Temperaturmessung von Motorwicklungen

Hallo,

wie ist denn die Temperaturmessung dieser Motorwicklung aufgebaut?

Ich kenne das nur so, das im Stator eines Drehstrommotors mit Käfigläufer in jeder Wicklung, vielleicht in der Mitte? ein temperaturempfindlicher Widerstand (PTC oder NTC) eingebaut ist.

Ich vermute mal, wenn dann der Strom durch einen dieser Widerstände einen bestimmten Schwellwert überschreitet, gibt die vorgeschaltete Elektronik eine Fehlermeldung aus und unterbricht sogar vielleicht den Antrieb.

Auf dem folgenden Bild ist der Auszug eines Stromlaufplanes mit BL-Hauptmotor zu sehen.

http://img155.imageshack.us/my.php?image=img28630ah.jpg

Nun wollte ich an diesem Motortyp üben die Temperaturwiderstände zu messen, um darin schon entwas Erfahrung zu haben.
Wenn irgendwann mal der Fall eintreten sollte und es gibt eine Fehlermeldung „Motortemperatur zu hoch“, habe ich vielleicht eine Chance herauszufiniden woran es liegt.

Was mich auf diesem Bild wundert ist, das ich nur einen temperaturabhängigen Widerstand sehe und nicht wie erwartet drei oder sind die in Reihe geschaltet?

Wie findet den dort der Stromfluß statt, wenn er doch mit Masse? verbunden ist. Ich sehe eine Leitung, die von der Elektronik zum Widerstand geht, aber keine Leitung zurück zur Elektronikkarte HSK. Fließt der Strom dann über die Leitung 7 am Motorklemmbrett zurück zur Elektronik?

Grüße, Matthias

Hallo,

wie ist denn die Temperaturmessung dieser Motorwicklung
aufgebaut?

Ich kenne das nur so, das im Stator eines Drehstrommotors mit
Käfigläufer in jeder Wicklung, vielleicht in der Mitte? ein
temperaturempfindlicher Widerstand (PTC oder NTC) eingebaut
ist.

Ich vermute mal, wenn dann der Strom durch einen dieser
Widerstände einen bestimmten Schwellwert überschreitet, gibt
die vorgeschaltete Elektronik eine Fehlermeldung aus und
unterbricht sogar vielleicht den Antrieb.

Auf dem folgenden Bild ist der Auszug eines Stromlaufplanes
mit BL-Hauptmotor zu sehen.

http://img155.imageshack.us/my.php?image=img28630ah.jpg

Nun wollte ich an diesem Motortyp üben die
Temperaturwiderstände zu messen, um darin schon entwas
Erfahrung zu haben.
Wenn irgendwann mal der Fall eintreten sollte und es gibt eine
Fehlermeldung „Motortemperatur zu hoch“, habe ich vielleicht
eine Chance herauszufiniden woran es liegt.

Was mich auf diesem Bild wundert ist, das ich nur einen
temperaturabhängigen Widerstand sehe und nicht wie erwartet
drei oder sind die in Reihe geschaltet?

Natürlich ist das so. :wink:
Wird in der Dokumentation aber immer nur als „ein Widerstand“ dargestellt.
http://www.quarz.ch/quarz/cms/system/galleries/downl…

Wie findet den dort der Stromfluß statt, wenn er doch mit
Masse? verbunden ist. Ich sehe eine Leitung, die von der
Elektronik zum Widerstand geht, aber keine Leitung zurück zur
Elektronikkarte HSK.

Doch!
Die Leitungen/Ader an den Klemmen „7+8“ werden für den Motorschutz benötigt.
Auf der HSK im Bild, sind beide Leitungen aber nicht belegt!

http://catalog.moeller.net/de/default.asp?Form=6&amp:stuck_out_tongue_winking_eye:RG…
Solche Relais werden dafür benötigt, müssen ja nicht von Moeller sein.

Fließt der Strom dann über die Leitung 7
am Motorklemmbrett zurück zur Elektronik?

Grüße, Matthias

mfg
W.

Hallo Matthias,

wie ist denn die Temperaturmessung dieser Motorwicklung
aufgebaut?

Möglicherweise wird da gar nicht die Wicklungstemperatur, sondern die Temperatur des Stators, also des Eisens, gemessen.

http://img155.imageshack.us/my.php?image=img28630ah.jpg

Nun wollte ich an diesem Motortyp üben die
Temperaturwiderstände zu messen, um darin schon entwas
Erfahrung zu haben.

Das wird so nicht gehen.
In der HSK-Blackbox ist im Prinzip eine Art von Ohm-Meter eingebaut, wenn du jetzt dein Ohm-Meter da zusätzlich noch anschliesst, kommt alles etwas durcheinander, wenn da zwei Ströme durch dem NTC fliessen.

Das Einzige was du an dem NTC messen kannst ist die Spannung, aber ob das wirklich weiterhilft stehtauf einem anderen Blatt.

Wenn irgendwann mal der Fall eintreten sollte und es gibt eine
Fehlermeldung „Motortemperatur zu hoch“, habe ich vielleicht
eine Chance herauszufiniden woran es liegt.

Eigentlich ganz einfach:
NTC abklemmen und stattdesen einen Widerstand einbauen.
Den Widerstandswert ergibt sich aus dem NTC-Typ.
Nur abklemmen des NTC, kann einen Fehler „Drahtbruch auslösen“.

Was mich auf diesem Bild wundert ist, das ich nur einen
temperaturabhängigen Widerstand sehe und nicht wie erwartet
drei oder sind die in Reihe geschaltet?

Wird wohl nur einer sein.

Wie findet den dort der Stromfluß statt, wenn er doch mit
Masse? verbunden ist. Ich sehe eine Leitung, die von der
Elektronik zum Widerstand geht, aber keine Leitung zurück zur
Elektronikkarte HSK. Fließt der Strom dann über die Leitung 7
am Motorklemmbrett zurück zur Elektronik?

Das Masse-Zeichen, also das auf dem Kopf stehende T, bedeutet, dass alle diese Punkte miteinander verbunden sind.
Also X1/7 und X2/7 sind miteinander verbunden.

MfG Peter(TOO)

Danke für die Tipps.