Hallo Wissende,
durch die schöne „Badische Spargelstrasse“ führt die B 36. In der Stadt ist Tempo 30 erlaubt. Wen kümert´s ?..
In wessen Zuständigkeit fällt die Kontrolle über die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung?
Wie kann man diese duchsetzen?
Danke im Voraus für Eure Hinweise!
Mia
Hai
Ordnungsamt oder Polizei machen die Kontrollen. Verlangen kann man das aber nicht, nur darum bitten.
Aber, i.d.R. werden dann hauptsächlich die Anwohner zur Kasse gebeten. Und oft genug, ist die Geschwindigkeit dann in einem Bereich wo es noch kein Geld kostet.
Kleine Rechnung.
Geblitzt wir erst wenn mindestens +6km/h zuviel vorgeworfen werden kann. Sprich die Auslöseschwelle liegt dann wegen 3km/h Toleranz bei 39km/h. Blitzt die Polizei, kann die Schwelle sogar noch höher liegen.
Gruß
hartmut aus dem Schwäbischen
Verlangen kann man das aber nicht, nur darum bitten.
- nicht schlecht bei über 20.000 Autos, Bussen und LKWs am Tag/Nacht die wohl aus „Gewohnheit“ bis 130 durchbrettern!
Bitte nicht falsch verstehen, aber für „Edelbert von Kalb“ habe ich schon fast Verständnis.
Hallo ins Badische,
- nicht schlecht bei über 20.000 Autos, Bussen und LKWs am
Tag/Nacht die wohl aus „Gewohnheit“ bis 130 durchbrettern!
Dann können die Anwohner ja mal einen Vorstoß wagen, ob bei diesem Verkehrsaufkommen nicht ein Starenkasten eine gewisse Verkehrsberuhigung bewirkt. Ansprechpartner wäre da die Gemeinde. Temporäre Kontrollen sind da nicht allzu wirksam.
Bitte nicht falsch verstehen, aber für „Edelbert von Kalb“
habe ich schon fast Verständnis.
Für so was habe ich keinerlei Verständnis, kein Mensch hat das Recht einen anderen Menschen zu töten oder zu verletzen.
Gruß
hartmut
Hartmut,
zunähst vielen Dank für Deine Antworten!
Und bitte! so meinte ich das mit dem „Edelbert von Kalb“ ganz bestimmt nicht! Auch ich habe keinerlei Verständnis für Amokläufe.
Es ist einfach so, dass der Stress, der durch Lärm Tag und Nacht ertragen werden muss zu diversen körperlichen und psychischen Reaktionen führen kann.
Deine Idee, die Anwohner zu mobilisieren finde ich gut und ist wohl die einzige Möglichkeit etwas zu bewirken. Erfordet aber langen Atem. Soweit mir bekannt, hat man es hier mit der Maßnahme B 535 versucht. Entlastung - keine.
Grüße
Mia
Wenn sich die Anwohner verkehrsberuhigter Zonen über Raser ärgern, nutzen sie machmal die Möglichkeit (im Rahmen der Verkehrsregeln) so zu parken, dass ein schnelles Fahren nicht mehr möglich ist.
Auch Blumentröge erfreuen das Auge des Autofahrers, er fährt automatisch langsamer, um die Blütenpracht zu bewundern.
Es hat sich gezeigt, dass schon eine rein optische Verengung der Fahrbahn einen psychologischen Effekt auf den Autofahrer hat und dieser vom Gas geht.
Im Vorteil ist, wer in einer Kommune mit engagierten Lokalpolitikern wohnt.
Hallo Gerold,
Deine Idee ist zu herrlich!
Leider geht es hier um eine Stadt mit einem wunderschönem Schloss, die Wohnung 100m entfernt und hier absolutes Parkverbot! So werden Strafzelltel für Falschparker in übertriebenem Ausmaß geschrieben aber die Verkehrsberuhigung kümmert keinen.
Leider kürzlich eingezogen, ein Auszug momentan nicht möglich.
Noch ein Tipp?
Gruß
Mia
Wenn ein Kommunalpolitiker nicht weiss wo der Schuh drückt, kann es passieren das ihm jemand auf die Füße tritt. Dann spürt er, wo der Schuh drückt. Gibt es keine Ausweichmöglichkeit, weil viele zugleich treten wollen, führt das zu Kompromissbereitschaft.
Merke: Von oben nach unten funktioniert mehr, als von unten nach oben.
OK - verstanden 
Vielen Dank!