Text für englischsprachige Länder

Hallo Leute,

seit längerem schreibe ich meiner Schwägerin in Australien Emails. Sie kann noch deutsch, also schreibe ich auch in deutsch. Nun ist es aber etwas mühselig, die Umlaute, ß usw. so zu umschreiben, dass es bei ihr auch lesbar ankommt. Ich habe schon die Tastatur auf englisch eingestellt, die Ländereinstellungen bei Win XP verstellt, aber das bringt alles nichts. Weiß jemand für mich eine Lösung?

Simnea

seit längerem schreibe ich meiner Schwägerin in Australien
Emails. Sie kann noch deutsch, also schreibe ich auch in
deutsch. Nun ist es aber etwas mühselig, die Umlaute, ß usw.
so zu umschreiben, dass es bei ihr auch lesbar ankommt. Ich
habe schon die Tastatur auf englisch eingestellt, die
Ländereinstellungen bei Win XP verstellt, aber das bringt
alles nichts. Weiß jemand für mich eine Lösung?

hallo Simnea,

wie „umschreibst“ du denn?
welches Emailprogramm nutzt du, welches deine Schwester?

Ohne geringste Sachahnung kann ich mir gar nicht vorstellen
daß ich wenn ich einem engl. Mailpartner mailen möchte extra in
meiner Systemsteuerung die Ländereinstellung ändern müßte nur dafür.
Länderübergreifendes Mailen gibt es doch schon jahrzehnte.

Naja, mal abwarten was hier die Word-Profis dazu sagen.
Obwohl es ist eher ein Emailproblem *glaub*
Denn ich kann ja einstellen welchen Editor ich für Emails nehme, Word oder was anderes.

Gruß
Reinhard

Hallo,

Nun ist es aber etwas mühselig, die Umlaute, ß usw.
so zu umschreiben, dass es bei ihr auch lesbar ankommt.

Weiß jemand für mich eine Lösung?

ohne zu wissen, mit welchen Programmen Du schreibst und mailst, wäre mein Vorschlag:

-in WORD ein Makro erstellen, das per Suchen und Ersetzen die Umlaute und das ß umwandelt (ein(!) Makro für alle 7 Zeichen)

-Text in WORD ganz normal schreiben und zum Schluß das Makro starten

-dann Text aus WORD heraus senden oder Text ins Emailprogramm kopieren
(je nachdem, wie Du das sonst machst).

Bei dieser Lösung brauchst Du nichts am PC zu verstellen, es funktioniert, ohne das sonstige Arbeiten irgendwie zu beeinflussen.
Nur dran denken mußt Du halt.

Eine andere Möglichkeit in WORD wäre Autokorrektur während der Eingabe.
Ist aber sehr umständlich für Deine Zwecke, weil Du das jedesmal einrichten und anschließend wieder löschen müßtest.

Gruß G

Danke Gudrun, guter Tipp, das werde ich testen. Ich habe offen gelassen, womit ich schreibe, weil ich dachte, es gibt irgendein Tool dafür. Normal schreibe ich mit Thunderbird, oder auch in Word und kopiere es dann rüber.

Gruß Simnea

Hi,

ich verstehe das problem auch überhaupt nicht.

Wenn du einem Deutschen schreibst, daß du viel über Köche, Hühner und Hähne weißt, …
… dann kannst Du einem Englaender schreiben, dass Du viel ueber Koeche, Huehner und Haehne weisst.

die Franzi

Bitte,

beendet diesen grausamen Unfug. Schaut euch zur Abschreckung mal so eine aus Word gesendete E-Mail im Quelltext an. Die mitgelieferte Formatvorlage ist locker 5 mal so groß wie der eigentliche Text.

Das eigentliche Problem dürfte die Zeichensatzauswahl sein. Windows hat ansi oder iso-latin-1/iso-8859-1 oder windows-1252. Linuxe benutzen heute utf8. Mac OS wieder eine andere Kodierung. Aber eigentlich sollte der Thunderbird die Zeichensatzkodierung der Mail in der Mail mitschicken. Man kann beim Ansehen auch die im Thunderbird unter Ansicht/Zeichenkodierung auch mal die vier genannten Varianten durchprobieren.

Gruß, Lutz

Bitte,

beendet diesen grausamen Unfug. Schaut euch zur Abschreckung
mal so eine aus Word gesendete E-Mail im Quelltext an. Die
mitgelieferte Formatvorlage ist locker 5 mal so groß wie der
eigentliche Text.

Örgs.
Wenn Du der Fragestellerin eine andere Lösung anbieten möchtest, dann antworte ihr direkt.

