habe heute eine Einladung zu einer Anteilsinhaberversammlung bekommen. Habe vor einigen Monaten zwei kleinere Aktienfonds-Sparpläne abgeschlossen.
Wie läuft denn die Versammlung ab?
Wofür ist die Versammlung eigentlich dar? Ich meine, ich bin doch in keinen Verein eingetreten, sondern ich habe nur Templeton beauftragt mein Geld in Aktien anzulegen.
Falls ich mal einen netten Tag in Luxemburg verbringen möchte, würde ich da irgendetwas von haben, also z.B. etwas lernen, wenn ich da teilnehme?
Gibt es am Rande der Versammlung die Möglichkeit den Fondsmanagern ein paar Fragen zu stellen?
da gibt’s bestimmt lecker Brötchen,
ein par nette Worte wechseln kann man auch,
falls Du ohnehin nmal einen Ausflug machen willst,
fahr da hin, denn Du kannst es u.U absetzen von
der Kapitalertragssteuer, falls welche bei Dir anfällt.
Das wär dann billiger als ein anderes Ziel zu einem
anderen Zeitpunkt. Billig tanken und Zigaretten
kommt noch dazu.
ein par nette Worte wechseln kann man auch,
falls Du ohnehin nmal einen Ausflug machen willst,
fahr da hin, denn Du kannst es u.U absetzen von
der Kapitalertragssteuer, falls welche bei Dir anfällt.
Nein, von der Kapitalertragsteuer kann man es nicht absetzen, aber man kann so Werbungskosten produzieren, z.B. jeden km mit 30 Cent, Übernachtungskosten, Verpflegungsmehraufwendungen.
Da kann sich einiges zusammenläppern.
Das wär dann billiger als ein anderes Ziel zu einem
anderen Zeitpunkt. Billig tanken und Zigaretten
kommt noch dazu.
Und man kann’s von der Steuer absetzen (ich weiß, Umgangssprache)
ein par nette Worte wechseln kann man auch,
falls Du ohnehin nmal einen Ausflug machen willst,
fahr da hin, denn Du kannst es u.U absetzen von
der Kapitalertragssteuer, falls welche bei Dir anfällt.
Nein, von der Kapitalertragsteuer kann man es nicht absetzen,
aber man kann so Werbungskosten produzieren, z.B. jeden km mit
30 Cent, Übernachtungskosten, Verpflegungsmehraufwendungen.
Da kann sich einiges zusammenläppern.
Im Prinzip Ja. Die Aufwendungen müssen aber in Relation zu den Einnahmen stehen. € 50 Ertrag aus der Anlage und € 1.000 Werbungskosten wird das Finanzamt wohl nicht anerkennen.
Das wär dann billiger als ein anderes Ziel zu einem
anderen Zeitpunkt. Billig tanken und Zigaretten
kommt noch dazu.
Und man kann’s von der Steuer absetzen (ich weiß,
Umgangssprache)
Im Prinzip Ja. Die Aufwendungen müssen aber in Relation zu den
Einnahmen stehen. € 50 Ertrag aus der Anlage und € 1.000
Werbungskosten wird das Finanzamt wohl nicht anerkennen.
Und warum nicht ?
Wenn man nachweislich dahingefahren ist und die Werbungskosten tatsächlich entstanden sind, kann das Finanzamt nichts dagegen haben.
Es soll auch Leute auch Flensburg (nur als Beispiel) gebenm die mit einer Siemens-Aktie nach München zur Hauptversammlung fahren und ähnliche Werbungskosten dadurch haben.
ich bin kein Steuerexperte aber die Literatur die ich kenne sieht das anders. Steuernetz de. schreibt beispielsweise:
Nehmen Sie an der Hauptversammlung eines Unternehmens teil, dessen Aktien Sie im Depot halten, können Sie die Kosten für Fahrten, Verpflegungsmehraufwand und Übernachtung steuerlich geltend machen. Allerdings müssen die Ausgaben im Vergleich zum Wert des Aktienvermögens angemessen sein. Wer beispielsweise eine Reise von Flensburg nach München wegen einer BMW-Aktie antritt, kann das Finanzamt nicht an seinen Ausgaben beteiligen.
Das Managermagazin schreibt:
Wer an der Hauptversammlung eines Unternehmens teilnimmt, dessen Aktien er im Depot hält, kann die Kosten für Fahrten, Verpflegungsmehraufwand und Übernachtung steuerlich geltend machen. Allerdings müssen die Ausgaben im Vergleich zum Wert des Aktienvermögens angemessen sein.
Es mag aber sein, das im Einzelfallanders entschieden wurde.
Beste Grüsse aus dem Süden
Roland
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Das scheint mir alles ziemlich schwammig formuliert zu sein,
wo ist da die Grenze ?
Ich denke, dass Du auch hier sehr schnell in den „Genuss“ der unterstellten Liebhaberei kommst, wenn das FA durch das Ausgaben-/Einnahmenverhältnis nicht zu der Meinung kommt, dass Du jemals einen Gewinn aus der Anlage erzielen wirst.
die Dresdner Bank schreibt auf ihrer Homepage sinngemäss, das Werbungskosten bis zur Höhe der erzielten Erträge anerkannt werden können. Auch kann die Höhe der Investition eine Rolle spielen.
Wenn ich z.B. in eine Aktie € 100.000 investiert habe, die Aktie derzeit aber keine Dividende zahlt, würde ich mich nicht scheuen, auch €1.000 oder mehr als Werbungskosten anzusetzen. Es muss halt plausiebel für das Finanzamt sein.
Beste Grüsse aus dem Süden
Roland
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