Tempo 130 auf BAB

genden Artikel habe ich dazu gefunden:

Tempolimit 130 km/h spart kein Benzin ein
Die neuerliche Diskussion um ein Tempolimit von 130 km/h auf Deutschlands Autobahnen ist aus Sicht des ADAC eine populistische Scheindiskussion, die von den wahren Problemen des hohen Benzinpreises ablenkt. Der hohe Kraftstoffpreis ist vor allem auf den in den vergangenen Jahren stark gestiegenen Steueranteil, nicht zuletzt durch die Ökosteuer, zurückzuführen. Die jüngsten Preisspitzen sind zusätzlich durch spekulative Turbulenzen auf den Rohölmärkten bedingt.

Nach jüngsten Untersuchungen würde ein Tempolimit 130 km/h auf Autobahnen deutlich unter zwei Prozent Kraftstoff einsparen. Dies gilt allerdings auch nur, wenn ausschließlich Pkw als Bezugsgröße herangezogen werden. Sollten alle Fahrzeuge oder gar der gesamte deutsche Mineralölverbrauch als Bezugsgröße herangezogen werden, liegt das Einsparpotenzial gar unter einem Prozent. ‚Die Innovationen im Motorenbereich in den vergangenen zehn Jahren haben da sowohl aus ökonomischer als auch aus ökologischer Sicht Verbesserungen im zweistelligen Prozentbereich gebracht‘, sagt Dr. Erhard Oehm, Vizepräsident für Verkehr. Außerdem gilt auf Deutschlands Autobahnen bereits eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h - und die Durchschnittsgeschwindigkeit auf Deutschlands Autobahnen liegt ohnehin unter 130 Stundenkilometer.

Derzeit sind bereits 99 Prozent aller Deutschen Straßen tempobegrenzt. Nach Erhebungen des ADAC sind über ein Viertel des Autobahnnetzes dauernd und weitere 15 Prozent - zum Beispiel auf Grund von Lärmschutz, bei Nässe, wegen Baustellen oder durch Verkehrsbeeinflussungs-Anlagen zeitweise beschränkt.

Quelle: ADAC

also doch alles nur politisches Gequake?
Populismus?
Grundsatzsturheit?
Grüße
Raimund

Hallo,

ja, das ist Populismus… vom ADAC.

Man sollte das differenziert betrachten. Auf den Gesamtverbrauch aller deutschen PKW umgerechnet würde es sicher keinen großen Einspareffekt geben. Da es ohnehin nicht mehr allzu viele Strecken mit Möglichkeit zu hohen Geschwindigkeiten gibt, wäre die Einsparung gering. Aus genau diesem Grund wäre aber auch der „Freiheitsverlust“ nicht sehr groß.

Sieht man sich andererseits die einzelnen Fahrten und den einzelnen Fahrer an, so sind die Einsparung teilweise sehr hoch. Wenn ich zB auf der Autobahn mit 240 km/h fahre, gurgelt mein Omega so knappe 30 Liter. Bei 130 nimmt er gerade mal um die 8,5 Liter. Da lassen sich dann schon ein paar Euro sparen. Da der Luftwiderstand quadratisch mit der Geschwindigkeit wächst, lässt sich da auch motortechnisch nix dran ändern. Aber diese physikalischen Grundprinzipien hat der ADAC wohl in seinem Enthusiasmus übersehen.

Nebenbei ist der Sicherheitsgewinn nicht unerheblich. Ich weiß, jetzt kommt wieder das blabla, dass man bei 130 einschläft, bei 250 aber hellwach und unglaublich aufmerksam und sicher fährt. Von der Sicherheit problematisch ist immer das Aufeinandertreffen extrem schneller Fahrzeuge mit normal bis langsamen Fahrzeugen. Das wird durch eine 130 km/h-Begrenzung reduziert.

Eine echte Energieeinsparung ergibt sich aber tatsächlich nur durch vernünftige Fahrweise. Und solange die Autofahrer das nicht lernen, müssen sie eben in die Tasche greifen. Persönliche Freiheit ist nun mal teuer!

