Telefonistin--elbstständig oder freiberuflich

Hallo liebe Fachis,

habe eine Frage:
Person A möchte für eine Firma B Telefonaquise betreiben.
B würde A auf 400€- Basis einstellen.
Person A schlägt jedoch vor auf Rechnung zu arbeiten, sprich ihre Dienstleistung in Rechnung zu stellen.
Firma B ist damit einverstanden.
Was hat A jetzt zu tun?
Gewerbeschein oder Freiberufler?
Rechnungen schreiben, wie?
Briefkopf- Name?
ect…

Freue mich schon jetzt auf Eure Hilfe!

Hi Janina,

Person A möchte für eine Firma B Telefonaquise betreiben.
B würde A auf 400€- Basis einstellen.

Klingt nicht so wirklich gut, aus der Sicht eines Betroffenen.

Person A schlägt jedoch vor auf Rechnung zu arbeiten, sprich
ihre Dienstleistung in Rechnung zu stellen.

Warum das? Was verspricht sich A davon?

Gewerbeschein oder Freiberufler?

Nix und niemals Freiberufler. Wenn überhaupt, dann wird das ein Gewerbe. Aber Person A riskiert die Einstufung als scheinselbständig, solange sie nur für Firma B arbeitet.

Rechnungen schreiben, wie?

Soweit ist Person A noch nicht.

Briefkopf- Name?

naja, mal als Idee:
Frau Hanna Mustermann
Kaltaquise - en gros & en detail
Quasselgasse 10
D-22100 Immer-Nervend
:wink:

mfg Ulrich

Habe um Hilfe gebeten, nicht um schlaue Sprüche.
Außer Haare sträubende Bemerkungen beinhalten Deine Kommentare nichts Hilfreiches!
Das war reine Zeitverschwendung.

Dann halt mal ein kluger Spruch :smile:
Hallo …

schauen Sie in die Gewerbeordnung und ins Umsatzsteuergesetz, darin werden Ihre Fragen kompetent beantwortet.

MfG
BEBOUB

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Hi Janina,

Außer Haare sträubende Bemerkungen beinhalten Deine Kommentare
nichts Hilfreiches!

Das wichtigste Rüstzeug in der Selbständigkeit ist eine enorme Belastungsfähigkeit. Wer die nicht besitzt, sollte sich besser nicht selbständig machen.
Du bist in deiner Position Freiwild für deine Auftraggeber. So einfach ist das. Ein kleiner Mucks und du bist draußen. Da hilft keine Gewerkschaft oder ein Betriebsrat, ebensowenig nützen dir Kündigungsschutzgesetze.
Solange du also nur diesen einen Kunden hast, bist du der Scheinselbständigkeit verdächtig.

http://www.frankfurt-main.ihk.de/recht/themen/arbeit…

mfg Ulrich

Hallo liebe Fachis,

habe eine Frage:
Person A möchte für eine Firma B Telefonaquise betreiben.
B würde A auf 400€- Basis einstellen.
Person A schlägt jedoch vor auf Rechnung zu arbeiten, sprich
ihre Dienstleistung in Rechnung zu stellen.
Firma B ist damit einverstanden.
Was hat A jetzt zu tun?
Gewerbeschein oder Freiberufler?
Rechnungen schreiben, wie?

Gewerbeschein.
Evtl. Kleinunternehmerregelung beachten. Da brauch/darf Person A keine Mehrwertsteuer in Rechnung zu stellen.

Ich behaupte aber einfach mal, dass diese Form für dich mit erhöhtem Arbeitsaufwand verbunden ist, zumindest höher als bei der 400€ Basis.
Ist das die einzige Einkommensquelle?

Grüße

Laber

Hallo,

Hi Janina,

Person A möchte für eine Firma B Telefonaquise betreiben.
B würde A auf 400€- Basis einstellen.

Klingt nicht so wirklich gut, aus der Sicht eines Betroffenen.

Ist wirklich hart verdientes Brot.
Aber man lernt ne Menge.

grüße

Laber

Hi Michael,

Ist wirklich hart verdientes Brot.
Aber man lernt ne Menge.

Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Wobei ich Telefonaquise nicht grundsätzlich ablehne. Denn gelegentlich sind da auch mal interessante Angebote aus meinen Arbeitsbereich dabei, von denen ich eventuell sonst nichts erfahren hätte.

Wenn allerdings innerhalb einer Woche eine Handvoll verschiedener „Weingüter“ anruft, die mir französischen Rotwein anbieten, weil „ein Geschäftspartner mich empfohlen hat“, dann werd ich zum Tier.

Es gibt nach meiner Erfahrung da sehr große Qualitätsunterschiede in der Gesprächsführung. Oder sind das nur die besseren Telefonscripte?

Aber die schwärzeren Schafe können doch eine enorme Plage und extrem nervig sein.

mfg Ulrich