Telekom Receiver/SKY Receiver

Hallo, bräuchte mal ein Kaufberatung zu einem Splitter Modul. Ich habe seit gut 4 Wochen den Receiver von der Telekom mit Magenta usw. habe aber auch noch für gut 5 Monate einen SKY Q Receiver, beide Geräte laufen über den Router. Damit ich aber das Kabel vom Router nicht immer austauschen möchte hinten an den Geräten, möchte ich mir da ein Splitter zulegen, nur welchen weiß ich nicht, es gibt da wieder einmal zuviel Auswahl, möchte auch kein 0815 Teil bei Ebay kaufen, wer weiß ob die Chinaware auch was taugt. Ich habe gelesen das es da RJ 11-12-45 Anschlüsse gibt, da fängt es wieder an, der Laie so wie ich es bin, der kauft da wie immer das falsche. Danke für jede Hilfe

Wenn wir hier von ganz normalen Netzwerkgeräten sprechen, die einfach nur einen eigenen Netzwerkanschluss benötigen, dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder hat der Router noch einen weiteren freien Anschluss, oder man beschafft sich einen kleinen Netzwerk-Switch, der für zusätzliche Anschlüsse sorgt. Die Dinger gibt es von unzähligen Herstellern in jeder Menge verschiedener Preisklassen mit mehr oder weniger Funktionen für mehr oder weniger Geld.

Hier sollte ein möglichst kleiner, nicht zwingend managementfähiger 100 oder auch schon 1000 MBit Switch (kostet inzwischen kaum noch mehr) mit z.B. fünf RJ45-Ports sein, wie man ihn z.B. von Netgear, TP Link, Linksys, … für kleines Geld überall bekommen kann. Bei Aufstellung im Wohnzimmer würde ich darauf achten, dass das Ding ohne Lüfter daher kommt. Z.B. den NETGEAR GS105E (1000 MBit, 5 Ports, managementfähig, ohne Lüfter) gibt es aktuell bei Amazon für unter €30,–

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Danke für die Antwort :+1: die einfach nur einen eigenen Netzwerkanschluss benötigen, genau das suche ich, dann muss ich nicht immer die Kabel umstecken, kurze Stecker die an den Splitter kommen, von denen habe ich hier noch 2 herumliegen

So einer tät‘s doch auch, oder??

https://www.bueromarkt-ag.de/switch_tp-link_tl-sg1005d,p-tl-sg1005d,l-bing-prd,pd-b2c.html?msclkid=f37fa8a437dc147e5425c8c8454ea294

Gruß
Christa

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Vielleicht. Das ist halt billigsten Plastik. Wenn man das mag…

Ich habe bei den billigsten Switches auch schon schon welche gehabt, die konnten kein Multicast. Macht nichts, wenn man per ipv4 Mails verschicken möchte.

Bei Multimedia und/oder ipv6 nervt das.

Bei mir hat sich HP 18xx als Minimalanforderung bewährt, der ist auch per web Interface zu managen. Gebraucht in der Bucht…

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Sollte auch funktionieren, wie 1001 andere auch. Aber wie @Sebastian schon schrieb, könnte sein, dass Multicast bei so einem absoluten Billigteil fehlt.

Von dem verlinkten Netgear und seinen Eltern und Geschwistern habe ich ein paar im Haus verteilt stehen (gehabt), nutze die gerade auch für Multimedia und weiß, dass die das für kleines Geld mit anständiger Lebenserwartung ordentlich machen. Aber es gibt natürlich immer jemanden, der es noch billiger hinbekommt :wink: Aber dabei kann dann natürlich die Qualität irgendwann leiden.

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Wie jetzt…
Da kommen Multicast-Pakete an und an Stelle die „dumm“ an alle Ports weiterzuleiten werden die einfach verworfen???

Dass man hinter einem dummen Switch tunlichst keinen WLAN-AP verwenden sollte, wenn Multicast-Datenströme heranrauschen ist klar, da haut man sich mit den „blind“ ausgestrahlten Paketen schnell das WLAN zu.