Gruss, Niels

Hallo Niels,

ich bin ganz Deiner Meinung.

130 hätte entscheidende Vorteile.
a) Sicherheitsgewinn durch niedrigere Differenzgeschwindigkeiten
b) Verkehrsberuhigung durch niedrigere Differenzgeschwindigkeiten
und eben
c) niedrigerer Verbrauch

Aber ich bin ehrlich:wink: Ich fahre derzeit jede Woche 2x 630 km. Trotz meines Wissens und schlechten Gewissens gebe ich dabei alles, was geht:wink:
Aber: es ist definitiv saugefährlich, wenn man bei (erlaubten) 230 hinter einer Kurve z.B. auf ein Bolidenrennen auffährt… Und es kann mir keiner sagen, dass das nicht in D ein Regelfall ist und er das durch höhere Aufmerksamkeit wettmacht, denn irgendwo hat die Physik ihre Grenzen.

Grüße
Jürgen *reuiger, leicht lebensmüder Sünder*

Hallo Raimund,

ergänzend zu den Postings von Niels und Jürgen kommt ein Gesichtspunkt dazu, den viele Leute nur schwer begreifen wollen: Wenn es um flüssigen Verkehr geht, also möglichst viele Fahrzeuge eine Straße passieren zu lassen, wird das Optimum bei Einhaltung von Sicherheitsabständen NICHT durch hohe Geschwindigkeit Einzelner erreicht; im Idealfall fahren alle die gleiche Geschwindigkeit und im praktischen Fall sollten die Geschwindigkeitsdifferenzen nicht zu groß sein.
Nimmt man hinzu, daß es bei Unfällen mit sehr hohen Geschwindigkeiten für die Beteiligten praktisch keine Überlebenschancen gibt, wird die Luft dünn für Befürworter grenzenloser Raserei.

Das sagt jemand, der als „Mehrfachtäter“ (Wortwahl im amtlichen Bescheid) vor ein paar Jahren wegen diverser heftiger Geschwindigkeitsüberschreitungen vorübergehend den Führerschein abliefern mußte. Bis dahin hielt ich es für unbedingt nötig, mit einem Boliden samt Tandemachsanhänger von München Messe bis Hamburg vor die Haustür in fünfeinhalb Stunden fahren zu müssen und nie unter 25 l/100 km zu verblasen. Ganz schön doof und furchtbar leichtsinnig!

Weil aber viele so doof und leichtsinnig sind und der ADAC seine Mitglieder nicht vergrätzen will, erzählt er eben solch dummes Zeug von Rasen wegen Freiheit und so.

Gruß
Wolfgang

Hallo,

ja, das ist Populismus… vom ADAC.

Man sollte das differenziert betrachten. Auf den
Gesamtverbrauch aller deutschen PKW umgerechnet würde es
sicher keinen großen Einspareffekt geben. Da es ohnehin nicht
mehr allzu viele Strecken mit Möglichkeit zu hohen
Geschwindigkeiten gibt, wäre die Einsparung gering. Aus genau
diesem Grund wäre aber auch der „Freiheitsverlust“ nicht sehr
groß.

danke das du das mal laut gesagt hast.
das ist die essenz der reinen lauteren denkungsart.
im 1000 jahrigen reich, auber auch im ehebaligen „SBZ“ war der freiheitsverlust gang und gäbe.
nochmals vielen dank.

Sieht man sich andererseits die einzelnen Fahrten und den
einzelnen Fahrer an, so sind die Einsparung teilweise sehr
hoch. Wenn ich zB auf der Autobahn mit 240 km/h fahre, gurgelt
mein Omega so knappe 30 Liter. Bei 130 nimmt er gerade mal um
die 8,5 Liter. Da lassen sich dann schon ein paar Euro sparen.
Da der Luftwiderstand quadratisch mit der Geschwindigkeit
wächst, lässt sich da auch motortechnisch nix dran ändern.
Aber diese physikalischen Grundprinzipien hat der ADAC wohl in
seinem Enthusiasmus übersehen.

genau so ist es ! das hat er übersehen ! genauso wie unsere politiker übersehen haben das mit dem rückgang der storchen population auch ein eklatanter rückgang der geburtenrate in deutschland zu verzeichnen war.
danke. danke.

