Die Telekom macht Probleme (wer/wie sollte es auch anders sein)
Fall:
eine Frau hat seit langer Zeit (wahrscheinlich so 30 Jahre) einen Telekomanschluss. Dieser wird jetzt gekündigt, sagen wir mal zum 1. Juli.
Desweiteren möchte die Frau aber ihre alte Rufnummer portieren.
Die Telekom sagt dazu: Kann man, aber das ist automatisch eine Kündigung, mit der alle vorherigen hinfällig werden. Daher Kündigung zum 30.8.
Frage: Ist das rechtens? Zumal die vorherige Kündigung ausdrücklich bestätigt wurde.
Außerdem war vorher überhaupt die Frage: Wie lange kann eine Uraltnummer portiert werden?
Die Telekom meinte, die Nummer würde am Tag, zu dem die Kündigung aktiv wird, abgeschaltet und sei komplett weg.
Frage: Kann das sein?
auch noch eine Frage: Die Telekom ist wegen der Kündigungsfristen „unsicher“. Mal hieß es: Nur zum Datum des Vertragsschlusses ist jährlich Kündigung möglich. Mal vierteljährlich. Man hat sich dann geeinigt: Zum Quartalsende am 31. 8.(!)
Ja… War nicht in den Verträgen vor 30 Jahren überhaupt keine Bindung drinnen, d.h. man konnte jederzeit (oder monatlich oder vierteljährlich) kündigen?
Die Telekom macht Probleme (wer/wie sollte es auch anders
sein)
Fall:
eine Frau hat seit langer Zeit (wahrscheinlich so 30 Jahre)
einen Telekomanschluss. Dieser wird jetzt gekündigt, sagen wir
mal zum 1. Juli.
Desweiteren möchte die Frau aber ihre alte Rufnummer
portieren.
Ich vermute einmal, dass die Telefon-Nr. auf einen anderen Anbieter übertragen werden soll.
Einfacher wäre es doch, dem neuen Anbieter den Auftrag zu erteilen,
die bisherige Telefon-Nr. zu übernehmen.
Der neue Anbieter nimmt dann Kontakt zur Telekom auf.
rechtlich kann ich dir keine Hinweise geben, aber technisch, weil uns so vor 2-3 Jahren so ergangen:
Wenn man die Rufnummer behalten will, darf man nicht einfach bei der Telekom kündigen, sondern muss das komplett dem neuen Anbieter überlassen. Alles andere funktioniert nicht !
Wir hatten damals viele, viele Gespräche mit neuem und altem Anbieter. Am Ende habe ich einen Bekanten im Umfeld des T-Vorstandes gebeten, mir zu helfen. Nur der Widerruf der Kündigung einen Tag vor der Abschaltung verhalf uns dazu, die Nummer zu behalten. Das Telefon ging dann sogar nahtlos, nur das Internet war fast eine Woche offline, weil T-Online den Widerruf der Kündigung nicht mehr verarbeiten konnte.
Ich empfehle dir daher dringend, lass das alles den neuen Anbieter machen.
Einfacher wäre es doch, dem neuen Anbieter den Auftrag zu
erteilen,
die bisherige Telefon-Nr. zu übernehmen.
Der neue Anbieter nimmt dann Kontakt zur Telekom auf.
Da das Ganze eingeleitet ist, kann man es nur beim nächsten Mal so machen.
Man stelle sich vor: ein Kunde kündigt seinen Vertrag. Und dann, zwei Tage vor Kündigungstermin, fällt ihm ein, er möchte seine Nummer behalten.
Was soll der arme Mitarbeiter nun tun? Den Vertrag um einen Monat verlängern, damit die Nummer reserviert bleibt? Oder einfach gar nicht reagieren, dann wird der ursprüngliche Termin eingehalten, aber die Nummer ist weg? Da hat sich offensichtlich der Mitarbeiter zu Lösung eins entschlossen, weil das die letzte Äußerung des Kunden war. Und nun wird er dafür beschimpft. Hat er das verdient?
Gruß
loderunner (ianal)