Telekom

Hallo Experten,

Person A hat folgendes Problem: Seit Juli/August 2001 hat A einen DSL-Anschluss und seit letzter Woche Mittwoch blinkt der Sync-Anschluss rot. Das bedeutet, A kommt nicht mehr ins Netz.
Nachdem nunmehr ein Techniker bei A war und festgestellt hat, dass die Dämpfung (was auch immer das in diesem Zusammenhang bedeutet) bei über 50 liegt. Ab 40 und höher gibt es wohl diese Reaktion der Sync-Lampe und deren Folgen.

Auf die Frage von A hin, wodurch das ganz gekommen ist, meinte der Mechaniker, dass jetzt wohl andere am Kabel hängen, die den Empfang von A stören… und als wahrscheinlichste Variante nannte er, dass nunmehr zwischen A und Vermittlungsstelle ein Neubaugebiet ist, welches folgedessen die Leistung klaut.

Nunmehr würde A keinen DSL mehr bekommen… und keine Flat…
aber hätte A sich nicht gemeldet, würde A heute noch dasitzen und nichts ahnen. Anruf bei der Telekom hat bestätigt, dass es den DSL-Anschluss nach wie vor gibt und der auch nicht gekündigt wurde.

Daher die Frage: darf die Telekom so einfach andere Leute auf die Leitung von A schicken und somit die Leistung dem A klauen? Dies zudem ohne vorherige Ankündigung?

Welche Rechtsmittel hat A in solch einem Fall?

Bisherige Alternativmöglichkeiten wurden A angeboten:

derzeitig ca. 10 Euro DSL-Grundgebühr, DSL-Flat 25 Euro = 35 Euro p.M.

künftig Sky-DSL: keine Flat, 20 Euro Grundgebühr mit 500 MB Limitierung, danach Extra, neue Technik dafür nötig im Wert von ca. 500 Euro…

Somit eigentlich keine Alternative, sondern ein Witz.

Danke und Gruß
Marco

hi,

so wie ich das sehe und die telekom agb kenne darf die alles, also zumindest garantiert die dir einen dsl zugang mit „bis zu“ 768 mbit - was natürlich nicht heisen muss sie muss, wenn du also tatsächlich noch von der telekom mit dsl beliefert wirst und die flat bekommst, wieso willst du dann wechseln, oder geht das jetzt gar nicht mehr, weil dann sieht die sache wieder anders aus, dann macht die telekom oder du vom kündigungsrecht innerhalb von 6 tagen (denke das stand da irgenwo in den agb) gebrauch und dann bist eh raus, also ich würd da mal nachfragen wieso die ständig gebühren (flat) abbuchen und du nicht ins netz kommst, vielleicht legen die ja ne neue leitung oder schicken einen anderen techniker :wink:

uwe

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Mahlzeit!

Zur Sache selbst kann ich wohl nix sinnvolles beitragen, leider.

Aber so als kleine Anregung möchte ich Dir den Rat geben, im TK-Brett mal nach dem Alf Ausschau zu halten. Der ist auf dem Gebiet glaub ich richtig fit, ich glaub, der arbeitet sogar für die Telekomiker. Eventuell kann er Dir ja weiterhelfen.

Gruß & Bye…

Der Dicke MD.

Telekom ungleich T-Online
Hi,

…wieder anders aus, dann macht die telekom oder du vom
kündigungsrecht innerhalb von 6 tagen (denke das stand da
irgenwo in den agb) gebrauch und dann bist eh raus, also ich
würd da mal nachfragen wieso die ständig gebühren (flat)
abbuchen und du nicht ins netz kommst, vielleicht legen die ja
ne neue leitung oder schicken einen anderen techniker :wink:

Vorsicht! Die Flat selber hat mit der DSL-Leitung nichts zu tun! Du kannst bei t-online die DSL-Flat ordern, auch wenn Du auf der hintersten Nordsee-Leuchtturminsel wohnst. Denen ist das relativ schnuppe, ob Du das an Deinem Wohnort nutzen kannst. Insofern gibt es da beim Internet-Provider auch keinen Regress-Anspruch. Etwas anderes ist es natürlich mit dem DSL selber. Wenn das schon lief und jetzt auf einmal nicht mehr, hat die Telekom den schwarzen Peter. Worst case müssen die von sich aus kündigen und die zuviel bezahlten Gebühren zurückzahlen - was aber nicht das Problem mit dem Provider löst…

Gruß
Stefan

Hallo Uwe,

es geht nicht darum, dass die Performance zu gering ist, sondern darum, dass gar nichts mer ankommt. Kein Signal, gar nichts. Bestätigt von der Telekom.