Nebenbei ist der Sicherheitsgewinn nicht unerheblich. Ich
weiß, jetzt kommt wieder das blabla, dass man bei 130
einschläft, bei 250 aber hellwach und unglaublich aufmerksam
und sicher fährt. Von der Sicherheit problematisch ist immer
das Aufeinandertreffen extrem schneller Fahrzeuge mit normal
bis langsamen Fahrzeugen. Das wird durch eine 130
km/h-Begrenzung reduziert.

ja da schaust ! wo hast du das denn her ? is ja ganz was neues !

Eine echte Energieeinsparung ergibt sich aber tatsächlich nur
durch vernünftige Fahrweise. Und solange die Autofahrer das
nicht lernen, müssen sie eben in die Tasche greifen.
Persönliche Freiheit ist nun mal teuer!

freie fahrt für freie bürger.
weg mit der grünen freiheitsberaubungstaktik !
weg mit den grünen fortschrittsbremsern !
(die allgemeinheit zahlt schon jetzt ein vermögen für windkraft, voltaik u.a. schwachsinn)
dank der selbsternannten weltverbesserer haben wir in den vergangenen jahren kein einziges projekt mehr auf die reihe gekriegt.
t.

PS.: und wenn jetzt einer kommt und meint, aber wo anders, da haben die die …
dann sage ich: in deutschland für jeden wehrpflichtigen reservisten auch eine waffe in den kleiderschrank. wie in der schweiz.
jedem erwachsenen mit deutschem pass eine waffe seiner wahl ins auto.
wie in USA soviele menschen können sich doch nicht irren.
und weg mit dem TÜv - gibts sonst fast nirgend wo. nicht mal bei den franzman und italos.

Gruss, Niels

Hallo Raimund,

ergänzend zu den Postings von Niels und Jürgen kommt ein
Gesichtspunkt dazu, den viele Leute nur schwer begreifen
wollen: Wenn es um flüssigen Verkehr geht, also möglichst
viele Fahrzeuge eine Straße passieren zu lassen, wird das
Optimum bei Einhaltung von Sicherheitsabständen NICHT durch
hohe Geschwindigkeit Einzelner erreicht; im Idealfall fahren
alle die gleiche Geschwindigkeit und im praktischen Fall
sollten die Geschwindigkeitsdifferenzen nicht zu groß sein.
Nimmt man hinzu, daß es bei Unfällen mit sehr hohen
Geschwindigkeiten für die Beteiligten praktisch keine
Überlebenschancen gibt, wird die Luft dünn für Befürworter
grenzenloser Raserei.

Das sagt jemand, der als „Mehrfachtäter“ (Wortwahl im
amtlichen Bescheid) vor ein paar Jahren wegen diverser
heftiger Geschwindigkeitsüberschreitungen
vorübergehend den
Führerschein abliefern mußte. Bis dahin hielt ich es für
unbedingt nötig,
mit einem Boliden samt Tandemachsanhänger von
München Messe bis Hamburg vor die Haustür in fünfeinhalb
Stunden
fahren zu müssen und nie unter 25 l/100 km zu
verblasen. Ganz schön doof und furchtbar leichtsinnig!

Weil aber viele so doof und leichtsinnig sind und der ADAC
seine Mitglieder nicht vergrätzen will, erzählt er eben solch
dummes Zeug von Rasen wegen Freiheit und so.

Hallo Wolfgang !
Du entlarfst dich selbst. Du bist kein schneller und zügiger, verantwortungsvoller Autofahrer sondern ein undiszipliereter RASER und RÜPEL im öffentlichen strassenverkehr. und darum haben sie dir den führerschein abgenommen.
und nicht weil du nur schnell gefahren bist.
kannst ja mal in ner ruhigen minute drüber nachdenken.
der unterschied zwischen rasen und schnell verantwortungsbewußt fahren ist eklatant.
t.

