Moin
Folgender Theoretischer Fall:
Nun Kommt Fritzchen heute in Meister Büro wo ihm gesagt das er
sich die beiden Samstage) am xx.xx.2009 und die Woche drauf
freihalten soll weil EVENTUELL gearbeitet werden muss.
Fritzchen sagt das er nicht sicher ist ob er an der geplante
Ausflug an diesemm Sa ist er würde abernach schauen… Darauf
der Meister: Dann versuche doch bitte den Termin freizumachen
machen.
Der Meister formuliert es ja recht vorsichtig. Natürlich könnte man jetzt absagen, aber es hängt wohl ganz von der Gemütslage des Meisters ab, was dann dabei rauskommt.
Muss Fritzchen jetzt wirklich den 15 Leuten absagen (ohne Ihn
geht es nicht wegen Aufsicht und weil nicht genügend andere
Leute mit Führerschein da wären) obwohl er nicht einmal weiß
ob gearbeitet wird?
Kommt erst mal darauf an, was im Arbeitsvertrag steht. Wenn nichts über Mehrarbeit drinsteht, muss er es rein rechtlich nicht machen.
Ausnahmen sind aber immer Notfälle.
Frage ist, ob es sich bei der Arbeit um einen Notfall handelt.
Notfall würde bedeuten, dass nicht vorhersehbare Ereignisse eintreten und die Folgen erheblich wären, wenn keine Mehrarbeit geleistet wird.
Notfall kann aber m.E. nicht sein, dass ein Kunde wünscht, dass Arbeiten am WE gemacht werden.
Wie könnte er sich verhalten ohne gleich als unwillig
dazustehen? (Klar erstmal würde man vernünftig mit Cheffe oder
dem Meister reden nur wie sieht das Rechtlich aus?) er hat
schon öfters mal gesagt das er Termine hat (was aber immer der
Tatsache entsprach!), hat aber auch schon Samstags gearbeitet
und macht auch ohne zu murren Überstunden.
Er könnte ein vernünftiges Gespräch über die Situation führen, darlegen, warum er oft am WE Termine hat. Evtl. kann er sich dann auf eine für alle tragbare, dauerhafte Lösung einigen.
Ich würde versuchen, dahin zu kommen, dass man sich mit mehreren Kollegen abwechselt, für Wochenenden zur Verfügung zu stehen und die Termine gleich festzulegen. Wenn man zwei MA-Gruppen einrichtet, könnte man vereinbaren, dass man z.B. immer die geraden Kalenderwochen garantiert frei hat.
Damit kann Fritzchen seine Termine ordentlich planen und die Firma auch.
Ein guter Chef sollte einsehen, dass seine MA auch mal am Wochenende verreisen wollen, Karten für ein Konzert haben usw.
Falls das alles nicht geht und der Chef quasi verlangt, dass man jedes Wochenende auf Abruf zur Verfügung steht, würde ich an Fritzchens Stelle mittelfristig nach Alternativen zu diesem Arbeitgeber suchen. Das würde ich ihm aber nicht gleich brühwarm auf das Butterbrot schmieren, sonst sucht er evtl. auch schnell eine Alternative 
Ja ist ziemlich wild konstruiert der Fall aber was wäre
wenn…?
Warum, kommt doch immer wieder vor.