Ich weiss, die Frage gehört eigentlich eindeutig aufs Musik-Brett, aber hier rechne ich mir grössere Erfolgschancen aus. Ich suche den Text eines Kirchenliedes, das mit grosser Wahrscheinlichkeit in den katholischen Kirchen gesungen wird. Leider hab ich nur noch Fragmente des Textes im Kopf:
„…ich mag allein nicht nicht gehen, nicht einen Schritt.
Wohin ich auch geh und …“
Die Melodie, die mir dazu im Kopf herumgeistert, gehört eigentlich zu einem anderen Lied (O Haupt voll Blut und Wunden…)
Wer erlöst mich von meiner Ahnungslosigkeit. Die Melodie und die Textteile gehen mir seit gestern im Kopf rum und ich komm nicht drauf.
Aaaaah, tut das gut!!
Genau, es heisst: „So nimm den meine Hände“ und jetzt weiss ich auch wieder, woher ich das Lied kenne. Vor über 15 Jahren habe ich ein paar Monate in einem Alten- und Pflegeheim gejobbt. Dort war es so üblich, dass ich Heimbewohner zum Geburtstag ein Lied wünschen durften, dass dann vor allen geträllert wurde. Und in den allermeisten Fällen wünschten sich die Damen „So nimm denn meine Hände…“
Vielen Dank für die schnelle Hilfe, der Ohrwurm hängt mir immer noch im Ohr, jetzt allerdings mit komplettem Text. Liebe Grüsse aus dem Schwabenland von
Das Lied wird ja meistens auf Hochzeiten gesungen, dabei wurde
es ursprünglich für Begräbnisse geschrieben. Was will uns das
sagen? *grins*
Das will uns vielleicht sagen, dass es zu beidem passt, denn Julie von Hausmann (die Texterin) folgte ihrem Verlobten (einem Missionar) nach Afrika, um ihn dort zu heiraten. Als sie dort ankam, war er wenige Tage zuvor gestorben; Noch am gleichen Abend soll sie das Gedicht verfasst haben.