Testversion- wie geht das?

Hallo,
habe eine Testversion (Oak Systems Sudoku -www.oak-systems.co.uk)ausprobiertausprobiert), dann auch bezahlt, da diese Testversion nur 7 Tage funktioniert, einen Registrationscode bekommen und kann diese Software auch nur auf einem Computer benutzen, d.h. nicht einmal auf einem zweiten Laptop.
Frage: was ist es, das diese erste Testversion nach 7 Tagen ausbremst. Das Programm ist sonst voll funktionsfähig und auch verhindert auf einem anderen PC zu laufen oder aber mir eine Kopie für eigenen Gebrauch zu machen? Hängt es am Datum meines PC? Ich habe nichts Illegales vor, sondern will nur verstehen, worum es da geht.
Gruß und danke Aurikel

Moien

Frage: was ist es, das diese erste Testversion nach 7 Tagen
ausbremst.

Programme logen erstmal alles mit. Start und Sutdownzeiten (plus nachfrage im Internet)=> Uhr zurückstellen gilt nicht mehr. Windows, BIOS, HD und PCI Checksumme => keine Chance auf einem anderen PC zu installieren.

Das wird dann möglichst versteckt und verschlüsselt abgelegt. Vom MBR über den SAM-Teil der Registery hab ich schon alles mögliche gesehen.

Dann fragen manche Programe noch per Internet beim Hersteller nach ob noch alles OK ist (M$ mach das bei Windows XP)

cu

Hallo Aurikel,

Frage: was ist es, das diese erste Testversion nach 7 Tagen
ausbremst.

Bei der Installation oder beim ersten Start des Programmes schreibt man Informationen an einen geheimen Ort auf der Platte. Hier wird dann auch ein Datum mit abgelegt und jedesmal auch kontrolliert ob das jetzige Systemdatum nicht vor dem beim letzten Start liegt, also die Uhr zurückgestellt wurde. Zudem wird dann auch noch, wie schon beschrieben, über das Internet nach dem aktuellen Datum gesucht.

Zudem stellt das Programm auch noch Informationen über dein Mainboard, die eingestzte Peripherie und möglichst auch noch die auslesbaren Seriennummern deiner Steckkarten zusammen.

Das Programm berechnet daraus einen Kode, welchen du dann bei der Registrierung normalerweise angeben musst.

Aus diesem Kode berechnet dann der Hersteller den Freischaltcode, welcher dann nur zu deinem Computer passt.

Allerdings muss das Programm dabei zulassen, dass du deine Peripherie wegen Defekten mal austauscht oder erweiterst. Hier kann es dann aber dazu führen, dass die Toleranz zu klein ist und dein Freischaltcode ungültig wird. Ganz blöd wird es dann, wenn der Hersteller mittlerweile eingegangen ist und dein PC abgeraucht ist und ersetzt werden muss …

Wie auch schon beschrieben, senden manche Programme bei jedem Start informationen an den Hersteller, welcher diese dann mit seiner Datenbank vergleicht. Wenn du eine Rabkopie oder einen selbst generierten Freischaltcode verwendest, bekommst du im harlosesten Fall ein böse e-mail, welche dir weitere rechliche Schritte androht, wenn du nicht sofort das Programm von deiner Festplatte entfernst oder der Hersteller hetzt gleich einen Anwalt auf dich los …
Besonders im letzten Fall ist die rechtliche Lage leider noch nicht eindeutig geklärt …

MfG Peter(TOO)

Danke,
nun ich hoffe mal, dass alles gut geht und mir die Maschine nicht so schnell abschmiert. Aber eigentlich ist es ja üblich, dass man sich eine Kopie zur Sicherheit machen darf. Aber der Preis war ja auch annehmbar.
Gruß Aurikel

Hallo Aurikel,

nun ich hoffe mal, dass alles gut geht und mir die Maschine
nicht so schnell abschmiert. Aber eigentlich ist es ja üblich,
dass man sich eine Kopie zur Sicherheit machen darf. Aber der
Preis war ja auch annehmbar.

Eine Sicherheitskopie ist bedeutet nicht, dass du auf zwei unterschiedlichen PCs gleichzeitig istallieren darfst.

Hier bestehen rechtliche Probleme, vor allem bei der Durchsetzung der Ansprüche.

Der Hersteller darf die nicht vorschreiben auf welchem Computer du die SOftware installierst. Genausowenig darf er die vorschreiben, dass du dir keinen neuen Computzer zulegen darfst und su dein Programm auf dem neuen Computer weiter nutzen willst. Er darf die aber vorschreiben, dass du zuerst dein Programm auf dem alten Computer entfernen musst, wobei hier auch noch eine gewisse paralellinstallation, unter gewissen Umständen, rechtlich zulässigt ist. Eine SOftware welche zum Betrieb unumgänlich ist, z.B. die SOftware für eine Telefonzentrale in einer Firma. Hier kann man nicht verlangen, dass die Telefonzentrale für Stunden ausser Betrieb ist. Also installiert man die Software zuerst auf dem neuen Rechner und schliesst erst dann diesen an die Anlage an. Gibt es Probleme, kann man wieder den alten Computer anschliessen. Die SOftware ist also eine gewisse Zeit auf zwei Computern installiert.

Blöd wird es aber, wenn die dein Rechner abraucht, du also gezwungen bist deine SOftware auf einem neuen Computer zu installieren. Hier muss dir der Hersteller einen neuen Code zusenden ohne das du die SOftware neu kaufst. Wenn nicht kannst du SChadenersatz verlangen … Aber was machst du wenn der Hersteller nicht mehr existiert.

MfG Peter(TOO)

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