kann mir jemand sagen, ob es einen Unterschied in der Temperaturmessung macht, ob man einen Temperaturfühler in einer laminaren Strömung „mit dem Strom“ oder 90° dazu angeordnet einbaut? Ist da ein Unterschied zur turbulenten Strömung? Um wieviel Grad könnten die Temperaturen da so größenordnungsmäßig abweichen?
kann mir jemand sagen, ob es einen Unterschied in der
Temperaturmessung macht, ob man einen Temperaturfühler in
einer laminaren Strömung „mit dem Strom“ oder 90° dazu
angeordnet einbaut? Ist da ein Unterschied zur turbulenten
Strömung?
Das könnte einen Einfluß auf die thermische Trägheit des Sensors haben, weil der Wärmeaustausch zwischen dem Sensor und seiner Umgebung von der Strömungsgeschwindigkeit an seiner Oberfläche abhängt.
Um wieviel Grad könnten die Temperaturen da so
größenordnungsmäßig abweichen?
Das ist so nicht zu beantworten. Im isothermen Fall ändert sich gar nichts, aber wenn sich die Temperatur der Flüssigkeit ändert, könnte der Sensor mit unterschiedlicher Geschwindigkeit auf diese Änderung reagieren.
kann mir jemand sagen, ob es einen Unterschied in der
Temperaturmessung macht, ob man einen Temperaturfühler in
einer laminaren Strömung „mit dem Strom“ oder 90° dazu
angeordnet einbaut? Ist da ein Unterschied zur turbulenten
Strömung?
Das könnte einen Einfluß auf die thermische Trägheit des
Sensors haben, weil der Wärmeaustausch zwischen dem Sensor und
seiner Umgebung von der Strömungsgeschwindigkeit an seiner
Oberfläche abhängt.
Bei laminaren Gasströmen, die meistens
näherungsweise Adiabatisch sind, ändert
sich die Temperatur mit dem Druck, d.h.
da dürfte die Temperaturmessung von der
Orientierung des Sensors abhängen.
Um wieviel Grad könnten die Temperaturen da so
größenordnungsmäßig abweichen?
Das ist so nicht zu beantworten. Im isothermen Fall ändert
sich gar nichts, aber wenn sich die Temperatur der Flüssigkeit
ändert, könnte der Sensor mit unterschiedlicher
Geschwindigkeit auf diese Änderung reagieren.
Genau.
man kann nur die Grenzfälle relativ einfach betrachten.
Isotherm wie oben.
Adiabatisch: P/T=const.
Isobar: geht nicht
kann mir jemand sagen, ob es einen Unterschied in der
Temperaturmessung macht, ob man einen Temperaturfühler in
einer laminaren Strömung „mit dem Strom“ oder 90° dazu
angeordnet einbaut?
im Prinzip ja, im Prinzip nein.
Was willst Du messen?
Ist die Temperatur stationär?
Ist ein Gradient vorhanden?
In welcher Richtung ist der Gradient.
Ist die Temperaturverteilung instationär?
Wie hoch ist die Temperatur?
Womit wird gemessen (Trägheit des Systems)
Ist da ein Unterschied zur turbulenten
Strömung?
Wenn das zu messende System stationär ist, ist da kein Unterschied. Ist es nicht stationär, kann(!) der Unterschied enorm sein; in Bezug auf Einstelungszeit, aber auch in Bezug auf Absolutwerte.
Um wieviel Grad könnten die Temperaturen da so
größenordnungsmäßig abweichen?
Ein Fehler von etwa 1% ist als guter Wert zu betrachten. Du mußt aber jetzt unterscheiden zwischen Wiederholung und direktem Vergleich.
Hersteller von Pt100-Meßfühlern geben üblicherweise bei den Absolutwerten Fehler von günstigstenfalls 1 % an. Vergleichmessungen, die zeitlich nahe beieinander liegen, können z.T. auf bis zu 0,01 K aufgelöst werden.
Es ist aber immer darauf zu achten, daß der Meßfühler so eingerichtet ist, wie es der Hersteller verlangt. Bei üblichen Pt100-Meßfühlern muß der Fühler z.B. mindestens 10 Durchmesser tief eintauchen, amit die Werte verläßlich sin, wenn der Fühler also 5 mm dick ist, muß er mindestens 50 mm eintauchen. Ist dann allerdings in diesen 50 mm irgend ein Gradient, dann gilt das schon nicht mehr und der Fühler muß tiefer eintauchen.
Du siehst, es ist gar nicht sooooo einfach eine Temperatur ‚richtig‘ zu messen.
Dazu muß man auch wissen, ob mit Tauchhülse oder ohne!
Es kommt auch auf den Durchmesser der Rohres an. Je kleiner, desto mehr Wirbel und mehr Luftblasen am Fühler.
Besser umspült wird der Fühler natürlich parallel (fast) zur Rohrwandung.
Gruß Max