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Irgendwie so. Ich weiß nur noch, dass ich ein Problem mit Multicast hatte, was nach dem Tausch des billiger Switches verschwand und daß das auch andere schon beobachtet haben.

Irgendwie war mir so, als wenn es da eine Lösung gäbe, dass der AP das in Unicast umwandelt aber dafür nur eine begrenzte Bandbreite (6Mbit/s?) zur Verfügung steht. Aber ich finde keine Quelle…

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Statt Multicast halt Broadcast - es wird alles überallhin verschickt, wer die Pakete will, behält sie (hört sich eher nach DHL an :blush: ), verworfen wird nix, allerdings ist ein möglicher Datenstau halt auch nicht gerade wünschenswert.

Wobei bei der Ausgangssituation des UP mit/ohne Multicast ziemlich wurscht ist, da sowieso nur ein Receiver kommuniziert und der andere vor sich hindöselt - da reicht ihm für die paar Monate ein Billigst-Switch.

Für eine längerfristige Lösung und falls das Netzwerk mal erweitert wird - im Bedenken, dass sich Streaming noch mehr ausdehnt -, sollte man ein paar Euro mehr für IGMPv3 (sollte reichen) investieren.

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noch einmal danke für die Antworten, ich werde mich wie vom Tomh vorgeschlagen wurde nach einem IGMPv3 umsehen im Internet, Ebay hat auch einige im Angebot habe ich gesehen. TP-LINK TL-SG105E 5-Port Gigabit-Switch Easy Smart IGMPv3
schöne Woche noch

So hatte ich das auch verstanden (wozu sonst das Umstecken?), deswegen verstehe ich nicht, warum @Sebastian und @Wiz meinen, es sei Multicast erforderlich.

Nochmal, wozu? Er schrieb:

Ich dachte, du brauchst nur eine Lösung für die 5 Monate? Na ja, mach mal …

Ich weiß nicht, was der Receiver macht, aber bei Multimedia-Dingens fällt mir schnell DLNA ein und das braucht IIRC Multicast.

Deshalb würde ich bei einem Kauf eines Switches darauf achten, dass es damit klappt.

Multicast ist eine Methode, ein Programm gleichzeitig an viele Empfänger zu senden (wie Radio).

Dabei wird nicht jedem Empfänger ein einzelner, also separater Datenstrom zugeschickt, sondern man sendet den Datenstrom einmal „an alle“.
Es gibt daher keine Bestätigungen des Empfängers „Datenpaket 102934 korrekt erhalten, sende nun 102935“.

Nun muss man wissen, dass ein Switch nur deshalb so gut für die Beschleunigung des Netzwerks ist, weil er Datenpakete nicht einfach an alle angeschlossenen Geräte durchreicht (das haben „Hubs“ früher gemacht), sondern sich merkt, welcher Empfänger an welchem Anschluss welche Pakete bekommen soll.

Hub: Wie ein großes Megaphon, nur einer kann sprechen, alle müssen zuhören und so lange selber schweigen.
Switch: Wie eine Telefonanlage, A spricht mit B, während C mit G redet und Y mit F.

Tja, einem Multicast-Datenstrom fehlt aber nun gerade die Bestätigung des Empfänger „hier, ist für mich“ und daher wird der normalerweise von dummen Switchen einfach an alle Anschlüsse herausgegeben.
Die, die das Programm gar nicht empfangen wollen, ignorieren es - aber werden trotzdem die Inhalte bekommen. Das ist dann wieder wie Radio oder ein Megaphon.

Wenn man nun mal von 20 MBit/s Datenstrom ausgeht, der parallel an 5 Netzwerkgeräte durchgeleitet wird, ist das zwar unnötig - aber meist nicht sonderlich störend.
Falls aber am Switch ein „WLAN-Sender“ (WLAN-Accesspoint) betrieben wird, dann geht das schon ganz kräftig auf die knappe Resource „WLAN-Sendezeit“.
Daher gibt es etwas schlauerer Switche, die analysieren den Datenverkehr und lauschen, ob an einem Port ein Empfänger seine „Teilnahmeerklärung am Datenstrom“ erklärt. Er wird dann diesen Datenstrom genau nur an diesen Empfänger schicken und so den Rest des Netzwerkes entlasten.
Das nennt sich „IGMP snooping“ - Internet Gruppenbenachrichtigungsprotokoll „schnüffeln“.

