Telefongesellschaften

Hallo,

Folgender hypotetischer Fall: Ein Mitarbeiter A einer Telefongesellschaft F versucht per Telefon eie Privatperson B als Kunde seiner Telefongesellschaft zu werben. B erklärt A dass er sich das Angebot der Telefongesellschaft F zuerst einmal genauer ansehen möchte und bittet A ihm Werbemeterial von F zu senden.
Anstatt Werbematerial von A zu erhalten, stellt B bei der nächsten Telefonaabrechnung fest, dass sein Telefonanschluss von der bisherigen Telefongesellschaft T auf F umgestellt worden ist. Am selben Abend bekommt B einen Brief von F, in dem er als Kunde bestätigt wird.
Da B überhaupt keine Lust hat ein Kunde von F zu sein und am liebsten bei T bleiben möchte, ruft er T an und erklärt, dass die Voreinstellung wohl ein Missverständniss gewesen sein muss. Die Telefoneinstellung wird wieder auf T umgestellt. Weiterhin schreibt er an F eine email, in der er erklärt niemals einen Auftrag an F erteilt zu haben. Da seine email unbeantwortet bleibt, schreibt er eine weitere email, doch auch diese bleibt unbeantwortet.
Nach einer gewissen Zeit stellt B jedoch fest, dass F zum 2 mal eine Voreinstellung von T auf F veranlasst hat.
Da F eine Rechnung an B schikt, erklärt B nun in einem Fax an F, dass er niemals einen Vertrag mit F abgeschlossen hat. Die Voreinstellung wird wieder von F auf T umgestellt und es finden keine weiteren Änderungen der Voreinstellung statt. F verschikt jedoch weiterhin Rechnungen an B für die Leistungen, die B während der Zeit, als F noch in der Voreinstellung war, erhalten hat und droht mit der Einschaltung eines Inkassounternehmens.
B unternimmt den letzten Versuch und schreibt nun F in einem Brief a, in dem er den Fall noch einmal erklärt.
Rechnungen und Inkassounternehmendrohungen hören jedoch nicht auf.
Wie sollte sich B nun verhalten, er kann keinen Mitarbeiter von F telefonisch erreichen, ansonsten bleiben seine Erklärungsversuche unbeantwortet. B kann sich auch nicht an den Namen von A erinnern. B hat aber ganz sicher keinen Vertrag mit F abgeschlossen, weder schrifftlich noch telefonisch.

Was sollte B nun tun?

Hallo,

so einen Fall hatte ich auch schon mal. Bei mir ging es um eine Zusatzversicherung fürs Auto. Ich war sehr verärgert, als anstatt Infomaterial der Vertrag ins Haus flatterte.
Ich habe dort sofort angerufen. Die nette Dame am anderen Ende der Leitung erklärte mir es ist alles rechtens. Du kannst telefonisch einen Vertrag schließen (und hier habe ich den Verdacht viele haben einen Hörschaden, statt Angebot verstehen sie Vertrag oder so ähnlich). Den Vertrag musst du aber schriftlich kündigen.
Fernabsatzgesetz nennt sich das wohl.

Ich bin kein Experte, kann dir nur aus eigener Erfahrung berichten. Liebe Experten zerreißt mich nicht wenn es nicht vollständig richtig ist.

Gruß

Katl

Hi

Naja wenn die Firma nen Auftrag bekam muss se da nicht auch nen Vertrag vorweisen können?
Kann ja nicht angehen das Wort gegen Wort steht :wink:
Und Telefonaufzeichnungen gelten nicht vor Gericht, oder? Und selbst wenn würden die was anderes belegen.

Aber ohne Vertrag, kein Vertrag.

Ich würde sämtlichen Forderungen widersprechen und Tee trinken.
Wenn die nichtmal telefonisch erreichbar sind, sind die eh nicht koscher.
Wenn man denen nun den Brief schickt dann gibt ja zu nen Vertrag zu haben, oder? Dann hätten die ja was schwarz auf weiß -.-

MfG
Lilly