TEX Datei importieren oder bearbeiten

Hallo zusammen,

ich habe hier ete .tex Datei, die folgendermassen aussieht

\begin{document}

Überschrift\\
\\
Betrifft: Blablabla\\
\\
texttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttext.\\
\\
texttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttext.\\
\\
texttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttexttext. \\
\\
Überschrift 2

\begin{enumerate}
\item 01

\item 02

\item 03

Diese (LaTex) Datei möchte ich unter Windows in irgendeinem Textverarbeitungsprogramm (OpenOffice, MS Office, etc.) weiterverarbeiten können. Bisher habe ich aber noch keine Möglichkeit des direkten importes (ohne die Metazeichen //) gefunden. Wer kann weiterhelfen?

gruß
h.

Hallo,

ich habe hier ete .tex Datei, die folgendermassen aussieht

grauenhafte Idee, so ein absurdes benutzerunfreundliches Programm wie LaTex zu benutzen. Wurde von Elfenbeinturmbewohnern entwickelt, um ihre eigene Zeit damit totzuschlagen. Leider schlagen sie aber auch anderer Leute Zeit damit tot, indem sie ihre Dateien in dem kryptischen Format weitergeben.

Diese (LaTex) Datei möchte ich unter Windows in irgendeinem
Textverarbeitungsprogramm (OpenOffice, MS Office, etc.)
weiterverarbeiten können. Bisher habe ich aber noch keine
Möglichkeit des direkten importes (ohne die Metazeichen //)
gefunden. Wer kann weiterhelfen?

Drei Möglichkeiten fallen mir ein:

  1. Abtippen! hehe…, wird wahrscheinlich darauf hinauslaufen.

  2. Kostenpflichtiges Tool runterladen (kuck z.B. hier: http://www1.ku-eichstaett.de/urz/inkuerze/2_04/texin…)

  3. VBA-Makro schreiben

Gruß, Bernd

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

grauenhafte Idee, so ein absurdes benutzerunfreundliches
Programm wie LaTex zu benutzen.

er benutzt es ja nicht, sonst wüßte er wohl, was er tun müßte (und hätte außerdem kaum das bedürfnis, das ganze in word umzuwandeln).

Wurde von
Elfenbeinturmbewohnern entwickelt, um ihre eigene Zeit damit
totzuschlagen. Leider schlagen sie aber auch anderer Leute
Zeit damit tot, indem sie ihre Dateien in dem kryptischen
Format weitergeben.

no comment

Drei Möglichkeiten fallen mir ein:

da fällt mir eine vierte ein, die etwas eleganter wäre: das dokument kompilieren und dann aus dem pdf in word umwandeln (sowas soll es ja geben). natürlich braucht man LaTeX dazu, ist aber kostenlos.

Hy,

Drei Möglichkeiten fallen mir ein:

da fällt mir eine vierte ein, die etwas eleganter wäre: das
dokument kompilieren und dann aus dem pdf in word umwandeln
(sowas soll es ja geben). natürlich braucht man LaTeX dazu,
ist aber kostenlos.

Leider alles völlig unpraktikable Vorschläge bzw. Lösungen.
Da keiner etwas wusste habe ich einen Texer fragen muessen und der hat entdeckt, das oben wohl eine Zeile fehlte. Hat noch 5min. Arbeit gekostet, aber das PDF ist jetzt erstmal fertig.
Schade, das es wohl kein „Umwandlungstool“ Tex2rtf, Importfilter für OO oder sowas oder so gibt. Naja.

gruß
h

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Moin, h,

Schade, das es wohl kein „Umwandlungstool“ Tex2rtf,
Importfilter für OO oder sowas oder so gibt. Naja.

sowas kann nur der anbieten, der die internen Formate von RTF, OO oder was auch immer verantwortet.

