Hallo,
eine gute Bekannte von mir hat mich um Hilfe gebeten.
Sie hat nächste Woche einen Termin beim Sozialamt und möchte dort um kurzfristige (d.h. schnelle, aber zeitlich überschaubare) finanzielle Unterstützung bitten (Krankenversicherung und evtl. Wohngeld).
Da sie selber in diesem Thema emotional total untergeht und sich ganz fürchterlich schämt, überhaupt um Hilfe vom Sozialamt bitten zu müssen fragte sie mich, ob ich sie begleiten könnte.
Das mache ich auch, habe aber folgende Fragen:
- welche Unterlagen muß sie eigentlich mitnehmen?
- welche Rolle kann ich als Begleiterin einnehmen? Kann/darf ich was zu dem Thema sagen? Hinterfragen?
- bzw. DARF ich an diesem Gespräch v.S. des Sozialamtes überhaupt teilnehmen?
Meine Bekannte befürchtet, dass sie nach kurzer Zeit und Fragen der/s Sachbearbeiters/in in Tränen ausbricht und fluchtartig den Raum verlässt.
Für diesen schlimmsten Fall noch die Frage:
- kann ich das Gespräch dann alleine fortsetzen?
- und: muß das Sozialamt eigentlich über Möglichkeiten der Unterstützung aufklären oder muß sie sich da selber schlau machen?
Ich bin in diesem Thema bisher völlig ohne Erfahrungen und habe auch keine Ahnung, wie und auf welche Weise sie überhaupt kurzfristig Hilfe vom Sozialamt bekommen könnte. BITTE HILFE…
Viele Grüße
Sophia
