hi zusammen
ich lese grad den spiegel und mache mir einige gedanken über die zukunft der zukünftigen kriege…
dort wird erwähnt das immer mehr staaten auf privatfirmen zugreifen um ihre *kosten* zu minimieren…
der nächste schritt ware ja logisch gedacht…private firmen, die von terroristen bezahlt werden wie zb:
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Terror Inc:
sprengung:
Eifelturm: 5MIO
Freiheitsstatue: 10MIO
Bundestag: 3MIO
Big Ben: 12MIO
Chinesische Mauer: 40MIO
(ab 2 objekten, 10% rabatt auf darauffolgenes objekt)
liquidierung:
schröder: 2MIO
sharon: 4MIO
könig fahd: 1MIO
(jeder weitere handlanger der amis im arabischen gebiet: 500 000)
karzai: 200 000
bush: gratis
stoiber: unmöglich…wir warten auf van helsing
usw…usw
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mfg
asi
deine Frage ist sehr markaber aber nicht abwegig. Nach dem 2 WK., insbesondere nach dem Unabhängigkeitskrieg Algeriens gab es Organisationen die ihre Dienste in „katalogform“ anpriesen. Meist waren es gestrandete Ex-Elitesoldaten die dann mit ihrem damaligen Dasein nicht mehr zurechtkamen, Geld brauchten um in Südamerika unterzutauchen usw… Aber das ist ein Problem, was nach jedem Krieg sich einstellt, meist sind es ausgeschwemmte Söldner aus dem Ausland oder reguläre Soldaten, die in Wirklichkeit aber Ausländer sind (Fremdenlegionäre).
Interessant sind aber dann die Tatsachen, mit denen dann Legenden oder Geschichtsbücher gefüllt werden, z.B. verfeindete Sölder traten schon im Vorfeld der Schlacht in Verbindung, um deren Ausgang schon zu entscheiden (Mittelalter Italien); Shogun … stellte 300 Ninja in seine Dienste, nur damit, zu seiner eigenen Sicherheit, diese nicht von jemand anders abgeworben wurden (Japan 17.Jh.) usw. Apropos Ninja, daran sieht man, das diese Meuchelmörder/Killer schwer habhaft zu machen sind, weil diese in einem „eigenen Staat“ lebten. Bei den Ninjas waren es 800 Jahre - der angeblich letzte Ninjameister soll 1966 gestorben sein.
Hi Asi,
also, das ist doch tatsächlich nichts Neues. Die eigentliche Perversion ist ja nur, dass moderne Medien zur Verfügung stehen.
In der jüngeren Vergangenheit fallen mir die Türkenkriege ein, mit denen die Habsburger schwer zu kämpfen hatten. Das türkische Hauptheer zog 1683 gegen Wien, jede Menge „Private“ im Schlepptau, die eigentlich nur marodierend durch die Lande zogen.
Dass es jetzt eigene Organisationen dafür gibt, ist tatsächlich ziemlich pervers, aber in meinen Augen nur eine Weiter- Entwicklung, nicht wirklich Neues.
viele Grüße
Norbert
Hi!
der nächste schritt ware ja logisch gedacht…private firmen,
die von terroristen bezahlt werden wie zb:
Gibt’s doch schon längst. Die Burschen nennen sich „Mercenaries“ (dt. „Söldner“). Die dazugehörige Zeitschrift „Soldiers Of Fortune“. Mit entsprechendem Anzeigenteil. Für ausreichend Geld räumen die in Afrika mal eben eine Regierung weg. Oder sorgen für sichere Transportwege in Südostasien, wenn die Drogenkuriere Probleme haben.
Grüße
Heinrich
türkenkriege?
hi norbert
In der jüngeren Vergangenheit fallen mir die Türkenkriege ein,
mit denen die Habsburger schwer zu kämpfen hatten. Das
türkische Hauptheer zog 1683 gegen Wien, jede Menge „Private“
im Schlepptau, die eigentlich nur marodierend durch die Lande
zogen.
naja…dafür das die türken ihre elitekrieger (janitschar) meistens aus dem christlichen gebieten hatten…sind die ja, meines erachtens, ziemlich weit gekommen…
mfg
asi
naja…dafür das die türken ihre elitekrieger (janitschar)
meistens aus dem christlichen gebieten hatten…sind die ja,
meines erachtens, ziemlich weit gekommen…
mfg
asi
Hi asi,
das ist natürlich richtig. Die Janitscharen waren eine Eliteeinheit des türkischen Heeres.
Sie gehörten aber sicher nicht zu jenen „Privaten“, die ich erwähnt habe. Die wurden beim türkischen Generalstab nur eben geduldet, weil von geringem militärischen Wert. Immerhin verursachten sie aber so viel Unruhe im Feindesland, dass sich das Hauptheer davon leichtere militärische Operationen versprach. Daher durften sie mit ziehen.
Viele Grüße
Norbert
terror im hinterland
hi norbert,
ich glaub nich das es eine neue taktik war…denn dadurch erreicht man das der gegner nicht mit all seinen streitkräften voranmarschiert ,sondern immer ein teil seiner truppe zur sicherung des hinterlandes dalassen muss…
soweit ich mich entsinnen kann, waren es immer kleinere trupps von je 20 reitern, die durch die dörfer gezogen sind und für unruhe gesorgt haben…als belohnung dürften sie alle beute behalten die sie wollten
für weitere infos müsste ich mich noch erkundigen
mfg
asi
Hallo,
In der jüngeren Vergangenheit fallen mir die Türkenkriege ein,
mit denen die Habsburger schwer zu kämpfen hatten. Das
türkische Hauptheer zog 1683 gegen Wien, jede Menge „Private“
im Schlepptau, die eigentlich nur marodierend durch die Lande
zogen.
Das gab es bis weit ins 18. Jahrhundert bei allen europäischen Armeen. Von den Armeen Maria Theresias sagte man, daß an ihnen die „Ungarn dranhängen wie die Trauben“. So war man in der Lage, im Österreichischen Erbfolgekrieg (für die Preußen war es Schlesischer Krieg Nr. 1 & 2) die Franzosen aus Österreich raus bis über den Rhein zu drängen, ohne größere Schlachten zu schlagen. Ähnliche Erfahrungen hatte Friedrich der Große gemacht, als er kurz darauf in Böhmen eingefallen ist.
Die Engländer/Hannoveraner hatten mit ihren leichten Truppen (allesamt eher zwielichtige Gestalten, vorzugsweise deutsche Söldner) im Siebenjährigen Krieg in Deutschland sehr gute Erfahrungen gemacht und waren so in der Lage, in Hessen und Niedersachsen zwei, zeitweise sogar drei, wesentlich stärkere französische Armeen in Schach zu halten.
Insgesamt handelte es sich bei diesen leichten Truppen in allen Armeen um Söldner, nicht selten hauptberufliche Räuberbanden, die nur für den Krieg angeworben wurden, bei den regulären Soldaten und den großen Schlachten nicht gedultet waren und nach Krieg sofort wieder entlassen wurden.
Im 19. Jahrhundert waren daraus schon selber reguläre Einheiten geworden, allerdings wird darüberhinaus immer wieder berichtet, daß den Armeen allerlei kriminelle Subjekte folgten (vor allem Leichenfledderer, aber auch solche, die die Leichen selber machten). Im Krieg fällt halt ein Toter mehr oder weniger nicht auf…
viele Grüße,
Ralf