Teufelskreislauf EHEC?

Liebe Community, seit Wochen beschäftigt der Darmkeim nun Forscher, Politik und Öffentlichkeit. Gurken, Salat, Sprossen und nun ein Frankfurter Bach im Visir der Gesundheitsexperten. Bisher ist unklar, wie der aggressive Keim das hessische Gewässer verunreinigen konnte. Möglicherweise gelangte er jedoch durch eine nahegelegene Kläranlage in den Bach. Eine Gefahr für Trinkwasser soll allerdings noch nicht bestehen. EHEC-Forscher Helge Karch geht davon aus, dass sich das Bakterium im Moment vermehrt in der Umwelt ablagert, da viele Menschen den Erreger nun ausscheiden. Oberstes Ziel sei es zu verhindern, dass verschmutzes Wasser nun zur Bewässerung von Gemüsefeldern eingesetzt werde. Denkt ihr, dass nach der Verunreinigung der Lebensmittel nun auch eine des Grundwassers droht? Ist unser Trink- und Leitungswasser gefährdet? Seid ihr weiterhin besorgt oder sind euch die immer neuen Meldungen im Zusammenhang mit EHEC eher gleichgültig?

Im Zusammenhang mit einer Grippe sterben jedes Jahr zwischen 7000 und 15.000 Menschen in Deutschland. Am EHEC Bakterium sind derzeit in Deutschland rund 40 Menschen in 2011 gestorben. Kann es sein, daß hier eine massive Panikmache im Gang ist? Es ist nur ein natürlicher Gang, daß das Bakterium nun auch im Wasser nachgewiesen werden kann. Irgendwohin fließen ja die Ausscheidungen der Infizierten…
Letzten Endes ist unser Leitungswasser nach wie vor das am besten kontrollierte Lebensmittel. Und dazu sage ich „Prost!“

Ich kanns nicht mehr hören!!! Die brauchen doch bloß mal wieder ein Thema um die Leute verrückt zu machen. Was ist denn auf einmal mit Fukushima? Da denkt kein Mensch mehr dran. Da ist also wiedermal eine Angst überwunden, da kommt schon die nächste. Wir können es doch sowieso nicht ändern.

Entweder wird der Waidler nicht von jedem Kuh-Furz krank, oder der Armageddon-EHEC-Keim ist im Bayerischen Wald nur noch nicht angekommen?!?
Auf jeden Fall steht mir die Sache eher ferne und die ganze Hysterie sehe ich sehr skeptisch:
Wieder ein Grund mehr den Medien kein Wort mehr zu glauben!!!

#TOM#

Hallo zusammen,
m.E. ist das alles Hysterie. Den Keim gibt es schon lange. In unserem Haushalt gibt es keine Einschränkung bei Gemüse o.a… Eine Kläranlage kann kaum Keime aus dem Abwasser entfernen und Felder werden i.d. R. mit Gülle gedüngt, welche ja wohl der eigentliche Keimherd ist.
Für die Betroffenen ist es sicherlich schrecklich, aber im Vergleich zu Krebs, AIDS und noch schlimmeren Krankheiten sind die „Opferzahlen“ doch ausnehmend gering!
MfG
Heiko

Seit ich den Artikel: „EHEC: Epidemie der Kunstfehler“ in http//www.impfkritik.de/ehec gelesen habe, sind mir die immer neuen Meldungen in Zusammenhang mit EHEC gleichgültig.
Ich esse weiterhin sehr viele Gemüse, habe auch nicht damit aufgehört, und finde es nicht in Ordnung dass man regelmässig mit irgendweche „Seuche“ eine Panik im ganzen Land erzeugt, und damit die Erzeuger von Lebensmittel in der Ruine treibt.
Der Tip vom Artikel: Was uns Menschen - und unsere Darmbakterien - gensund erhält, sind friche und möglichst naturbelassene Lebensmittel. Essen Sie so viel rohes Obst und Gemüse wie möglich. Doch natürlich ist nicht alles was roh ist automatisch auch unbedenklich. Am sichersten gehen Sie, wenn Sie auf dem Wochenmarkt z.B. beim Biobauern Ihres Vetrauen kaufen. Und vor allem: Lassen Sie sich von Ärzten, Gesundheitsbehörden und sogenannten Experten kein X für ein U vormachen.

LG,

Christine

Hallo Ihr Lieben!
Das mit dem EHEC ist so´ne Sache! Jeder möchte sich wohl ernähren, ohne dadurch krank zu werden; aber sein wir doch mal ehrlich! Wenn es danach geht, was dürften wir dann überhaupt noch essen?! Würmer in Fischen, Vogelgrippe, Schweinepest, Rinderwahn… und jetzt verseuchtes Gemüse. Was bleibt da noch?!
Das Robert Koch Institut macht bestimmt einen guten Job, aber die Informationen, die bis jetzt an die Öffentlichkeit gegeben wurden, haben meiner Meinung nach, mehr verunsichert statt aufgeklärt!
Wenn es danach geht, müsste man sich ein ganz abgelegenes Stück Land nehmen und nur noch seine eigenen Produkte zu sich nehmen!
Armes Deutschland!

Bakterien können immer wieder via Grundwasser/Brunnen in ländlichen Gegenden in das Trinkwasser gelangen. leider wird unser Trinkwasser nicht ultrafiltriert. Allerdings sind die vorgeschriebenen Untersuchungen, die die Wasserwerke machen müssen, sehr detailliert und intensiv. Die Gefahr einer Verunreinigung ist daher nicht wirklich groß. Größer ist die Gefahr der bakteriellen Kontamination von Lebensmitteln meiner Ansicht nach durch mangelhafte Hygiene der Hände, der Arbeitsgeräte, des Umfelds. Dadurch können Verschleppungen vorkommen, die ein singuläres Problem potenzieren. Wir haben in BRD einen großen Nachholbedarf, was die Hygiene-Ausbildung von Verkaufspersonal oder auch einfach des Verbrauchers selbst anbelangt. Ja, ich sehe eine Gefahr der bakteriellen und viralen Kontamination und der Zunahme der Kontaminationen in den nächsten Jahren. Nein, EHEC selbst ist nicht das Problem.

Ich denke, dass Trinkwasser schon immer eine Quelle für Keime und Gefährdungen war (siehe Kodex Hamurabbi - ca. 3000 Jahre alt!). Die Aufmerksamkeit muss aber allen fehlgeschlagenen Vermeidungsversuchen gelten, denn da müssen schon mehrere Lücken „im Spiel“ gewesen sein.

Auf lange Sicht ist sicherlich das Trinkwasser bedroht. Ganz einfach weil wir sehr viel davon verbrauchen. Zu viel. Oder besser gesagt: es gibt zuviele Menschen auf der Welt.
Das Grundwasser wird sich nicht mehr schnell genug regenerieren können. Wir werden mehr künstlich gereinigtes Altwasser trinken, und hier besteht die gefahr von unbekannten Keimen, ausser wir chloren es so sehr , dass es meiner meinung nach kein Wasser mehr ist. Aber auch das natürlich gefilterte Wasser wird nicht mehr so sauber sein, denn die Bodenbelastung steigt ständig . Und das Wasser wird auf dem Weg in die tieferen Schichten Stoffe aufnehmen die es früher nicht gab.
Verspäteten Gruss
Robert