Es soll noch Menschen geben, die einen ausführlichen Briefwechsel pflegen und das E-Mail-Programm lediglich als schnelles Transport-Medium verwenden.
In solchen Fällen ist es unheimlich praktisch, wenn der „Brief“ als E-Mail-Anlage im doc-Format ankommt und mit wenigen Klicks gespeichert werden kann.

Oder ein Text mit Aufzählungen, Einrückungen o.ä., der zum Korrekturlesen hin- und hergeschickt wird, kann nur als doc-Anlage gesendet werden. Text direkt im Mail-Programm macht da wenig Sinn.

Das eigentliche Problem dürfte die Zeichensatzauswahl sein.
Windows hat ansi oder iso-latin-1/iso-8859-1 oder
windows-1252. Linuxe benutzen heute utf8. Mac OS wieder eine
andere Kodierung.

Klingt kolossal beeindruckend - vor allem für Normaluser.

Gruß G.

Hi,

ich verstehe das problem auch überhaupt nicht.

ich schon.

Wenn du einem Deutschen schreibst, daß du viel über Köche,
Hühner und Hähne weißt, …
… dann kannst Du einem Englaender schreiben, dass Du viel
ueber Koeche, Huehner und Haehne weisst.

Schnelle Blindschreiber kriegen das so ohne weiteres nicht hin, weil in diesem Fall die Finger flotter als das Hirn arbeiten (können).

Die „Adler“ („zweimal kreisen, einmal hacken“) haben damit keine Probleme. :wink:

Gruß G

Hi,

ich verstehe, was du meinst - schreibe zwar weder blind noch schnell, aber doch immerhin halbblind und mittelschnell :smile: Mir wäre der Vorschlag über Word zu umständlich, und den Zeichensatz umstellen würde ich wohl in der Hälfte der Fälle vergessen. Da schalte ich lieber das Hirn ein und tippe ae, ue, oe und ss :smile:

die Franzi

Hi,

ich verstehe, was du meinst - schreibe zwar weder blind noch
schnell, aber doch immerhin halbblind und mittelschnell :smile: Mir
wäre der Vorschlag über Word zu umständlich, und den
Zeichensatz umstellen würde ich wohl in der Hälfte der Fälle
vergessen. Da schalte ich lieber das Hirn ein und tippe ae,
ue, oe und ss :smile:

ich verstehe auch, was Du meinst. :wink:

Mein WORD-Vorschlag ist bei längeren Texten gerade nicht umständlich - behaupte ich - für jemand, der seine Texte sowieso in WORD schreibt.

Bei einer E-Mail, die aus nur 2 Sätzen besteht, würde ich die Umlaute auch gleich zweibuchstabig tippen.

Zufälligerweise habe ich vor 4 Tagen (da gab es diesen Thread noch nicht!), eine E-Mail von einem internat. Konzern bekommen. Die E-Mail ist aus Düsseldorf und auf Deutsch, der Schreiber dem Namen nach Deutscher.
Der standardisierte Anfangs- und End-Blabla verwendet Umlaute, der individuelle Text dazwischen, der sich auf meine Anfrage bezieht, ist mit ae, oe, ue und ss geschrieben.
Sieht witzig aus! :wink:

Gruß G.

Hallo,

Klingt kolossal beeindruckend - vor allem für Normaluser.

im Prinzip sind da nur Nullen und Einsen. Nur, wie interpretiert man die?

http://de.wikipedia.org/wiki/Zeichenkodierung

MfG,

ujk

Dann

benutzt man ein Format, was für den Transport von Dokumenten zwischen Rechnern mit verschiedenen Voraussetzungen entwickelt wurde: Das „Portable Document Format“, auch PDF abgekürzt.

Gruß Lutz

Hi,

also nochmal hier direkt an der Wurzel, nach dem sanften Hinweis von Gudrun:

Normalerweise sollte Dein Vorgehen ohne weitere Änderungen funktionieren, der Thunderbird sollte intelligent genug sein, die notwendigen Informationen in die E-Mail mit einzubetten. Die Information ist die Zeichensatzkodierung, denn es gibt, historisch gewachsen, verschiedene Konventionen, wie Umlaute kodiert werden.

Aber man kann, auf Empfängerseite, die Kodierung der Ansicht manuell auswählen, wenn es automatisch nicht klappt. Im Menu ist das unter

Ansicht->Zeichenkodierung

oder

View -> Encoding.

Relevant sollten sein: Windows-1252, ISO-8859-1 oder -15 und UTF-8.

Gruß Lutz

PS: Und wenn es (bei langen Texten) ganz sicher sein soll, dann einen der vielen PDF-(Pseudo)-Drucker installieren, von Word aus das PDF erstellen und dieses dann als Anhang verschicken.