Hallo nochmal alle,
also erst mal danke für die zahlreichen Antworten. Mir ist klar geworden dass es einigermaßen normal ist. (Den Ton mal ausgenommen weil ich geb die Antwort dass wir keine kurzfristigen Termine mehr haben wie gesagt auch hundermal am Tag)
Ich war halt eben nur so „geschockt“ weil wir meistens 3-4 Wochen im Vorraus sind und unsre Patienten auch wie wild „jammern“…
Habt mir auf jeden Fall geholfen
Schönen Abend noch!
Lea_MFA
hier ist das auch normal, eher noch im " guten Bereich"
Bei meinem Gyn muss man sich die Vorsorgetermine gleich nach der Untersuchung wieder mitnehmen, sonst kann man den Takt gar nicht halten. Neue Patienten werden nicht aufgenommen. Im Notfall kann man aber direkt kommen. Dann eben mit Wartezeit.
Ich habe es jetzt hier vor Ort probiert, weil die Anreise zu meinem Gyn mittlerweile zu lang ist. Keine Chance aufgenommen zu werden. Auch nicht mit Beschwerden. „Dann gehen Sie doch in die Ambulanz“.
Was ich schrecklich finde, sind diese „Zwischendinger“. Wenn ich zur Vorsorge möchte, kann ich rechtzeitig den Termin machen. Alles gut.
Wenn ich starke Beschwerden habe, gehe ich mit ruhigem Gewissen in die Ambulanz.
Wenn ich z.B. aushaltbare Unterleibsschmerzen habe, dann gibt es ein Problem. Für die Ambulanz ist es nichts. Wenn ich beim Gyn anrufe, gibt es den Termin in Monaten. Oder ich muss lügen, alles dramatisieren und dann komme ich sofort dran. Super Alternativen Sobald durchschimmmert, dass es aushaltbar ist, darf man Monate warten und sich Sorgen machen oder Tabletten schlucken.
Privat zahlen hilft zumindest hier bei einigen Ärzten. Verkürzte die Wartezeit von Monate auf eine Woche. Und ich kann dazu sagen, dass sich die Ausgabe lohnte, weil die Beratungsqualität eine ganz andere war.
nachdem ich die Dame gefragt hab obs die Möglichkeit gibt auch
wesentlich früher zu kommen und sie das verneint hat wird sie
ja wohl hoffentlich gecheckt haben dass es mir wichtig ist
oder nicht?
nö - warum? WEnn Du selbst in einer Arztpraxis arbeitest, verstehe ich nicht, warum Dir nicht klar ist, dass man schon - dem Spezialisten gegenüber - konkret werden muss.
Selbst bei meiner Hausärztin muss ich sehr genau sagen, worum es geht - dann wird entschieden, wann ich kommen kann. Find ich eigentlich auch normal.
vollste Zustimmung. Ich verstehe auch nicht, warum soviele Menschen Hemmungen haben, mit der Sekretärin oder MTA zu reden.
In anderem Kontext: ich bin der Drache an unserer Schule - d.h. die Menschen geraten am Telefon zuerst an mich. Wenn man mir kurz und bündig (ohne Details) erklärt, um was es geht, kann ich gezielter helfen, kann abschätzen, ob wirklich ein Termin bei der Schulleitung notwendig ist oder ob vielleicht jemand anderes besser helfen kann, ob ein langer Termin vonnöten ist, der deshalb vielleicht erst etwas später stattfinden kann oder ob eine Sache wirklich nur 5 Minuten dauern wird. Klappt nicht immer, aber doch oft genug. Außerdem kann sich die Schulleitung bei einiger Information auch auf den Termin vorbereiten, das hilft beiden Seiten. Und ich klatsche nicht, ich darf ja gar nicht tratschen, wenn das die Befürchtung wäre.
Wenn du Schmerzen hast, ab zum Arzt. Schmerzen sind ein Warnzeichen deines Körpers!
Wenn es also nicht nur einmal am Zeh gepickst hat, sondern wirklich weh tut und der Schmerz anhält, ist Zeit zum Arzt zu gehen denn offenbar stimmt etwas nicht (es sei denn man weiß ganz genau was es ist, z.B. Muskelkater ).
Wenn du bei Schmerzen Schmerzmittel einnehmen musst ist das ja auch weit weg von „aushaltbar“.
Das Problem bei Schmerzen ist, dass sie sehr individuell sind.
Wenn ein Patient einem Arzt sagt, er habe starke Schmerzen, kann das alles sein.
Letztes Jahr kurz vor Weihnachten wäre ich fast falsch behandelt worden, weil ich dem Arzt im Krankhenhaus nicht an der richtigen Stelle angeschrien und vollgeheult habe. Klar tat das weh, wo er drückte. Habe ich auch gesagt, nur geschrien nicht. Wie die Fachärztin später meinte kämen andere wohl nicht mehr aus dem Jammern raus. Da ich Magenbeschwerden aber gewohnt bin, eben nicht genug Gejammer…
Auf der anderen Seite bin ich beim Zahnarzt sehr wehleidig und brauch Betäubungsspritzen, oft sogar zwei.
Meine Mutter dagegen macht gar keine Spritzen egal welche Behandlung, zum Schock der Ärztin. Als ich mal bei dieser Ärztin war dachte diese ich wäre auch so steinhart und es tät ja gar nicht weh. Ich bin fast gestorben vor Schmerz (
Au weia … !!!
Also zwischen
„Kann ich nicht doch eher kommen als erst in 5 Monaten“
und
„Ich habe ein Problem, nämlich … und brauche deswegen bald einen Termin“
ist doch ein großer Unterschied.
Die Helferinnen können nicht Gedanken lesen.
Und du sagst du arbeitest selber in einer Arztpraxis?!
Hallo,
also meine Frage war ursprünglich ja auch nur ob die Wartezeit normal ist. Dass ich selber als MFA sagen kann dass ich dringend einen Termin brauch, geh ich jetzt mal davon aus…Was genau ich ihr gesagt hab ist ja auch egal, meiner Meinung nach hätte sie wissen müssen/können dass ichs eilig hab.
Nochmals danke für die Hilfe, aber ich denke mehr muss man jetzt hier nicht diskutieren.
Liebe Grüße
Lea_MFA