Hallo
Wie habt ihr das gehandhabt?
Nun, ich erinnere mich zum Teil an meine Kindheit. Und aus dieser habe ich für mich gelernt, dass ich meine Tochter zum Nein-Sagen erziehe bzw. Selbstständigkeit.
Es ist zwar schön manchmal das Gefühl zu haben, gebraucht zu werden, aber z.B. im Bereich Körperhygiene, Toilette, an- und ausziehen halte ich es für das Beste, wenn Kinder möglichst früh das alleine erledigen, um hier eine gewisse Intimsphäre zu geben, nach der zwar nicht verlangt wird, aber die, wie ich weiss, sehr gut tut.
Dazu kommt, dass ich auch nackt schlafe (meine Frau zumindestens im Winter nicht). Hier mag ich es auch nicht, wenn prominente Körperteile (Penis, bzw. Busen meiner Frau) durch die Liegeposition meinem Kind quasi aufgedrängt werden (wenn sie bei uns mal im Bett schläft). So handle ich eben mit Bedacht und versuche auch auf unausgesprochene Bedürfnisse meines Kindes einzugehen.
Zwei Kindheitserlebnisse sind mir noch in Erinnerung, so z.B. dass mich meine Mutter gewaschen hat (wie sie eben auch meine Schwestern gewaschen hat) und das einfach zu lange (sonst würde ich mich nicht daran erinnern).
Mein Vater fand auch nichts dabei, wenn wir mal beide mussten, gemeinsam auf die Toilette zu gehen.
Sobald ich geäussert hatte, dass ich das nicht mag, haben sie damit aufgehört (ganz früher Anfang der Pubertät). Aber das finde ich aus heutiger Sicht zu spät. Sonst könnte man ja auch sagen, solange Kinder nicht Nein sagen, kann man alles mit ihnen gern machen, gerade wenn es ihnen Spass macht.
Lieben Gruss
Eencockniedo