eine meiner Terrassentüren schließt in dem Sinne nicht richtig, daß auch bei kraftvollem Zudrehen des Griffes ein Windhauch zwischen Tür und Rahmen zu spüren ist. Das ist insofern ärgerlich, als daß es sich nicht um einen Altbau, sondern um eine Tür mit Winkhaus-Beschlägen (Modell GRM 2300/2 wenn ich die Einstanzung im Beschlag richtig interpretiere) nach EnEV 2002 aus dem Jahre 2004 handelt.
Die Frage ist nun, ob ich das mit zwei linken Daumen auch selbst irgendwie abgestellt bekomme oder ob dafür ein Handwerker erforderlich ist. Hat jemand Ideen, woher die Undichtigkeit herrühren könnte und wie man das abstellen kann?
Grüß Gott
versuche die Rollzapfen „strenger“ einzustellen. Den Winkhausbeschlag habe ich nicht im Kopf welche Ausführung das genau ist aber das ist im Prinzip überall das selbe.
Den Beschlag kennst du ja schon. Suche die kleinen beweglichen Zapfen. Diese sind exzentrisch gelagert. Versuch ein Gabelschlüssel, 4er Imbus oder wenn die nicht passen eine Kombizange. Durch drehen verringerts du den Abstand Überschlag(Dichtung) und Rollzpfen. Folge: Griff geht schwerer und das Fenster zieht es stärker in die Dichtung.
Wenn schon dabei fette den Beschlag und die Schließteile am Stock.
Wenn das nicht funktioniert muß ein Fachmann ran.
Ach ja, je dichter die Fenster desto mehr lüften!
Ich möchte noch anmerken: nirgendwo im Wohnbereich ist gefordert das ein Fenster absolut dicht sein muß. http://www.khries.de/forum/showthread.php?t=6775
das beschreibt es ganz gut
schönen Abend Helmut
Zapfen. Diese sind exzentrisch gelagert. Versuch ein
Gabelschlüssel, 4er Imbus oder wenn die nicht passen eine
Kombizange. Durch drehen verringerts du den Abstand
Überschlag(Dichtung) und Rollzpfen.
was soll ich sagen: eine Umdrehung mit dem Inbusschlüssel und schon schließt die Tür wie eine eins. Herzlichen Dank. Wenn ich gewußt hätte, wie einfach das ist, hätte ich schon vor Jahren gefragt.
Ach ja, je dichter die Fenster desto mehr lüften!
Ich möchte noch anmerken: nirgendwo im Wohnbereich ist
gefordert das ein Fenster absolut dicht sein muß.
Das ist mir klar. Das Problem speziell mit der Tür war, daß die einströmende Kaltluft die Warmluftzirkulation von der Heizung in einen Teil des Raumes verhinderte (wie die Heißluftbeläse im Eingangsbereich von Kaufhäusern u.ä.) und deswegen ausgerechnet die Nordwestecke des Raumes (Außenwand) stark auskühlte. Im letzten Winter hatte ich dort einige kleine feuchte Stellen, auf die ich in diesem Jahr gerne verzichten wollte.
Das Problem ist dank Deiner Hilfe nun gelöst. Herzlichen Dank!