bei der Neuanlage unserer Terrasse 2012 haben wir ein 200x100x50cm großes Stahlbecken als Wasserspiel bündig einbauen lassen. Aus Kostengründen wurde es „normaler“ Stahl, NIRO wäre auf einen horrenden Betrag gekommen.
Bevor wir das Becken mit Wasser befüllten, wurde es mit Rostumwandler und Bootslack eingestrichen, hat 2012 gut gehalten, im Frühjahr waren allerdings an einigen Stellen aufgeplatzer Lack und entsprechende Roststellen zu sehen (an den Seiten nur punktuell, am Boden allerdings grössere, bis zu 7,8cm².
Meine Frage - wie kann ich das Becken am effektivsten schützen? Nochmals mit Rostumwandler und Bootslack streichen? Flüssiger Kunststoff? Gibt es sonst irgendeine Möglichkeit (außer eine Teichfolie einzuhängen) eine zumindest einige Jahre haltbare Lösung zu finden?
Hallo!
Das mit dem Rost in Griff zu bekommen dürfte schwierig sein, ich würde aber, wenn wieder gestrichen werden soll eher zu „Schwimmbad Farbe“
greifen, man muss aber darauf achten ob sich diese mit dem Grundanstrich verträgt.
Flüssigkunststoff ist soviel ich weiß für Stehendes Wasser nicht geeignet.
bevor Dir niemand Antwortet und Du enttäuscht von den Deutschen bist,will ich Dir als kein großer Fachmann Antworten.
Also zunächst mal glaube ich das es zumindest mal Verzinkt gehört hätte.
Wenn es nicht allzuviel ist,dann würde ich die betroffenen Stellen,erstmal richtig sauber machen,anschleifen und zum Schluß mit Nitroverdünnung oder ähnlichem abwischen und mit der alten Farbe streichen.
Wenn Du merkst das der Rest dann mit der Zeit auch schlecht wird,würde ich echt einen Fachmann kommen lassen.
Wie gesagt,ich bin kein Fachmann,hoffe aber Dir etwas geholfen zu haben!
Gibt es sonst irgendeine Möglichkeit (außer eine Teichfolie einzuhängen) eine zumindest einige Jahre haltbare Lösung zu finden?
Bauchlösung:
Wenn eine Opferanode einen Warmwasserkessel/Heizungspuffer vor Korrosion schützt, sollte das doch eigentlich auch mit einem offenen Kasten gehen. Ich würd sowas irgendwie einbauen.
Ich kann nur keine Aussage treffen, wie schnell die in einem offenen Gefäß mit kontinuierlicher Sauerstoffzufuhr „abbrennt“.