Nur vorher lief alles sauber, erst durch das Neubaugebiet.

Das mit der Erstattung von tonline, muss die Telekom dann übernehmen, da sie es verursacht hat…

Gruß
Marco

Hallo Marco,

Person A hat folgendes Problem: Seit Juli/August 2001 hat A
einen DSL-Anschluss und seit letzter Woche Mittwoch blinkt der
Sync-Anschluss rot. Das bedeutet, A kommt nicht mehr ins Netz.
Nachdem nunmehr ein Techniker bei A war und festgestellt hat,
dass die Dämpfung (was auch immer das in diesem Zusammenhang
bedeutet) bei über 50 liegt. Ab 40 und höher gibt es wohl
diese Reaktion der Sync-Lampe und deren Folgen.

hier fehlt wahrscheinlich die Einheit db (dezibel)

Auf die Frage von A hin, wodurch das ganz gekommen ist, meinte
der Mechaniker, dass jetzt wohl andere am Kabel hängen, die
den Empfang von A stören… und als wahrscheinlichste Variante
nannte er, dass nunmehr zwischen A und Vermittlungsstelle ein
Neubaugebiet ist, welches folgedessen die Leistung klaut.

Nunmehr würde A keinen DSL mehr bekommen… und keine Flat…
aber hätte A sich nicht gemeldet, würde A heute noch dasitzen
und nichts ahnen. Anruf bei der Telekom hat bestätigt, dass es
den DSL-Anschluss nach wie vor gibt und der auch nicht
gekündigt wurde.

Daher die Frage: darf die Telekom so einfach andere Leute auf
die Leitung von A schicken und somit die Leistung dem A
klauen? Dies zudem ohne vorherige Ankündigung?

DSL-Prinzip:
Auf ein Frequenzband (ungleich Telefonfrequenzband) werden Daten aufmoduliert. Dies geschieht auf der Kupferleitung im Bereich Teilnehmeranschluss-Vermittlungsstelle. Alle User, die an einer Vermittlungsstelle hängen nutzen dieses Frequenzband. Das Frequenzband kann technisch einige Gbyte/s transferieren, die Einschränkung auf den Vertragswerk ist dem Produktmarketing zuzuordnen (s. auch neue Telekomprodukte). Die Dämpfung ist ein Phänomen der Hochfrequenzphysik, bitte dort fragen/nachlesen.

Kurz gesagt:
DSL ist wie eine Wasserleitung mit definierten dicken Haus-Leitungen.
Daraus folgt, wenn zu viele gleichzeitig dranhängen gibt es für
jeden wenig bzw. für den am Ende der Leitung hängenden nix.

Daraus folgt:
Telekom liefert nicht, was im Vertrag steht. An Sie ist Forderung auf Vertragserfüllung und Schadensersatz (Nichtnutzung, Flat-Gebühr) zu stellen. Ob es eine (wirksame) Klausel in den AGBs gibt, womit sie den Kunden keine Ansprüche wg. techn.

Welche Rechtsmittel hat A in solch einem Fall?

Brief mit Fristsetzung zur Vertragserfüllung (DSL soll laufen). 2. Brief wg. Schadensersatz (v.a. Nichtnutzbarkeit der bezahlten Flat).
Wenn sich dann nix bewegt, Klage.
Gehe aber mal zur Verbraucherzentrale in deiner Nähe v.a.mit den AGBs der DSL und der flat.

Bisherige Alternativmöglichkeiten wurden A angeboten:

derzeitig ca. 10 Euro DSL-Grundgebühr, DSL-Flat 25 Euro = 35
Euro p.M.

künftig Sky-DSL: keine Flat, 20 Euro Grundgebühr mit 500 MB
Limitierung, danach Extra, neue Technik dafür nötig im Wert
von ca. 500 Euro…

Somit eigentlich keine Alternative, sondern ein Witz.

Mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass der Kunde A Anspruch auf gleichwertigen Ersatz zum selben Preis hat bzw. minderwertigen/höherwertigen Ersatz mit pos./neg. Ausgleich angeboten werden muss. Aber wie die AGBs dies sehen …

Tschuess Marco.