Gruß
Wolfgang

1 „Gefällt mir“

Hi!

Bislang lese ich hier nur Extreme.
Weshalb nutzt man nicht die mittlerweile ohnehin an fast jeder Autobahn existenten variablen Geschw.anzeigen, um die Limits den meteorologischen und verkehrsaufkommensmässigen Gegenbenheiten anzupassen?
Ein generelles Limit ist unfug, nachts bei 20° und null Verkehr braucht das kein Mensch.
Man sollte ferner nicht vergessen, dass ein großer Teil der deutschen Arbeitnehmer mittelbar über den Mythos Autobahn, Geschwindigkeit und HighTech im Autobereich gefüttert wird.
BMW & Co. verkauft sich aufgrund dieses Images weltweit erstklassig und davon hängen nun mal viele Arbeitsplätze ab.

Grüße,

Mathias

Man sollte das differenziert betrachten. Auf den
Gesamtverbrauch aller deutschen PKW umgerechnet würde es
sicher keinen großen Einspareffekt geben. Da es ohnehin nicht
mehr allzu viele Strecken mit Möglichkeit zu hohen
Geschwindigkeiten gibt, wäre die Einsparung gering. Aus genau
diesem Grund wäre aber auch der „Freiheitsverlust“ nicht sehr
groß.

Ich warte ja immer noch auf die Behauptung, dass 99% aller Unfälle auf Strecken ohne Geschwindigkeitsbegrenzung passieren…

Ein generelles LKW Überholverbot - wie in anderen Ländern längst üblich - würde die Sicherheit weit mehr fördern.

Abgesehen davon scheinen die Strafen für Tempoverstöße nicht wirklich von Rasen abzuhalten…, dauch nicht da wo es wirklich notwendig wäre.

Sieht man sich andererseits die einzelnen Fahrten und den
einzelnen Fahrer an, so sind die Einsparung teilweise sehr
hoch. Wenn ich zB auf der Autobahn mit 240 km/h fahre, gurgelt
mein Omega so knappe 30 Liter. Bei 130 nimmt er gerade mal um
die 8,5 Liter. Da lassen sich dann schon ein paar Euro sparen.
Da der Luftwiderstand quadratisch mit der Geschwindigkeit
wächst, lässt sich da auch motortechnisch nix dran ändern.
Aber diese physikalischen Grundprinzipien hat der ADAC wohl in
seinem Enthusiasmus übersehen.

Demnach ist dein Omega wirklich nicht fürs „rasen“ geschaffen.
Mein BMW hat hierfür nicht mehr Sprit gebrauch wie im Stadtverkehr…
auch wenn es bei Tempo 100 ca. 3 Liter weniger sind.

Nebenbei ist der Sicherheitsgewinn nicht unerheblich. Ich
weiß, jetzt kommt wieder das blabla, dass man bei 130
einschläft, bei 250 aber hellwach und unglaublich aufmerksam
und sicher fährt. Von der Sicherheit problematisch ist immer
das Aufeinandertreffen extrem schneller Fahrzeuge mit normal
bis langsamen Fahrzeugen. Das wird durch eine 130
km/h-Begrenzung reduziert.

Richtig, insbesondere deswegen weil viele Fahrer Geschwindigkeiten unterschätzen…
(Oder gleich ganz „blind“ fahren und rausziehen ohne zu in den Rückspiel zu schauen.)

Eine echte Energieeinsparung ergibt sich aber tatsächlich nur
durch vernünftige Fahrweise. Und solange die Autofahrer das
nicht lernen, müssen sie eben in die Tasche greifen.
Persönliche Freiheit ist nun mal teuer!

Ich hab nie über den Spritpreis gejammert…

Gruß Ivo

Hallo!

