Hi allerseits,
gestern diagnostizierte der Orthopäde resp. Chirurg einen Tennisarm. Mal abgesehen davon, dass ich kein Tennis spiele und den sog. Tennisarm immer für eine Übertreibung hielt, muß ich mich nun damit abfinden, dass dies offensichtlich eine ausgesprochen ernsthafte Erkrankung ist
.
An Behandlung ist vieles möglich, sagt der Doc, aber seiner Meinung nach hilft nur eine OP, wenn es mir darum geht, schnell die Schmerzen und die Einschränkungen los zu werden.
Meine Fragen:
Wer hat mit welcher Behandlung gute oder schlechte Erfahrungen gemacht?
Wer hat sich den Tennisarm operieren lassen und mit welchem Erfolg?
Ich tendiere ja immer zum Abwarten, frei nach dem Motto: Was von selber kommt, geht auch wieder von selbst!
Sonnige Grüsse, Gabi
Hallo Gabi,
einen Tennisarm zubekommen, hat wirklich nichts mit Tennis spielen zu tun, es reicht auch schon intensive Computerarbeit, eben extreme und verkrampfte Anspannungen bestimmter Muskeln. Ich habe das häufiger, wenn ich dieses leichte Ziehen im Handgelenk und Ellbogen überhöre, weil ich meine die Arbeit geht vor.
Operieren habe ich mich nicht lassen, obwohl mein Hausarzt unbedingt dafür war.
Mir hat immer Folgendes sehr geholfen: den Arm schön warm und ruhig halten und wenn es zu schlimm wird, Ibuprofen-Tabletten oder auch Procain-Spritzen (vom Doc). Nach Abklingen der Entzündung KG um die Muskeln wieder zu kräftigen.
Und den festen Vorsatz, zukünftig immer mal Pausen mit Lockerungsübungen zu machen !!!
Ich wünsche Dir gute Besserung.
Inge
Hi Gabi,
ich hatte auch einen Tennisarm, mit dem ich von Pontius bis Pilatus gelaufen bin. Es war die Rede von eingipsen, spritzen, Operation, etc. Letztendlich, nach einem halben Jahr Therapieversuchen, habe ich mich doch für die Akkupunktur entschieden. Da muss man allerdings vorsichtig sein, von wem man es machen lässt. (Mein Arzt hieß „Eitel“ und war in Berlin ansässig - ist aber inzwischen nach München gezogen). Langer Rede kurzer Sinn - nach ca. 4 Wochen war ich das Leiden los.
Gute Besserung
Ricarda
Hallo!
gestern diagnostizierte der Orthopäde resp. Chirurg einen
Tennisarm. Mal abgesehen davon, dass ich kein Tennis spiele
und den sog. Tennisarm immer für eine Übertreibung hielt, muß
ich mich nun damit abfinden, dass dies offensichtlich eine
ausgesprochen ernsthafte Erkrankung ist
.
Tennisarm hat sich zu einem Sammelbegriff sehr vieler unterschiedlicher Probleme am Ellenbogen eingebürgert.
Sein Bruder der Golferellenbogen liegt weit abgeschlagen auf Platz 2.
„Ausgesprochen ernsthafte Erkrankung“ ist Blödsinn.
Krank ist man da nicht weil die „üblichen“ Krankheitszeichen fehlen. Handicap ist schon eher passend.
Auf keinen Fall in die Situation geraten in der man sowas „katastrophisiert“ (gibt`s das Wort überhaupt?) - weil man dann nämlich Gefahr läuft auch nach einer OP weiterhin „schwer krank“ zu sein (bzw. glaubt man das).
An Behandlung ist vieles möglich, sagt der Doc, aber seiner
Meinung nach hilft nur eine OP, wenn es mir darum geht,
schnell die Schmerzen und die Einschränkungen los zu werden.
Ja. OP geht ruckzuck. Hab schon sehr gute Ergebnisse gesehen - aber auch welche die nicht so zufrieden waren.
Meine Fragen:
Wer hat mit welcher Behandlung gute oder schlechte Erfahrungen
gemacht?
Es gibt gute konservative Behandlungsansätze die aber natürlich immer konsequente Mitarbeit erfordern.
Auch an eine Umorganisierung des Arbeitsplatzes sollte man mal denken.
Ich tendiere ja immer zum Abwarten, frei nach dem Motto: Was
von selber kommt, geht auch wieder von selbst!
Der klassische Tennisarm ist selbstlimitierend; d.h. nach 1-2 Jahren hört er von selbst auf zu schmerzen.
Dabei kann es in diesem Zeitraum zu einer Phase kommen in der die Schmerzen so unerträglich sind das man den Arm freiwillig nicht mehr bewegt.
Dadurch kann die Heilung im Gewebe (endlich) mal ruhig ablaufen.
Tschüss
Matthias
hallo gabi,
ich habe mich nach bestimmt 18monaten der quälerei mit erfolg operieren lassen.
aber ich muss sagen, ich würde heute erst alles an konservativen möglichkeiten ausschöpfen. ein tennisarm „geht“ in der regel zu 90% (hab ich irgend wann mal in einer med. fachzeitschrift gelesen) von selbst wieder weg.
als erstes würde ich es mit akupunktur versuchen. wenn das nichts bringt, würde ich mir eine cortisonspritze geben lassen und dann den arm für eine woche ruhigstellen,( krankengymnastik natürlich jederzeit) und wenn wirklich nichts mehr geht, dann kann man sich immer noch operieren lassen. für mich war die operation wirklich eine erlösung. nur auf die länge der ruhigstellung mittels gips von 3 wochen, würde ich mich nicht mehr einlassen.(bei mir waren es sogar 4 wochen) mein mich damals behandelnder arzt, mit dem ich übrigens im op zusammen arbeite, verordnet seit langem auch nur noch 2 wochen gips.
ich weiss nicht wie lange du mit dem arm schon deine probleme hast, aber ich würde,wie gesagt,erst konservativ alles ausreizen.
alles gut und ein schönes we
eddie