ich habe seit gestern einen 19-Zoll TFT, und zwar einen HANNS
G, Modell HN198DP.
Billigsdorfergerät…
Jep, da darf man nicht viel erwarten. Wobei Hanns.G zumindest mit ein paar recht guten TN-Paneln aufwarten kann, denn HannStar ist AFAIK ein großer Produzent, der LCD-Bildschirme für viele bekannte Hersteller fertigt. Seit einiger Zeit versuchen sie sich nun mit einer eigenen Marke am Markt zu positionieren und werden das sicher auch schaffen. Momentan konkurrieren sie aber noch zuallererst über den Preis und nicht über die Qualität.
Allerdings sind meine Symbole und alle Texte sehr klein.
Eigenschaften von Anzeige/Darstellung/Erweitert/Element/Symbol
und einfach die Grösse verstellen.
Ich weiß nicht - normalerweise sollte ein 19" TFT-Monitor mit den Standardeinstellungen von Windows ohnehin schon eine sehr große Darstellung bringen, der hat eine Pixelgröße von 0.292 mm und bietet nativ aufgelöst ein wesentlich größeres Schriftbild als ein 19" CRT-Monitor mit 1280x960 Pixeln.
Im Firefox kann man auch die Schrift und die Größe verändern,
das scheint aber nur bei manchen Seiten geholfen zu haben.
Geht nicht bei allen Seiten sondern nur bei jenen, die nicht
eine fixe Schriftgrösse vorgeben, soweit ich weiss.
Auch das kann ich nicht nachvollziehen. Eigentlich reicht die natürliche Darstellungsgröße eines 19"-TFTs auch für Sehgeschädigte. Das ist das LCD-Panel mit der niedrigsten Relativauflösung (also der größten Schriftdarstellung) überhaupt. Man sollte da nicht die Schrift groß zoomen müssen.
Ich kann irgendwie nicht so richtig glauben, dass du deinen Röhrenmonitor vorher mit einer identischen Auflösung betrieben hast, sondern vermute, die war dort sehr viel geringer eingestellt (vielleicht nur 1024x768).
Wegen der geringeren Bildbreite werden Framesets von Webseiten im Browser dann natürlich anders dargestellt, bei schlecht programmierten Framesets können auch Bildelemente innerhalb der Webseite verrutschen oder anders angeordnet werden, wenn man die Auflösung wechselt. Wobei hier die höhrere Auflösung von 1280x1024 eher ein Vorteil ist, denn fast alle Webseiten sind genau dafür geschrieben.
Ich habe in der Systemsteuerung keine Auswahlmöglichkeit
speziell für diesen Monitor. Ich habe nach einem speziellen
Treiber für den Hanns G gesucht, es gibt auf deren Seite
http://www.hannsg.com/eu/de/ unter „Support“ auch sowas wie
einen Treiber, letztlich ist das aber nur eine Textdatei,
allerdings mit *.inf -Endung.
Is nicht wirklich ungewöhnlich bei Monitortreibern. Inf Datei
rechts anklicken und „installieren“ wählen. Geht allerdings
bei XP nicht immer wie gewünscht.
Es ist auch nicht nötig für die Darstellungsqualität eines TFT-Monitors, dieser benötigt keine Treiber. Er wird von Windows per P&:stuck_out_tongue_winking_eye: angesteuert und den Rest regelt der Monitor intern selber. Eigentlich reicht es immer, einen TFT anzuschließen, in Windows die native Auflösung einzustellen und bei Analoganschluss am Monitor zusätzlich die Taste für die automatische Justierung des Eingangssignals zu betätigen, um ein scharfes Bild zu bekommen. Mehr ist nicht nötig.
Ich habe meinen Monitor in meiner Firma getestet und das Bild
ist super, bei mir hier zuhause aber nicht.
Dann liegts ev. an deiner Grafikkarte.
Ist zu vermuten. Vielleicht hast du bei Analoganschluss auch das „Autoadjust“ vergessen.
Filme z. B. sehen manchmal farblich sehr unnatürlich aus, Haut z. B.
relativ pixelig und unnatürlich.
Das liegt daran, dass normale Filme (TV) in 640 x 400 oder 640
x 480 sind und dein Monitor 1280 x 1024 Pixel hat. Die
„Lücken“ füllt der Monitor automatisch, was man dann
„interpolieren“ nennt. Das macht sich mit Blöcken bemerkbar,
wenn der Monitor es nicht gut kann, oder die zu füllenden
Pixel einfach zuviele sind um schön zu interpolieren.
Und von mir noch die Erklärung zu den falsch dargestellten Farben nachgereicht:
Dieser Monitor hat, wie alle billigen TFT-Monitore, ein sog. TN-Panel. Twisted Nematic - Panel sind bauartbedingt nicht farbtreu. Es ist erstens aufgrund ihrer Arbeitsweise (Flüssigkristalle drehen die Polarisationsebene) schwierig, sie sehr exakt anzusteuern. Deshalb greifen sie insbesondere bei dezenten Farbtönen, die eine exakte Ansteuerung erfordern, gern mal daneben. Hellgrau wird mintgrün oder Hautfarben bräunlich oder rosa.
Außerdem haben TN-Panel im Gegensatz zu allen anderen LCD-Panels nur 6bit pro Farbkanal und können damit nur 18bit (244.000) Farben real darstellen. Der PC arbeitet aber mit 24bit Farbtiefe (16,77 Mio Farben). Die Differenz muss vom TN-Panel temporal interpoliert werden, was auch zu Farbproblemen fürheren kann, wenn die verwendeten Algorithmen nicht gut sind.
Wenn du diese Probleme, den schlechten Kontrast, den schlechten Schwarzwert und die Blickwinkelabhängigkeit von Farben und Kontrast loshaben willst, musst du dir einen ordentlichen TFT-Monitor mit MVA-, PVA-, S-PVA oder S-IPS-Panel kaufen. Diese haben all die Probleme nicht, sind aber auch fast doppelt so teuer wie der billigste Schrottmonitor von Hanns.G.
Gruß Jesse