Du bist kein schneller und zügiger, verantwortungsvoller :Autofahrer sondern ein :undiszipliereter
RASER und RÜPEL…

Das WAR einmal! Wer auf der linken schmalen Spur in einer Baustelle mit Limit 80 einem Vorausfahrenden auf die Pelle rückt, ihn zum Einscheren nötigt, dann samt Anhänger mit Tempo 180 weiterfährt und erst später bemerkt, daß im genötigten Fahrzeug Polizei in Zivil mit einer Menge Videotechnik saß, bekommt so schwer etwas zwischen die Hörner, daß Nachdenken einsetzt. Nach der folgenden Zeit als Fußgänger schleppt man noch 2 Jahre lang einen bedrohlichen Punktestand herum und darf sich keinen Ausreißer mehr leisten. Ich fuhr also in der Folgezeit sehr entspannt und - oh Wunder - das kann zur angenehmen Gewohnheit werden! Ein Druck auf den Tempomaten und dann laß das Ding mit 130 ruhig und billig rollen. Ich habe inzwischen überhaupt nichts mehr gegen ein generelles Tempolimit und übrigens wieder eine blütenweiße Weste - Null Punkte in Flensburg!

Was ich damit sagen will: Wir haben in D mit unserem Gerede von Freiheit im Zusammenhang mit unbegrenzter Autobahngeschwindigkeit einen ähnlichen Schatten wie die Amis mit ihren Waffen. Es ist geradezu krankhaft, was wir in schnelle Autos alles hinein interpretieren. Jeder Einzelne sollte „den Schalter im Kopf“ finden, um die gefährliche Unsinnigkeit des Geschwindigkeits- und Autowahns zu bemerken. Es kostet wirklich nichts, außer sich darauf einzustellen, zukünftig eben nur höchstens 130 zu fahren.

Gruß
Wolfgang

1 „Gefällt mir“

Das sagt jemand, der als „Mehrfachtäter“ (Wortwahl im
amtlichen Bescheid) vor ein paar Jahren wegen diverser
heftiger Geschwindigkeitsüberschreitungen vorübergehend den
Führerschein abliefern mußte. Bis dahin hielt ich es für
unbedingt nötig, mit einem Boliden samt Tandemachsanhänger von
München Messe bis Hamburg vor die Haustür in fünfeinhalb
Stunden fahren zu müssen und nie unter 25 l/100 km zu
verblasen.

Interessant weshalb manche glauben für eine Diskussion qualifiziert zu sein und liefern dabei genau den Beweis warum sie es nicht sind.

Wer so was amtlich hat ist in meinen Augen zumindest im Straßenverkehr ein rücksichtsloses A…!
Es besteht ein Unterschied zwischen schnell fahren wenn möglich und erlaubt und was nachweislich verbotenem.

Ich fahre auch gerne schnell wenn es erlaubt und möglich ist. Ich habe noch nie meinen Führerschein abgeben müssen!

Tut mir leid, aber dir fehlte es damals wohl offensichtlich an der notwendigen fahrerischen Reife!

Du hast dich mit dem Posting disqualifiziert.

Ganz schön doof und furchtbar leichtsinnig!

Da stimme ich dir allerdings zu.

Gruß Ivo

Hallo Ivo!

Tut mir leid, aber dir fehlte :es damals wohl offensichtlich :an der notwendigen :fahrerischen Reife!

Das muß Dir nicht leid tun. Die Raserei ist idiotisch und sie wird bei vielen Leuten - ich weiß, wovon ich rede - zur gedankenlosen Selbstverständlichkeit. Man muß diese Leute aus dem Verkehr ziehen. Wenn sie die Lektion gelernt haben, ist’s gut, sonst müssen die Maßnahmen eben dauerhafter werden.

Ist doch täglich an buchstäblich beliebiger Stelle zu beobachten: Geschwindigkeitsbegrenzungen, Wildwechsel oder beliebige andere Warnungen und kaum jemanden kümmert es. Dann kann man nur froh sein, wenn der Lerneffekt nicht durch Unfall eintritt. Ich hatte Glück, daß in 34 Jahren und über einer Million Kilometern nicht einmal die kleinste Schramme passierte.

