Wir haben ein altes Haus mit einer alten gefliesten Terrasse (wurde vor ca. 20 Jahren hergestellt + gefliest…) Die Fliesen kann man mit einem Finger anheben und darunter befindet sich Sand…
Jedenfalls möchten wir diese Terrasse erneuern. Da wir jedoch keine Fachleute sind, haben wir uns erst mal einen Maurer/Pflasterer kommen lassen, der uns etwas in Sachen Fachwissen erzählt hat. Wie erneuern wir unsere Terrasse…
Er meinte: Erst mal alle alten Fliesen und ausgewaschenen Mörtel bis zur Betonplatte entfernen - so weit, so gut.
Dann würde er Pflasterer-Vlies (was immer das ist…) direkt auf der Betonplatte aufbreiten.
Jetzt käme einfach Kies oben drauf und darauf dann die Verlegeplatten.
Danach wird verfugt - mit Qurarz-Sand.
Ich bin mir nicht sicher, ob dass der richtige Weg ist, weil ich dachte immer, es müsste auf die freigelegte Betonplatte erstmal Dichtschlämme drauf - dann Trasszement - darauf die Stein-Platten und dann verfugen…
… so habe ich es halt gelesen.
Ich habe noch nie gehört/gelesen, dass man auf die Betonplatte Pflasterervlies zur Isolierung nimmt… und die Verlegeplatten auf Kies… mit Quarzsand verfugt… was meint Ihr dazu???
Ich bin jetzt etwas durcheinander, weil der Maurer ganz andere Pläne hat, als ich…
Kann mir jemand sagen, wie ein guter Aufbau einer Terrasse ist - ab der Betonplatte?
Viele Grüsse und danke im Voraus für die Antwort(en).
Ich habe noch nie gehört/gelesen, dass man auf die Betonplatte
Pflasterervlies zur Isolierung nimmt… und die Verlegeplatten
auf Kies… mit Quarzsand verfugt… was meint Ihr dazu???
Ich bin jetzt etwas durcheinander, weil der Maurer ganz andere
Pläne hat, als ich
Es kommt darauf an, was für Platten Du obendrauf legen willst.
Bei sehr stabilen Platten (Betonwerkstein oder bestimmte Granite) legt man einfach aufs Kiesbett.
Bei brüchigerem Material (Schiefer oder Travertin) muss man ein richtiges Betonbett giessen.
Solltest Du noch ein schönes Material suchen, schreib mich an.
Gruss Nick
Da gehts um Brüchigkeit
Fliesen sind zu dünn (ergo brüchig) um sie auf Kies zu verlegen, die würden brechen wenn sie belastet werden und der Kies drunter nachgibt.
aber z.B. Granitbodenplatten mit einer Stärke von 2cm+ halten das locker aus und ein Zementbett zu giessen wäre teurer und unnötig.
Das mit dem Fliess und Kies drauf ist die gängigste Methode.
danke, danke für die guten Tipps!!! Also ist es so ganz gut, mit dem Kiesbett. Wir wollten erst Polygonal-Platten verlegen, aber die sind ja so unterschiedlich in der Höhe und zum Verfugen so sch…e! :o))
Deshalb haben wir uns entschlossen - einfach schöne dicke (mind. 2 cm)Platten … Oberfläche polliert… oder so, zu verlegen.
Wie ist jetzt eigentlich der genaue Aufbau der Terrasse: Erst kommt die Betonplatte (haben wir ja schon! )) und dann…?
Ist das mit dem Pflasterer-Vlies in Ordnung? Oder doch Dichtschlämme … ich möcht halt auf jeden Fall was zum Isolieren der Terrasse drunter haben, da unsere Terrasse, ähnlich wie ein Balkon auf einem ca. 100 cm hohem „Podest“ gebaut ist. Es war früher ein Kelleraufgang, der zugeschüttet wurde, um darauf die Terrasse zu errichten. Und damit der Putz um dieses Podest herum nicht bröckelt, brauch ich eben eine Isolierung, denn das Wasser kann nicht versickern. Es würde den Putz außen herum sprengen.
Dicke würd ich auf mindestens 3cm gehen, dann hast Du länger was davon.
Oberfläche hast Du unten geschrieben: poliert.
Das würde ich im Aussenbereich nie machen!
Erstens wirds saurutschig wenn mal feucht, und zweitens hast Du draussen immer etwas Staub/Erde/Sand/Pollen/Blätter etc. da sieht die polierte Oberfläche schnell stumpf und dreckig aus. (Endloses Wischen!)
Mach das geflammt oder sogar gestockt. Dann ist es uneben, fühlt sich aber sehr gut an.
alles schön und gut… aber es gibt da ja eine Mindestbestellmenge… und der Preis wird auch „oho“ sein.
Da sind schon Hammer-Steinchen dabei! Danke für den Tipp wg. „geflammt“. Du hast Recht! Bei glatten Oberflächen ist es bestimmt oft rutschig,- grad in der Frühe vom Tau etc.!
Wir wünschen uns eben einen leicht rötlichen-cremefarbenen oder beige-farbenen (viell. m. rötlichen Einschlüsssen!) Farbton für die Steine… und wir benötigen eben nur 14 m²…
alles schön und gut… aber es gibt da ja eine
Mindestbestellmenge… und der Preis wird auch „oho“ sein
Mit der Mindestbestellmenge hast Du schon recht, daß ich dir da direkt nicht helfen kann bei 14qm, aber ich kann dir sagen wo Du sowas in Kleinstmengen kriegst:wink:
Wegen dem Preis: also diese Granite gehen von 30€ -150€ pro qm. Das ist zwar teurer als die meisten Fliesen, aber dafür sparst Du ja einiges an Geld, dadurch daß man nur ein bisserl Kies hinschüttet statt zu betonieren.
nun gebe ich auch noch meinen Senf dazu. In sehr großen und gut sortierten Baumärkten bekommt man auch sehr schöne Granitbodenplatten ab 15,00 € pro qm.
SB
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Sicher nicht
Der Transport und Zoll aus China bis zu besagtem Baumarkt kostet ca 6€/qm plus LAgerkosten vor Ort da bleiben dann noch so 8€/qm für Material und Verarbeitung…
Dafür bekommst Du die Platten höchstens in 1cm Dicke und da hast Du nach nem Jahr nur noch Mosaikkiesel auf der Terrasse vor lauter Bruch.
Ausserdem ist das dann das „gute“ chinesische Material, das bei Nässe rostet, bei Kälte springt und bei Hitze anfängt nach Kerosin zu riechen, weil es mit billigsten Maschinen bearbeitet wurde.
(Von den moralischen Gesichtspunkten wie: Sklavenarbeit in den Steinbrüchen mal ganz abgesehen)
Danke für den guten Tipp von Unterhaching! Ich habe mir schon
die Preisliste angefordert. Mal sehen was so geht…
Wenn Du da bestellst richte Ihnen einen Gruß von Lagos aus
Findest du denn das mit dem Pflasterer-Vlies in Ordnung oder
sollte man zur Isolierung was anderes benutzen, wenn man auf
Kiesbett legt?
Das passt schon! Erklär dem Ausführenden Fliesenleger/Maurer nochmal, daß es echt wichtig ist, daß da nix durchsickert. Lass es Dir evtl schriftlich geben dann hast Du Gewährleistung.