau hat zwei Arbeitsstellen, halbtags in die Buchhaltung einer firma und abends dann bedienen im Hotel. Ich bin vollzeit beschäftigt bis ich heim komme und die haushalt übernehmen.
Alle meiner kinder sinder entwieder in die Schuhle oder in die Ausbildung. Wir haben unsere kleinen in die NAchmittagsbetreuung rein getan weil mann kriegt das alles nicht gebacken mit dem HAusaufgaben. Auch wo die Drillinge in die KiTa gegangen sind, haben wir extra bezahlt für die Nachmitags Gruppe.
Warum sage ich dir das alles. Weil es ist meine feste überzeugung das kinder in die anfangs jahren dem umgang mit andere kinder und Regeln kennen. Weiter hin bin ich überzeugt das KiTa kinder haben es leichte in die Schuhle als kinder die nicht hingehen. Zum gluck hat auch unsere KiTa einer krabbelgruppe.
Meiner Rat, such dir einer betreuungs platz für dein kind, anders als die Großeltern. Du tust dein kind nür gutes dabei. Die Kosten kann mann absetzen und dein Chef ist glücklich. Denk dran, irgend wann willst du vielleicht wieder auf vollzeit. Umkehrt gehts nicht so leicht wie auf Teilzeit zu gehen.
Mehr kann ich dir nicht Sagen,
Grüß,
Jason