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Es sind genau 2 (zwei!) Geräte, die dranhängen, die dazu noch - höchstwahrscheinlich - nicht gleichzeitig laufen werden, also gleichzeitig „kommunikationsbereit“ sind und somit „datenempfänglich“.

Bei mir zuhause ist ein billigster, dummer, nicht managebarer TP-Link-Plastikbomber am Endpunkt am Werken, der das TV-Gerät, den Sky-Receiver, die Fire-Box, die X-Box und einen Blu-Ray-Player seit Jahren fehlerlos versorgt.

Der Haupt-Router ist natürlich ein vollkommen anderes Kaliber …

Immerhin ist der von ihm anvisierte Switch mit 20€ nicht gerade in hohen Sphären.

Was mir aber noch so zwischendurch aufgefallen ist:

Was ist das eigentlich für ein Router? Hat der wirklich nur einen LAN-Anschluß?

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Hallo noch einmal, meine Antwort auf die Frage zum Router und die damit verbundenen Geräte. Der Router ist von der Telekom W724V und an dem Gerät ist außer dem PC noch Magenta TV angeschlossen mit einem 7 Meter Ethernet Kabel Netzwerkkabel LAN Kabel, das Kabel passt auf beide Gräte Magenta/SKY Q Receiver, und das Kabel muss vor gebrauch der Geräte ausgetauscht werden. Vielleicht hatte ich mich mit meinem anfangs Kommentar etwas falsch ausgedrückt, somit sind dann hier einige Missverständnisse entstanden, sorry. Das einfachste wäre ja gewesen, wenn ich noch ein LAN Kabel vom Router quer durch das Wohnzimmer gelegt hätte, somit hätte jedes Gerät seinen eigenen Anschluss, das wollte ich aber vermeiden. Es kann ja auch sein das ich SKY verlängere, brauche ich eh nur für den Sport, kommt aber auf das Angebot an von SKY.

Ja. Das hatte ich schon begriffen. Ich habe mir erlaubt, recht vereinfacht Multicast / IGMP zu erklären und warum es selbst bei fünf gleichzeitig UItra-HD empfangenden Geräten am Netzwerkkabel mit einem simplen Gigabit-Switch kein Problem wird, während es über WLAN doch schon eher zu vermeiden ist.

Danke.

DNLA ist bei den mir bekannten Mediengeräten eigentlich immer dabei (ja, ich bin da kein Hardcore-Nutzer), aber ich erinnere mich, dass ich in einem Miminal-Setup Anfang des Jahrtausends :wink: mit meinem ersten gigabitfähigem Billigswitch in Probleme gelaufen bin im Sinne von funktioniert nicht. Der Austauch zu einem Markengerät hat die Probleme dann verschwinden lassen.

Ich habe das damals auch wohl debuggt und es war tatsächlich ein Problem der fehlenden Multicast-Fähigkeit des Switches (ich könnte vermutlich noch meine Amaz*n-Rezension des Dinges suchen …)

Macht auch Sinn, DLNA benutzt SSDP und das wiederum sendet an Multicast-Adressen,

Von daher kann funktionierendes Multicast eine gute Sache sein auch wenn man kein Bandbreitenproblem im Netzwerk hat.

Für eine reibungslose Funktion von IPv6 ist Multicast auch zwingend erforderlich (Stichworte: „Router-Advertisement“, „Router-Solicitation“, „Neighbor-Solicitation“).

Wenn man Bock hat, in 2 Jahren die Nicht-Funktion eines neuen Multimediagerätes zu debuggen, dann ist das vermutlich gut gespartes Geld.

Mich würde der Mechanismus interessieren, der zur Nichtfunktion geführt hat.
(Nicht, weil ich es nicht glaube - sondern weil ich wirklich wissen möchte.)

Sorry, ist zu lange her, als dass ich mich an Details erinnern kann. Ich poste Dir noch was als PN …