Teure Versorgung

nachdem ich von helge so dankenswerterweise auf die Internetseite der NPD hingewiesen wurde. habe ich natürlich gleich darin gestöbert und etwas gefunden:

Uta Leichsenring, kranke und inzwischen zurückgetretene Extremismusbeauftragte des Landes Brandenburg, kommt dem Steuerzahler teuer zu stehen. Die Dame, die in ihrem neuen Amt nur einige Tage gesehen wurde, wird sich im Gegensatz zu hunderttausenden von Arbeitslosen im Land keine finanziellen Sorgen machen müssen. Die beim Bildungsministerium geschaffene Position war ohnehin nur eine Versorgungslösung für die „Vorkämpferin gegen Rechtsextremismus“, nachdem sie ihren Posten als Polizeipräsidentin von Eberwalde wegen der Polizeireform am 31. Juni 2002 aufgeben mußte.

Die 52 – jährige bezieht bis zur Rente 75 % des Grundgehaltes von 5525 EURO. Weiter 25 % bekommt sie aus einem bis 2004 befristeten Arbeitsvertrag. Das alles bekommt Frau Leichsenring jeden Monat auf ihr Konto überwiesen, ohne auch nur einen Handschlag tun zu müssen. Aber nein - sie will ja weiterhin gegen den Rechtsextremismus und für Toleranz kämpfen, sagte die kranke Ex-Polizeichefin

Ob die für mich auch so einen „paar Tagejob“ haben? Dafür würde ich gerne mal ein paar Tage mein Geschäft ruhen lassen.
Dafür würde ich auch für 14 Tage nach Brandenburg ziehen. Soll ja im Sommer recht schön sein.
Grüße
Raimund

Hallo Raimund,

ich muss gestehen, die Frau und den Fall kenne ich nicht, aber das spielt hier keine Rolle. Sollte die Lage auch nur annähernd so sein, wie Du sie beschreibst, so dürfte das trotzdem nur ein Beispiel für die vielen Fälle sein, in denen Amtsträger nach dem Minimax-Prinzip eine höchstmögliche Rundumversorgung für eine unerhebliche, wenn nicht gar überflüssige Leistung erhalten.

Aber egal, wie Du Deine Kritik daran vorträgst: Ob polemisch, ironisch, humorvoll, ob sachlich oder gar berechtigt: Es wird immer jemanden geben, der Dir „Unterstellungen aus reinem Futterneid“ vorwirft.

Und ein bisschen ist es ja auch so, oder? - Hättest halt was Gescheites lernen müssen.

Gruss,
Andreas