Gruß
Wolfgang

hallo Wolfgang,
dass ein Hängerbetrieb mit 180 km/h Mord samt Selbsmord ist, sollte eigentlich jeder einsehen.
Doch eine generelle Limitirung auf 130 ist der Einheitsbrei, den man auch an unseren Schulen machen will.
Es kommt immer auf die Strecke, auf die Tageszeit, auf das Verkehrsaufkommen, Wetter, usw. an.Eigentlich sogar aufs Auto. doch hier zu sagen: Porsche dürfen 180 fahren, Golf nur 130 würde zur 2 oder 3 Klassengesellschaft der Autofahrer führen. Außerdem würden dann viele ihre Potenz noch mehr mit Hilfe eines Auto zeigren wollen. So wier in den Jungen Bundesländern diese Kamilazefahrer, die auf öffentlichen Straßen Rennen veranstalten… und dann oft sich um einen Alleebaum wickeln. Und dann wird wieder geschrien: weg mit den Bäumen.
Nein, eine generelle Geschwindigkeitsbegtenzung auf Aurobahnen ist voll abzulehnen.
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

Folgende Fragen dazu:

1.) Sind Tempolimits generell sinnvoll?
2.) Spielt überhöhte Geschwindigkeit (sofern es so etwas gibt) für Unfällen auf Autobahnen eine nennenswerte Rolle?
3.) Sind alle Autofahrer in der Lage die angemessene Geschwindigkeit ihres Fahrzeugs immer richtg zu beurteilen?
4.) Warum gibt es eigentlich bei Motorrennen , z.B. Formel 1, immer wieder Unfälle, obwohl dort die allerbesten Fahrer sind?
5.) Senken Tempolimits den Verkehrsfluß?
6.) Welche Nachteile hätten die Autofahrer durch ein generelles Tempolimit?
7.) Lassen sich schnelle und teure Autos nur ohne Tempolimit verkaufen?

und schließlich
8.) Warum haben alle anderen Länder dieser Welt Tempolimits auf Autobahnen? Alle Rückständig, Bürokratenstaaten oder Diktaturen?

Wenn ich alles zusammen überdenke, handelt es sich um eine heilige Kuh in Deutschland, die man durchaus schlachten kann.
Das ich mein Auto am Sonntag wegen der Sonntagsruhe auf meinem Hof nicht waschen kann, halte ich für eine wesentlich stärkere Einschränkung meiner Freiheit, als ein Tempolimit.

Und was die Einsparung des Benzins betrifft. Wieviel jemand verschwendet, ist immer noch seine private Sache. Soll er es halt zahlen. Volkswirtschaftlich macht eine Einsparung von 1% durchaus Sinn.
Eine bedeutende Einsparung wird sich nicht durch den großen Wurf erreichen lassen, sondern nur durch viele kleine Maßnahmen.

Gruß
Carlos

Hallo Carlos

Folgende Fragen dazu:

1.) Sind Tempolimits generell sinnvoll?

Nein! Nur dort, wo es angebracht ist und den Umstanden entsprechend ist.

2.) Spielt überhöhte Geschwindigkeit (sofern es so etwas gibt)
für Unfällen auf Autobahnen eine nennenswerte Rolle?

keine. Die meisten Unfälle kommen nicht wegen überhöhter Geschwindigkeit. auch wenn es so schön sich anhört, wenn man von Rasern spricht. Hierzu eine Begriffsdefinition: ein Raser ist einer der schneller fahren kann als ich selbst. Ergo: Neidbegriff.

3.) Sind alle Autofahrer in der Lage die angemessene
Geschwindigkeit ihres Fahrzeugs immer richtig zu beurteilen?

Nein, doch hat das mit dem Tempolimit nichts zu tun. Eine Begrenzung auf 130 kann in vielen Fällen wesentlich zu hoch sein. Trotzdem merkt der Fahrer, der schon Stunden mit 130 gefahren ist, nicht, welche Geschwindigkeit er hat. Die Kontrolle funktioniert nur mit wachem Hirn, nicht intuitiv.

4.) Warum gibt es eigentlich bei Motorrennen, z.B. Formel 1,
immer wieder Unfälle, obwohl dort die allerbesten Fahrer sind?

