Tennisarm

Hallo!

Seit Beginn dieses Jahres laboriere ich an einem Tennis-bzw.Golfarm herum und zwar merkwürdigerweise links, obwohl ich Rechtshänderin bin. Dreimal habe ich schon Cortisonspritzen ins Gelenk bekommen, die letzte wirkte etwa sechs Wochen lang. Außerdem Massagen zum Einrenken der Brustwirbel, Ultraschall und Cremes. Jetzt habe ich es mit Akupunktur versucht (dreimal bis jetzt in 1-2 wöchigen Abständen),aber leider auch vergeblich. Kann mir jemand vielleicht einen guten Rat geben,was ich noch tun könnte? Cortison möchte ich eigentlich nicht noch mal, hat ja auch nur vorübergehend geholfen. Oder muß ich bei der Akupunktur noch mehr Geduld haben?

Ich bin für jeden Tip dankbar!

Mopti

Hallo Mopti,

Dein Tennis- (oder für die etwas Reicheren unter Euch) Golfarm ist ein Überlastungsschaden mit Reizung der Knochenhaut um das Gelenk herum. Wundert mich nicht, dass es links ist, da bist Du weniger trainiert. Cortison ist eine Möglichkeit, aber nicht die beste. Du solltest den Auslöser in den Griff bekommen, damit Du keine Überlastng mehr hast. Therapie: professionelle Krankengymnastik, Eigen-Gymnastik, Salbe, evtl. einen Verband, Reizstrom vom Hausarzt/ärtzin, evtl. noch etwas entzündungshemmendes (Zeel/Traumeel, wenn Du etwas pflanzliches bevorzugst, Diclofenac oder Ibuprofen, wenns Dein Magen mitmacht).
Gute Besserung wünscht synapse

Hallo!

Seit Beginn dieses Jahres laboriere ich an einem
Tennis-bzw.Golfarm herum und zwar merkwürdigerweise links,
obwohl ich Rechtshänderin bin.

Beim Golfen benutzt du doch auch hauptsächlich den linken Arm…

…ich spiele weder Tennis noch Golf, das heißt einfach so…

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Der Tennisarm kommt aber auch vom Tennis - besonders bei falscher Technik…

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Hallo!

Als Sportlerin habe ich sowas im näheren Bekanntenkreis schon ganz oft gehabt. (Auch selbst)
Der Tennisarm ist in den meisten Fällen eine Überlastung. Oder einfach durch eine falsche Bewegung eine Entzündung.

Ich würde Dir raten damit mal zum Orthopäden zu gehen, der wird Dir dann raten, eine Armbinde zu tragen, die den Arm vor allzu belastenden Bewegungen schützt. Hinzu kommen dann warscheinlich Salben, oder ein Salbenverband.

Ist nichts schlimmes, musst dem nur viel Zeit und Ruhe geben!

Viele Grüße und Gute Besserung.

Pia

Hallo Mopti,

der Tennis- oder Golfarm heißt ja nur so, weil er häufiger bei der Ausübung dieser Sportarten auftritt, aber generell bei jeder ähnlichen Belastung vorkommen kann. Es handelt sich in beiden Fällen um eine sog. Ansatztendinose, also Reizung/Entzündung der Sehne, des radial- bzw. ulnarseitigen Condylus (das ist die Stelle am Knochen, wo die Sehne ansetzt).
Die Reizung entsteht durch Überlastung und kann in vielen Fällen durch Corticoid-Injektikon gut in den Griff bekommen werden.
Da Du diese Tortur ja schon hinter Dir hast und die Schmerzen wieder auftreten, hilft hier m.E. eigentlich nur noch eine kleine OP nach Hohmann-Wilhelm-Goldi. Dies hört sich wild an, ist aber prinzipiell nur ein kleiner Schnitt, mit dem man die Sehne einkerbt, so dass der Muskelbauch etwas nach unten rutschen kann und somit die Sehne „verlängert wird“. Diese OP kann und wird ambulant durchgeführt, wenn man kein Risikopatient ist.
Die OP-Resultate sind sehr gut und Rezidive (ein erneutes Auftreten der Schmerzen) selten.
Lasse Dich doch mal von Deinem Orthopäden aufklären.

Gruß, Jürgen

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Hallo Mopti!

Mir half ein Heilpraktiker mit Fachgebiet Neuraltherapie. Er gab Einstiche in den Gelenkspalt mit Procainhydrochlorid.
Wichtig ist das Gelenk zu schonen.
Bei Akupunktur mußt Du Geduld haben. Erst nach dem 8. Mal spürte ich etwas Besserung.
Zum Brustwirbeleinrenken gibt es was Gutes: manuelle Therapie
Frag mal in einem Krh. oder beim Physiotherapeuten nach. Dieses Verfahren schont die Wirbel.
Wenn Du mehr wissen willst, melde Dich.

Gruß Rosa

Seit Beginn dieses Jahres laboriere ich an einem
Tennis-bzw.Golfarm herum und zwar merkwürdigerweise links,
obwohl ich Rechtshänderin bin. Dreimal habe ich schon
Cortisonspritzen ins Gelenk bekommen, die letzte wirkte etwa
sechs Wochen lang. Außerdem Massagen zum Einrenken der
Brustwirbel, Ultraschall und Cremes. Jetzt habe ich es mit
Akupunktur versucht (dreimal bis jetzt in 1-2 wöchigen
Abständen),aber leider auch vergeblich. Kann mir jemand
vielleicht einen guten Rat geben,was ich noch tun könnte?
Cortison möchte ich eigentlich nicht noch mal, hat ja auch nur
vorübergehend geholfen. Oder muß ich bei der Akupunktur noch
mehr Geduld haben?

Ich bin für jeden Tip dankbar!

Mopti