hab neulich mal bei web.de einen dieser Tests auf der Startseite gemacht. Es hat mich mal interessiert, wieviel von meinem Lebensmittelchemiestudium noch da ist, bzw. ob’s was Neues gibt.
Mal abgesehen davon, dass einige Fragen saublöd gestellt waren, hab ich bei einer Anwort doch ganz schön gestaunt:
Die Redakteure bei web.de (oder die Verfasser des Tests) behaupten doch tatsächlich, dass es mittlerweile schon längst wissenschaftlich (!) bewiesen sei, dass Kaffee nicht diuretisch wirke.
Das hab ich definitv anders gelernt und meine Erfahrung sagt mir auch was anderes. Vielleicht meinen die ja coffein-freien Kaffee, aber davon war eben nicht die rede.
Oder liege ich da falsch? Aktuelle Ergebnisse von wissenschaftlichen (!) Forschungen würden mich interessieren, wenn ihr von welchen wisst.
Vor 12 Jahren hat man bei einer Info der AOK auch noch Wasser und Schwarztee (vor allem in meiner Tierversuchs-Dosis) nicht als Flüssigkeitszufuhr mitgezählt. Heute sieht man das anders.
Mal abgesehen davon, dass einige Fragen saublöd gestellt
waren,
eben, so was zeugt meist schon von ‚profunder‘ Sachkenntnis!
Die Redakteure bei web.de (oder die Verfasser des Tests)
behaupten doch tatsächlich, dass es mittlerweile schon längst
wissenschaftlich (!) bewiesen sei, dass Kaffee nicht
diuretisch wirke.
Es gibt ja die, Dir sicher bekannte, Diskussion, ob Kaffee, Tee, Bier und was weiß ich, entwässernd (was immer das auch sein mag) wirken soll.
Einige Jünger dieser These verbieten es, diese Flüssigkeiten zur Tagesbilanz zuzuzählen.
Daß Diuretisch etwas anderes ist, wird von diesen Menschen entweder nicht, oder falsch verstanden.
Kaffee ist nach meiner und auch anderer Menschen Erfahrung durchaus diuretisch, er trocknet aber nicht aus, sonst wäre ich längst eine knochentrockene Mumie
Die Redakteure bei web.de (oder die Verfasser des Tests)
behaupten doch tatsächlich, dass es mittlerweile schon längst
wissenschaftlich (!) bewiesen sei, dass Kaffee nicht
diuretisch wirke.
Es gibt ja die, Dir sicher bekannte, Diskussion, ob Kaffee,
Tee, Bier und was weiß ich, entwässernd (was immer das auch
sein mag) wirken soll.
Einige Jünger dieser These verbieten es, diese Flüssigkeiten
zur Tagesbilanz zuzuzählen.
Daß Diuretisch etwas anderes ist, wird von diesen Menschen
entweder nicht, oder falsch verstanden.
Kaffee ist nach meiner und auch anderer Menschen Erfahrung
durchaus diuretisch, er trocknet aber nicht aus, sonst wäre
ich längst eine knochentrockene Mumie
Normalerweise trank ich sehr viel schwarzen Tee und Kaffee. Spätestens eine Stunde später mußte ich den auch wieder wegbringen…
Ohne Absicht, mehr zufällig trank ich für eine Weile fast nur Wasser, mußte seltener ein gewisses Örtchen aufsuchen.
Beim nächsten Arztbesuch wog ich fast 3kg mehr. Zunächst war mir das unerklärlich. Meine persönliche Beobachtung: Wasser lagert sich mehr im Körper ein. Die Flüssigkeit in Tee und Kaffee fließt schneller durch. Dann trank ich wieder viel Kaffee und Tee und die 3 kg waren wie durch Zauberhand wieder weg… Ach, wären Fettpölsterchen doch ebenso leicht zum Verschwinden zu bringen!
Die Redakteure bei web.de (oder die Verfasser des Tests)
behaupten doch tatsächlich, dass es mittlerweile schon längst
wissenschaftlich (!) bewiesen sei, dass Kaffee nicht
diuretisch wirke.
Also mir liegt auch die Info vor, das Kaffee weder dem Körper Wasser entziehe noch die Harnproduktion vermehre.
Auch habe ich im Netz zahlreiche Studien gefunden, die diese Behauptung untermauern, wie z.B. Ganio, M.S. et al. Clinical Sports Medicine; Armstrong, L.F. et al. Exercise and Sports Science Reviews.
Auch konnte zum Beispiel anlässlich einer Studio mit mehr als 27.000 norwegischen Frauen kein Zusammenhang zwischen Kaffeegenuss und einem Anstieg der Harnproduktion nachgewiesen werden (Quelle: Hannestadt, Y.S. et al. British Journal of Obstetrics and Gynaecology). Es gibt aber auch noch eine Studie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, die zu dem selben Ergebnis kommt. Danach kommt es nur bei Personen, die nicht an Kaffee gewöhnt sind oder bei längerer Koffeinabstinenz zu einer kurzfristigen gesteigerten Urinproduktion.
Ich schätze, da wir Menschen nun einmal Individuen sind, reagieren wir möglicherweise auch auf Kaffee unterschiedlich, und so mag es schon den ein oder anderen geben, der - allen Studien zum Trotz - auf Kaffee mit vermehrtem Harndrang reagiert.