Weil diese bis an die Grenzen gehen. Das würde heißen, dass Du mit einem Golf mit 90 km/h in eine 90 ° Kurve gehst. Als Topp-Fahrer schlenzt Du rum, als nicht trainierter besuchst Du im besten Fall die Landschaft.

5.) Senken Tempolimits den Verkehrsfluss?

Kommt darauf an. Würde hier antworten: jein. In der Rushhour: ja. Nachts um 1:00 mit absoluter Sicherheit nicht.

6.) Welche Nachteile hätten die Autofahrer durch ein
generelles Tempolimit?

Am schwersten zu beantworten. Hier könnte man auch die Frage stellen: welche Nachteile hat der Mensch wenn er Samstag und Sonntag seine Wohnung nicht verlässt? Hier wiegen die finanziellen Vorteile die Freiheitsnachteile auf. Also sollten am Sonntag alle zu hause bleiben. Einsparungen gäbe es dann im familiären Bereich, menschlichere Arbeitszeiten für Bus- Zug und Tramführer, Einsparung deren Kosten, usw. Was ist dagegen schon die persönliche Freiheit des Einzelnen?

7.) Lassen sich schnelle und teure Autos nur ohne Tempolimit
verkaufen?

Ja, nur nicht in der Qualität. Wir würden dann irgendwann zu solchen Schüsseln wie die Amis kommen, deren Sicherheitsreserven bei 150 ausgereizt sind.

und schließlich
8.) Warum haben alle anderen Länder dieser Welt Tempolimits
auf Autobahnen? Alle Rückständig, Bürokratenstaaten oder
Diktaturen?

Nein, sondern in den ersten Jahren des Ölschocks (1973) erlassen und beibehalten.
In den USA gibt es diese Begrenzung schon fast so lange, wie es Autos gibt. Das hat bei denen also nichts mit Spritverbrauch und Sicherheit zu tun.

Wenn ich alles zusammen überdenke, handelt es sich um eine
heilige Kuh in Deutschland, die man durchaus schlachten kann.

Glaube ich nicht. Es sollte nur etwas differenzierter betrachtet werden. Hier wird immer das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Entweder für oder gegen, schwarz oder weiß. Wer dazwischen sich aufhält ist der Gegner von beiden. Wir haben heutzutage so hervorragende Möglichkeiten den Verkehr situationsgerecht zu lenken. Da ist ein generelles Tempolimit absolut fehl am Platz.

Das ich mein Auto am Sonntag wegen der Sonntagsruhe auf meinem
Hof nicht waschen kann, halte ich für eine wesentlich stärkere
Einschränkung meiner Freiheit, als ein Tempolimit.

Wenn Du auf Deinem Hof Dein Auto wäscht, dann bekommst Du auch werktags mit der Polente Probleme: es ist verboten (zumindest hier in D) auf Plätzen deren Wasserablauf keinen Ölabscheider hat Auto zu reinigen.

Und was die Einsparung des Benzins betrifft. Wie viel jemand
verschwendet, ist immer noch seine private Sache. Soll er es
halt zahlen. Volkswirtschaftlich macht eine Einsparung von 1%
durchaus Sinn.
Eine bedeutende Einsparung wird sich nicht durch den großen
Wurf erreichen lassen, sondern nur durch viele kleine
Maßnahmen.

Nein, eine Einsparung lässt sich nur durch die Weiterentwicklung der Technik erreichen. Das hat sich inzwischen herausgestellt.
Grüße

Raimund

Hallo Ivo,
nicht nur unaufaufmerksame Fahrer vertursachen oder provozieren Unfälle, sondern sehre viele dieser Oberschullehrer, selbsternannte Polizisten usw.
„Wennn ich nur 100 Fahre, haben andere auch nur 100 zu fahren!“ und fahren dann links. Gehen dem der schneller fahrten möchte irgend wann die nerven durch und er macht dann doch das, was er nicht machen sollte : er überholt rechts, dann schreit man von rüpeö, Raser, Verkehrsraudi, usw.
Leider wird gegen diese sturen Linklsfahrer nur mit dem Mundwerk was gemacht. In der Praxis ist es den Polizisten vollkommen gleichgültig.
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

also das ist doch an der Wirklichkeit vorbei…
Tagsüber hast du an den meisten Autobahnen in Deutschland ehh ein Tempolimit…nämlich durch Stau…
Schneller als 130 Km/h kannste ehh meistens nur nachts oder am frühen Samstag/Sonntag morgen fahren…und da sind nicht die meisten unterwegs…*g*

