Telekom die 148

Ich muß mir einfach mal Luft machen.

Da wird man als Betreuer für einen Betreuten tätig, zeigt seine Betreuung an und richtet einen Anschluß bei der Telekom ein. Alles wunderbar? Nein, als erstes eine Fehlschalte und die Nummer des Betreuten bekommt eine andere Dame aus dem Altersheim zugewiesen und wundert sich, warum sie dauernd Anrufe für einen Herrn B. bekommt. Die Auftragsbestätigung erhält der Betreuer, wie es sich gehört.

Nun will der Betreuer eine Rufnummernbeschränkung einrichten (nur Ortsgespräche und 3 Ausnahmen), damit niemand den Apparat für schöne Gespräche mit wer-weiss-wem benutzt.

Die Telekom sperrt daraufhin erst einmal ohne Auftrag alle Nummern außer den 3 Ausnahmen, d.h. es gehen plötzlich keine Ortsgespräche mehr. Begründung: So wie man das wollte, ginge das nicht. Die 2. „Auftragsbestätigung“ schicken sie aber im Gegensatz zu der 1. statt an den Betreuer an den Betreuten, der natürlich kein Wort versteht. Erst durch Zufall erlangt der Betreuer Kenntnis davon.

Die Rechnung schicken sie natürlich auch an den Betreuten, natürlich auch für die so nicht bestellte Rufnummernbeschränkung. Beigefügt wird ein Überweisungsträger und alternativ ein Formular für Lastschriftermächtigung mit verschiedenen Ankreuzvarianten, u.a. ob die Lastschrift auch schon für diese Rechnung genutzt werden darf, was der Betreuer natürlich ankreuzt und an die Telekom zurückschickt.

Im übrigen widerruft der Betreuer per Fax die nicht bestellt Rufnummernsperre. Reaktion der Telekom: 0,0. Das Telefon bleibt nur für die 3 Ausnahmenummern geöffnet.

Der Betreuer spricht darauf mit der Auftragsbearbeitung, warum denn die Beschränkung so nicht gehe. Die Ahnungslosen aus dem Call-Center wissen natürlich nichts, was außerhalb der Bildschirmmaske liegt und vermitteln an die Störungsstelle. Mit dem „Service“ selbst könne man nämlich gar nicht sprechen, die bekämen die Aufträge nur per Mail (???).

Die Störungsstelle erwidert natürlich pampig, sie sei nicht zuständig, zuständig sei die Auftragsbearbeitung, die müßten über die Angebote beraten. Aber diese haben uns dorch gerade an Sie weiterverbunden … ???

Nach langem hin und her läßt sich die Störungsstelle erweichen und es stellt sich raus: So wie ursprünglich gewollt läßt sich das sehr wohl technisch realisieren. Also flugs der Auftragsbearbeitung geschrieben, die dann auch die Umsetzung bestätigt.

Ein Test zum genannten Termin, doch nichts funktioniert. Nun kann man gar nicht mehr heraustelefonieren. Zwei Rückrufe bei der Auftragsbearbeitung. Doch, das müsse jetzt funktionieren, probieren Sie mal dieses und jenes.

Anruf nun bei der Störungsstelle. Nein, könne nicht gehen, es sei nämlich mittlerweile eine Gebührensperre wg. nichtbezahlter Rechnung auf dem Anschluß. Rückvermittlung an die Auftragsbearbeitung: Das sei richtig, eine Lastschriftermächtigung, die erst nach der Rechnung eingehe, könne nicht mehr für diese Rechnung bearbeitet werden.

Auf den Einwand, dass genau diese Alternative doch auf der Ermächtigung zum Ankreuzen stand, könne nicht sein, man könne aber das Geld bei der Post bar einzahlen und eine Bestätigung faxen, dann werde in 24 Stunden entsperrt.

HIIIILFEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE!!!

…und womit können wir Dir helfen?(owT)

wie schon eingangs erwähnt, war dies zum Luft-Machen und als Diskussionsgrundlage gedacht. Leider gibt es nach der Abschaffung des Magazins „Wie-Bitte?“ mit Geert Müller-Gerbes keine Instanz mehr, bei der man sich mal offiziell beschweren kann…

Hallo,
aber dafür gibt es doch was besseres als ein Magazin…, den „Wutstein“!!
Er beruhigt die Nerven, besänftigt und läßt Zorn verrauchen, gibt Selbstvertrauen, senkt den Blutdruck, gibt Selbstvertrauen und Standfestigkeit…

))

Gruß
Karl-heinz

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