ich wohne mit meinen 2 Kindern (1,5 und 6 Jahre alt)in einem Haus mit insgesammt 12 Parteien. Sein ca. einem halben Jahr ist eine unserer Nachbarinen alkoholkrank. Das Problem ist, dass sie schon mehrfach ihren Alkohol in meinem Kinderwagen gekippt hat und auch ihre Wein- bzw. Bierflaschen in meinem Kinderwagen gestellt hat. Sie hat regemäßig Besuch von Männern mit denen sie schon öfter im Teppenhaus sowie Fahrradkeller Geschlechtsverkehr hatte, die Kondome usw. wurden einfach liegen gelassen und wir (auch unsere Kinder) mussten uns das ganze anhören. Gestern abend hat sie in den Hausflur im Erdgeschoss uriniert und Blut war auch am Boden. Wir haben immer an den Vermieter appeliert und er war auch schon bei ihr und hat schon öfter Gespräche mit ihr geführt jedoch hat sich nicht´s geändert. Wir sind dafür, dass er ihr die Kündigung ausspricht und sie eine Therapie macht. Der Vermieter meint jedoch, da die betroffene Nachbarin schon über 10 Jahre im Haus wohnt, kann er das nicht machen. Gibt es eine Möglichkeit ihr den Mietvertrag zu kündigen oder nicht? Wir können nicht mehr unter diesen Umständen in dem Haus leben.
Danke
auch ich Mieter, bin froh noch nicht ganz so schlimme Verhältnisse zu haben. Auch wir haben Nachbarinnen die offen frivol Sex treiben, haben aber keine Kinder im 6 Parteien Mietshaus. Eigentlich stört es bei uns nur die weiblichen Bewohnerinnen, wir Männer sehn das gelassener.
Zu Ihrem Problemchen. Wohnt der Vermieter mit im Haus, findet er Mittel und Wege. Dem scheint nicht so zu sein.
Vllt. müssen die anderen Mietparteien ihm nur etwas auf die Sprünge helfen? Ämter gehen auch anonymen Hinweisen nach.
Nervt dem Vermieter erst das Jugend- dann das Gesundheits- und vllt. auch das Bauamt und sogar die Feuerwehr (es soll Leute geben die riechen Rauchentwicklung wenn andere im Keller lautstark squirtingen), ruft vllt mal jemand die Ordnungshüter.
Eine von allen anderen Mieter gemeinsam abgefasste Petition mit dem versteckten Hinweis (der Volksmund sagt auch: zwischen den Zeilen) wegen dieser schon asozial anmutenden Lebensweise sich nach normalem Wohnraum umzuschauen.
Jeder Vermieter möchte in Ruhe von den Mieteinnahmen leben und freut sich über pünktlich zahlende Mieter. Ich vermute mal für hier genannte zahlt der Steuerzahler (Staat und Amt), sodass Kündigung wegen Mietverzug ausscheidet.
Wer Hinterlassenschaften nicht entsorgt verstößt vllt. auch gegen die Hausordnung was zumindest eine Abmahnung ermöglicht.
Geht nichts, rate ich Ihnen und ihren Kindern den Wegzug. Einfach wird beides nicht und Sie wissen nie wer danach einzieht.
vielen Dank für die Antwort. Wir haben den Vermieter nochmals gebeten den Anwalt einzuschalten und er sagte er wird es machen. Der nächste Schritt wird dann das Gesundheitsamt sein denk ich. Mal schauen was passiert.
Ich werde bescheid geben.