Telnet-Sitzung automatisch ablaufen lassem

Hi

Wie ist es möglich, z.B. eine Art Batchdatei als Telentsitzung ablaufen zu lassen?

Also, z.B. ich starte diese Batch auf meinen Win-Pc und diese loggt sich automatisch auf dem Unix-Server ein und wird dann SU und macht einen shutdown -h now ?

THX"

Tach auch,
wie wärs denn etwa mit der Einrichtung eines separaten ‚Shutdown‘-Users, der anstelle einer ‚normalen‘ Login-Shell (bash) ein entsprechndes Script verpasst kriegt, in dem z.B. das ominöse Shutdown-Kdo. aufgerufen wird (Achtung: Rechte muessen natuerlich stimmen, zur Not mit sudo…)

Viel Spaß beim Ausprobieren
BBR

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

gibt da schon’n paar Möglichkeiten…

Wie ist es möglich, z.B. eine Art Batchdatei als Telentsitzung
ablaufen zu lassen?

Also, z.B. ich starte diese Batch auf meinen Win-Pc und diese
loggt sich automatisch auf dem Unix-Server ein und wird dann
SU und macht einen shutdown -h now ?

Tach auch,
wie wärs denn etwa mit der Einrichtung eines separaten
‚Shutdown‘-Users, der anstelle einer ‚normalen‘ Login-Shell
(bash) ein entsprechndes Script verpasst kriegt, in dem z.B.
das ominöse Shutdown-Kdo. aufgerufen wird (Achtung: Rechte
muessen natuerlich stimmen, zur Not mit sudo…)

In der Tat eine gangbare Lösung, auch wenn mensch sowas auf
sicherheitsrelevanten Systemen besser unterlässt, weil sonst:
Passwortcrack oder (bei Telnet natürlich das einfachste)
mitgeschnitten und schwupps - Server shutdown gemacht…
Also sollte mensch in diesem Fall zumindest (!) den Zugang auf
SSH mit Schlüssel-Authentifizierung beschränken…

Eine andere Lösung ist es, die Eingabe von Telnet einfach aus
einer Pipe zu holen, also z.B. aus einer festen Datei. Das kann
zwar mitunter Timingprobleme geben, wenn der Server sich nicht
schnell genug meldet, aber funktioniert ansonsten recht gut…

Der unter Unix i.A. begangene Weg ist über das „expect“ Kommando,
über das du Kommandozeilenprogramme über eine Art Skriptsprache
„fernsteuern“ kannst. Ob sowas aber nativ unter Windoom
existiert, mag ich mal bezweifeln, notfalls eben „cygwin“…

Ohnehin wirst du mit dem Windows-eigenen Telnet-Client nicht
allzu weit kommen, und wenn du dich dann ohnehin nach was
besserem umsiehst, dann kannst du ja auch gleich einen
skriptfähigen benutzen, sowas müsste es ja doch noch irgendwo
geben…

Notfalls kannst du ja auch irgendwelche Telnet-Sourcen (oder eben
besser, SSH) benutzen und das da reinimplementieren. Ist ja nicht
sonderlich viel Aufwand, nur eben ein „krieg Login:, schick
login, krieg Password:, schick Passwort, krieg irgendwas, schick
shutdown“ :smile:

Gruß,
Stefan :smile:

PS: Was zum Titel des Ursprungsartikels:
Es heißt: – Telnet-Sitzung LÄßT AUTOMATISCH „lassem“ ablaufen –
und nicht „Telnet-Sitzung automatisch ablaufen lassem“. Weiß aber
auch nicht, wer „lassem“ eigentlich ist, insofern hoffe ich mal,
hilft meine Antwort trotzdem :wink:

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HI

THX für die Antworten…nur als Greenhorn versteht man nun ganz Bahnhof…

Ich will das ich per (autom.) Ausführung einer Datei / Programm von einem Win2000-PC den Linux-PC herrunterfahren (Shutdown bei Stromausfall)…Sicherheitsrisiken sind gering, da die Rechner nicht im Internet hängen…die Rechner sind per 100 Mbit verkabelt, also der Zugriff sollte keine Probleme machen…

Thx für Euere Hilfe!

remote shutdown eines Rechners per Telnet/SSH

THX für die Antworten…nur als Greenhorn versteht man nun ganz
Bahnhof…

Schon OK :smile:

Ich will das ich per (autom.) Ausführung einer Datei /
Programm von einem Win2000-PC den Linux-PC herrunterfahren
(Shutdown bei Stromausfall)…Sicherheitsrisiken sind gering,
da die Rechner nicht im Internet hängen…die Rechner sind
per 100 Mbit verkabelt, also der Zugriff sollte keine Probleme
machen…

Also, wenn Sicherheit egal ist, dann kannst du wirklich einen
Benutzer einrichten, der als shell „/sbin/halt“ bekommt. Du hast
keine Distribution angegeben, also weiß ich nicht, wie das bei
die am Einfachsten konfiguriert wird (von Hand geht’s immer),
aber solltest du zufällig SuSE haben, nimm „yast“ zum Einrichten
des Benutzers. Dann muss der noch die Rechte erhalten, mit denen
er /sbin/halt bzw. /sbin/shutdown ausführen kann, das machst du
vielleicht wirklich mit sudo (installieren, wenn nicht bereits
vorhanden, und dann „man sudo“).

Dann legst du dir noch ein Skript an, dass sich per telnet als
eben dieser Benutzer über’s Netz anmeldet - und der Linux-Rechner
wird als Shell /sbin/halt starten und sich herumterfahren,
automatisches Ausloggen inbegriffen…

Allerdings weiß ich nicht, ob das telnet von Winzwock inzwischen
benutzbar geworden ist, das von Win31/311/95/98/SE/ME/NT4 war und
ist es jedenfalls noch nicht. Muss schon schwer sein, ein
Programm zum Tippen und Anzeigen einzelner Zeichen zu schreiben…

Wenn es immer noch keine Skripte oder zumindest
von-der-Standardeingabe-lesen unterstützt, dann kannst du dem neu
eingerichteten Linux-Benutzer auch einfach _kein_ Passwort geben
und zum Herunterfahren dann eben kurz von Hand ein Telnet
starten, Namen eintippen (am Besten was Aussagekräftiges und
nicht zu Verwechselndes, so wie „runterdusau“ oder so) und
schwupps - geht er in die Knie :wink:

Wie gesagt, ich kenne deine Distribution nicht, aber i.A. ist das
Benutzer-Einrichten kein Problem, wenn mensch erstmal das
Konfigurationswerkzeug lokalisiert hat…

Eine andere (und vielleicht einfachere) Möglichkeit ist die
Benutzung von SSH, weil das auch unter Windumm existiert und es
erlaubt, Programme auf einem Rechner direkt ausführen zu lassen.
Du schreibst dann

# ssh -l login mein.rechner /sbin/shutdown
-h now

und das startet auf dem Rechner „/sbin/shutdown -h
now“, was den Rechner herunterfährt… Wenn du dem Benutzer, den
du per „login“ angibst, dort dann kein Passwort verabreichst und
SSH auf Passwort-Authentifizierung einstellst, dann müsste das
sogar ohne weiteres Nachfragen gehen.

Ansonsten kannst du auch als login „root“ verwenden, und eine
Schlüsselauthentifizierung machen. Dazu kopierst du den privaten
Schlüssel aus dem Verzeichnis /root/.ssh (notfalls per
„ssh-keygen“ erzeugen) auf deinen Winzwock-Rechner und
konfigurierst dort SSH so, dass er zur Authentifizierung benutzt
wird. Dann geht’s mit Sicherheit ohne Nachfragen, und der Rechner
fährt beim Ausführen des ssh-Kommandos sofort herunter…

Wo du jetzt allerdings eine brauchbare SSH-Implementierung für
Winzwock herbekommst, das musst du mal selbst sehen. Es gibt da
durchaus ein paar, einige davon auch in Java…

Nützt dir das was?

Gruß,
Stefan :smile:

PS: Mensch, was hab ich da wieder viel getippt… Hoffentlich
liest das jetzt auch jemand, nicht, dass es den Leuten dann _zu_
viel ist und die das alles nochmal im Forum fragen… Dürfte in
jedem Fall genug für ein zukünftiges RTFM sein, oder? :smile:
Na, Sternchen? *bettel*

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[…]

PS: Mensch, was hab ich da wieder viel getippt… Hoffentlich
liest das jetzt auch jemand, nicht, dass es den Leuten dann
_zu_
viel ist und die das alles nochmal im Forum fragen… Dürfte
in
jedem Fall genug für ein zukünftiges RTFM sein, oder? :smile:
Na, Sternchen? *bettel*

Da hast Du :smile:

Gruß

Jens