Tetra-Pack-Effekt

Hallo!

Ich weiss nicht ob jemand diese Beobachtung kennt:

Man nehme einen Tetra-Pack, also genauer gesagt die, bei denen man die Lasche abschneiden muss, und schüttet aus. (Vorraussetzung ist glaube ich eine gerade,breitere Kante)

Dabei ist mir aufgefallen das sich der Strahl „verdreht“

…█…also immer längs - quer - längs - quer, und das auch
███… ziemlich im 90° Winkel (also die Ebene von z-Achse und x-Achse)
…█
███…

Hi,

…█…also immer längs - quer - längs - quer, und das auch
███… ziemlich im 90° Winkel (also die Ebene von z-Achse und x-Achse)
…█
███…

= oder | bedeutet Pappe
x bedeutet Klebstoff

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J~

Hi!

Denke das ganze ist ein Problem das nur „kurz“ nach der Ausschüttstelle auftritt. Kurz heißt: Die nicht ideal kreisförmige Ausschenköffnung verusacht ein Druckungleichgewicht, was der Strahl „auszugleichen“ versucht. Er geht in den idealen Kreisförmigen Zustand, schwingt aber weiter - das ganze tritt um 90 grad versetzt auf. das geht so weiter bis dieses „Schwingen“ durch Verluste abklingt und der ideale Kreisförmige Strömungsquerschnitt erreicht ist (Strecke wäre wahrscheinlich zu lang um das beobachten zu können).

Hätte man ein Strecke die lang genug ist, würde man es aber auch nicht sehen können, da der austretende Strahl ja der Erdbeschleunigung unterliegt und so immer schneller wird, d.h. die Strömung schnürt sich ein und reisst schließlich auf (kann man mit dem Gartenschlauch testen).

lg Gerry

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