Hallo Sprach-Kenner,
ich habe hier einen Satz, in dem es einen Tempusfehler geben
soll. Hier der Satz:
„David Arnold hat nicht nur eine phantastisch-wuchernde Filmmusik
komponiert, er hat auch ein Gesamtkunstwerk erschaffen, über das
man vermutlich noch Jahre und Jahrzehnte sprechen wird und welches
sicher noch viele tausend Freunde findet.“
Mir wurde gesagt, da müsse im Prinzip „Futur“ hin.
Was meint ihr? (Ich hab keine Ahnung *g*) Wäre cool, wenn
ihr den Satz „richtig“ machen könntet. Danke!
Gruß
Oliver
dachte ich auch sofort beim Lesen, ehe ich deinen letzten Satz sah.
Hallo Sprach-Kenner,
Hallo Oliver-Michael,
ich habe hier einen Satz, in dem es einen Tempusfehler geben
soll. Hier der Satz:
"David Arnold hat nicht nur eine phantastisch-wuchernde
Filmmusik
komponiert, er hat auch ein Gesamtkunstwerk erschaffen, über
das
man vermutlich noch Jahre und Jahrzehnte sprechen wird und
Zumal ja die erste Hälfte des in die Zukunft gerichteten Satzes im FuturI steht „…sprechen wird“ warum dann nicht einfach im FuturI weiter „… sicher noch viele tausend Freunde finden wird“
welches
sicher noch viele tausend Freunde findet."
Mir wurde gesagt, da müsse im Prinzip „Futur“ hin.
Was meint ihr? (Ich hab keine Ahnung *g*) Wäre cool, wenn
ihr den Satz „richtig“ machen könntet. Danke!
Gruß
Oliver
Gruß Renate,
die das Wörtchen „eine“ wegließe, falls David Arnold mehrere Filmmusiken komponiert haben sollte und von einem GEschaffenen Gesamtkunstwerk spräche, weil sich das für ihr Sprachgefühl stimmiger anhören würde. (Skulpturen werden ERschaffen, meine persönliche unmaßgebliche Ansicht)
über das man vermutlich noch Jahre und
Jahrzehnte sprechen wird und welches
sicher noch viele tausend Freunde findet."
Hallo, Oliver-Michael,
Mir wurde gesagt, da müsse im Prinzip „Futur“ hin.
Was meint ihr? (Ich hab keine Ahnung *g*)
man hat dir nichts falsches gesagt.
Allerdings klänge der Satz dann wegen des zweimaligen „wird“ doch ein wenig „humpelig“:
über das […]sprechen wird und […]Freunde finden wird.
Ich würde den Satz teilen.
„…über das man vermutlich noch Jahre und Jahrzehnte sprechen wird. Und sicher wird es noch viele tausend Freunde finden.“
Gruß
Eckard
Danke an Euch; plausibel geschrieben (–:
Hallo Renate,
ist es nun so, das der Satz „falsch“ ist nach gängiger Regel,
oder kann man das auch so lassen??
Gruß
Oliver
Hallo Renate,
ist es nun so, das der Satz „falsch“ ist nach gängiger Regel,
oder kann man das auch so lassen??
Nochmal Hallo,
aber mein theoretisches Fundament ist noch lange nicht sicher genug, ich bin erst dabei mir eines zu ERschaffen. Ich mache im Moment noch sehr viel NUR nach dem Gefühl (liege dabei sehr oft richtig, aber eben nicht immer) und kann häufig nicht begründen (nicht sicher genug) warum ich etwas auf diese Weise ausdrücken würde.
Was hälst du von: „… sprechen wird und das (schon jetzt) ständig (kontinuierlich?) neue Freunde findet.“ ?
Dann ist die Gewissheit, dass sein Ruhm, die Tatsache, dass auch noch in Jahrzehnten über sein Werk gesprochen werden wird ausgedrückt, UND dass seine Bewunderer jetzt schon zahlreich sind, und dass seine „Fangemeinde“ ständig wächst.
Gruß
Oliver
ebenso Renate
Das Gebiet der deutschen Tempora ist ein, wie ich finde, recht verworrenes.
Zwei Beispiele aus dem täglichen Leben:
Er kommt morgen Abend.
( Präsens , obwohl die Handlung in der Zukunft geschehen wird)
Der Brief wird wohl angekommen sein.
( Futur II [Futurum exaktum], obwohl es um eine [vermutete] Hanldung in der Vergangenheit geht)
Huhu,
Okay, besten Dank an alle; was mich jetzt noch interessieren
würde: Ist dieser Tempus - Fehler ein Fehler, den der
Deutsch-Lehrer anstreichen würde?? Oder ginge das noch
durch ??
LG
O.
„David Arnold hat nicht nur eine phantastisch-wuchernde
Filmmusik
komponiert, er hat auch ein Gesamtkunstwerk erschaffen, über
das
man vermutlich noch Jahre und Jahrzehnte sprechen wird und
welches
sicher noch viele tausend Freunde findet.“