Hallo,
meine Freundin hat folgendes Problem:
Sie hatte insgesamt vier zu behandelnde Löcher. Durchgeführt wurde dieses bisher immer vom gleichen Zahnarzt, der mittlerweile im Ruhestand ist.
Aufgrund von starken Schmerzen musste sie allerdings noch einmal zur Untersuchung, welche sie von dem zu disem Zeitpunkt noch aktiven Zahnarzt durchführen ließ.
Dabei stellte er fest, dass ein vorher von ihm behandelter Zahn abgetötet werden muss, weil der Karies bis zur Wurzel vorgedrungen ist.
Der Zahn wurde aufgebohrt, das Gift eingespritzt, und provisorisch geschlossen. Als ihr dieser Zahn eine Woche später abgebrochen ist, ist sie zu einem anderen Zahnarzt gegangen.
Der stellte fest, dass alle vier zuvor behandelten Zähne einer Wurzelbehandlung bedürfen, bzw zwei davon wahrscheinlich gezogen werden müssen. Der neue Zahnarzt vermutet, dass die Behandlung des alten Arztes nicht gründlich war, und sich somit die letzten zwölf Jahre Karies im Inneren des Zahns weiterbilden konnte.
Es betrifft die Backenzähne. Die Kosten für die Behandlungen belaufen sich nach ANgaben von zwei unabhängigen Zahnärzten auf min 4000 €.
Wir sind uns jetzt nicht sicher, ob der Zahnarzt, der die Behandlungen nicht sachgerecht durchgeführt hat, in Regress genommen werden kann, bzw, ob seine Versicherung für so etwas aufkommt. Da wir erst seit kurzem Rechtsschutz haben, können wir diesen nicht in Anspruch nehmen.
Sie hat ansonsten völlig gesunde Zähne, ihr Bonusheft ist regelmäßig geführt worden.
Wir werden auf jeden Fall mit diesem Zahnarzt sprechen, allerdings ist es ja besser, wenn wir schon etwa wissen, wie wir und er rechtlich dastehen i dieser Situation.
Daher wäre ich für jeden hilfreichen Tipp sehr dankbar.
Vielen Dank schonmal!!