Mit perl wäre ein Script, das alle LaTeX-Befehle rausschmeißt, wohl schnell geschrieben. Bei der Gelegenheit gingen halt auch alle Formatierungen den Bach runter. Und schon wird der Kundenkreis entsetzlich klein :smile:))

Gruß Ralf

Hy,

Leider alles völlig unpraktikable Vorschläge bzw. Lösungen.

es ist den meisten Menschen, die mit LaTeX was anfagen können, auch komplett unverständlich warum Du unbedingt ein vernünftiges Markup in einen feuchten Kehricht umwandeln willst. Bearbeiten kann man LaTeX-Dateien prinzipiell mit jedem Texteditor.

Da keiner etwas wusste habe ich einen Texer fragen muessen und
der hat entdeckt, das oben wohl eine Zeile fehlte. Hat noch
5min. Arbeit gekostet, aber das PDF ist jetzt erstmal fertig.

Du hättest ja erstmal dazu sagen können, dass das von Dir hingeschlampte Beispiel die komplette Datei darstellen soll. Dann wäre es sehr hilfreich gewesen, wenn Du uns mitgeteilt hättest, dass Du gar nicht OpenOffice oder Word (welche der vielen inkompatiblen Varianten eigentlich?) oder RTF als Ergebnis haben möchtest, sondern PDF.

Schade, das es wohl kein „Umwandlungstool“ Tex2rtf,
Importfilter für OO oder sowas oder so gibt. Naja.

Es gibt „detex“. Damit fliegen alle TeX/LaTeX-Konstrukte raus. Du bekommst dann eine reine Textdatei, die Du nach belieben weiterbearbeiten und in die unmöglichsten Formate umwandeln kannst.

Wenn Dich das Fehlen eines Importfilters für OOo so sehr stört, dann schreib doch einen und veröffentliche ihn. Viel Spaß. Für diverse Wordformate wirst Du Dich an Microsoft wenden müssen.

Gruß

Fritze

Hallo,

Leider schlagen sie aber auch anderer Leute
Zeit damit tot, indem sie ihre Dateien in dem kryptischen
Format weitergeben.

Soso, LaTeX ist also ein kryptisches Format. Da wollen wir uns die Quellen doch zum Vergleich mal anschauen. Ich habe dazu wahllos ein Word-Dokument aus dem Internet herausgepickt. Es handelt sich dabei wohl um die Antragsrichtlinien eines österreichischem Wissenschaftsfonds (WFW). Hier der intuitiv zu lesende Word-Quelltext (auf 78 Zeichen umbrochen, damit man es überhaupt lesen kann):

ÐÏࡱá \> þÿ " þÿÿÿ

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 ÿÿÿÿ 
In Ausführung seiner Förderungsrichtlinien vom 21. Februar 2006 
formuliert der FWF folgende
 
Antragsrichtlinien für EINZELPROJEKTE 

Was kann beantragt werden? 
Ein hinsichtlich der Ziele und der Methodik genau beschriebenes, zeitlich begrenztes Projekt [...]

Jetzt im Vergleich dazu das kryptische LaTeX-Dokument:

\documentclass[a4paper]{article}
\usepackage[ngerman]{babel}
\usepackage[latin1]{inputenc}

\begin{document}
 \begin{abstract}
 In Ausführung seiner Förderungsrichtlinien vom 21. Februar 2006 
 formuliert der FWF folgende Richtlinien
 \end{abstract}

 \section{Antragsrichtlinien für Einzelprojekte}
 \subsection{Was kann beantragt werden?}
 Ein hinsichtlich der Ziele und der Methodik genau beschriebenes,
 zeitlich begrenztes Projekt \dots
\end{document}

Es mag evtl. ein oder zwei Minuten dauern, bis man die Bedeutung der beiden „\include“-Anweisungen verstanden hat (babel für die Anpassung an deutsche Gepflogenheiten und inputenc für direkte Eingabe von Sonderzeichen), aber alles in allem finde ich das Markup von LaTeX sehr lesbar, im Gegensatz zu dem, was Word da fabriziert.

Und über die Ergebnisse, also das was LaTeX und Word aus ihren Quellen machen, brauchen wir ja wohl nicht streiten.

Gruß

Fritze

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Hallo,

Importfilter für OO oder sowas oder so gibt. Naja.

Wäre latex2html eine Option? HTML wird ja von allen möglichen Text- und sonstwasverarbeitungen gefressen …

HTH,

Sebastian