Was viel mehr bringen würde währe eine intellegiente Verkehrsführung…
das würde auf die Autoflotte in D mehr bringen…

Aber daran haben unsere Politiker ja kein Interesse…*gg*

Frank

Hallo Raimund,
gerade diese Gedanken über en Tempolimit zeigen mir mal wieder, das unsere Politiker völlig an der Realität vorbeischauen.
Wo ist denn noch ein Abschnitt zu finden, der nicht reglementiert ist?
Bei uns hier im Norden fing es mit der A24 an und die „120km/h-Zone“ der A1 schiebt sich von HH immer weiter gen Norden (angeblich wegen der Lärmbelästigung). Da ich bei entsprechender Windrichtung die Autobahn sehr gut hören kann, kann ich auch beurteilen, da sich seit der Geschwindigkeitsbeschränkung auf 120km/h lärmtechnisch gesehen rein garnichts verbessert hat.
Und wenn Du mal von HH nach HB fährst: Die meisten Abschnitte sind auf 120km/h limitiert (in den Bereichen könnte man locker schneller fahren). In den nicht beschränkten Bereichen kann man meist nicht mal 120km/h fahren. Also funktioniert die Verkehrslenkung definitiv nicht.
Nun stellt sich halt die ökologische Frage: Wieviel Sprit könnte man sparen? Da liefern sich beide Lager extrem unterschiedliche Daten. Was stimmt nun? Und könnte man nicht erheblich mehr Treibstoff sparen, wenn man z.B. wieder leichtere Fahrzeuge bauen würde? Um auf die Fahrleistungen enes 75PS Golf-1 zu kommen, muss ein Auto heute locker fast die doppelte Motorleistung aufbringen. Da nützen auch die modernen Motoren nicht mehr viel im Bezug auf die Spritersparnis.
Und die ökonomische Seite? BMW, Porsche und Mercedes liessen sich sicherlich nicht mehr so gut exportieren. Wiegen die Einsparungen die Verkaufsverluste auf?
Ergo: Wem würde ein solches Tempolimit nützen? Die Umwelt als Argument heranzuziehen halte ich für Unglaubwürdig. Zur Zeit wird mit Gen-Mais, Atomkraft und anderen Spielereien herumexperimentiert, als gäbe es kein Morgen. Wenn es um die Umwelt ginge, warum würden die 3-Liter Lupos und die Smart´s dann nicht generell steuerbefreit?
Vielleicht ist es mir ja entgangen, aber haben wir alle anderen dringenden Probleme hier in Deutschland schon gelöst, das wir uns mit so einem Thema befassen?
Gruss Sebastian

Hallo sebastian,
nimm dich den Ländern nicht ihre Einnahmequellen!
Denn das sind sie.
Wären die Herren und Damen Politiker auf Verkehrssicherheit aus, sdann würden sie so manches autobahnstück ab sagen wir mal 20:00 frei geben. Denn diese Regelmentierung hilft höchstens bei Rushhour.
Eine Autobahn, die bei dieser hauptzeit 120 verträgt, verträgt nachts um ein 200.
Dass es ein paar Verrückte gibt, die wie die Gehirnamputierten fahren, das kann man mit einer Regelung nicht ändern.
auch die Behauptung, 80 km/h wäre auf der Autovbashn xy die Spritsparenste, ist schlicht Blödsinn. Denn das kommt immer auf das Auto (Motor) an. Der eine fährt mit 100 am günstigsten, der ander bei 60. Der Lärm dürfte auch nicht weniger werden, wie Du ja selbst feststellen konntest.
Grüße
Raimund

warum schickst du den Beitrag nicht mal in Richtung SPD und Grüne ?