Ich möchte mir einen Flachbildschirm zulegen. Nun habe ich einen 15" TFT von Panasonic im Angebot gesehen, nur 200.- teurer als die derzeit üblichen anderen Angebote.Qualitätsentscheidendes Merkmal soll sein Kontrast sein, 400:1 im Gegensatz zu sonst 300:1.
Frage: Sieht man den Unterschied oder worauf kommt es an?
Das kommt wohl auch auf die Umgebungbedingungen an.
Wenn diese günstig sind (z.B. abgedunkelter Raum
mit günstigen Lichtverhältnissen, keine direkte
Sonneneinstrahlung) dann wird’s auch mit weniger
Kontrast gehen.
Worauf würde ich achten bzw. auf was kommt es mir an:
- Reicht die Auflösung ? (z.B. 1024x768), mit einem
19"-Monitor kommt man auch auf 1600x1200, was für
CAD oder Grafik recht angenehm sein kann.
Andererseit wird in der Regel bei kleineren Auflösungen
z.B. 640x480(VGA,DOS-Modus) das Bild nur noch als
kleines Fenster dargestellt (kann nicht wie bei
Monitor skaliert werden). - Welche Anwendung? Sollen schnelle Vorgänge dargestellt
werden -> z.B. Spielen? Ich denke, daß es dafür nicht
so toll ist, weil LCD etwas träge sind. - Helligkeit/Hintergrundbeleuchtung gleichmäßig und
außreichend hell? -> Vorführen lassen! - Sichtwinkel? Minimalforderung: Wenn man draufschaut,
sollen alle Bereiche des Bildes bis in die Ecken
gleichmäßig, ohne Verfälschungen zu sehen sein
-> Vorführen lassen! Wenn man zu zweit vor dem Bildschirm
sitzt, wird’s eher noch schlechter. - Ist der richte Anschluß dran? Es gibt wohl auch TFT’s
die nur noch digitale Schnittstelle haben. - Überprüfen, ob das Teil evtl. Pixelfehler hat.
Das ist unter Umständen noch nicht mal ein echter
Magel, wenn irgendwo ein Pixel fehlt. - Problem Lebensdauer: Meist lassen nach ca. 1…2 Jahren
die Hintergrungbeleuchtungen nach.
Kann sein, daß bei den modernsten LCD einige Kritikpunkte
nicht mehr so relevant sind. Ich würde ich nur ein LCD kaufen,
wegen der Platzeinsparung. Ansonsten ist ein schöner großer
Monitor für’s gleiche Geld viel besser.
Gruß Uwi
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Moin!
TFT von Panasonic
- Welche Anwendung? Sollen schnelle Vorgänge dargestellt
werden -> z.B. Spielen? Ich denke, daß es dafür nicht
so toll ist, weil LCD etwas träge sind.
- Helligkeit/Hintergrundbeleuchtung gleichmäßig und
außreichend hell? -> Vorführen lassen!
- Problem Lebensdauer: Meist lassen nach ca. 1…2 Jahren
die Hintergrungbeleuchtungen nach.
Zwischen einem LCD (Liquid crystal Display) und einem TFT-Display (Thin Film Transistor) gibt es schon einige Unterschiede. Selbst moderne LCDs sind gegenüber einem TFT-Display verhältnismäßig träge. Diese wiederum sind (noch) träger, als die gute, alte Elektronenstrahlröhre. Während ein LCD zum Spielen eigentlich nicht gut zu gebrauchen ist, läßt sich mit einem TFT-Display durchaus spielen, wenn auch nicht so gut, wie mit einem herkömmlichen Monitor.
TFT-Diplays sind selbstleuchtend. Sie haben keine Hintergrundbeleuchtung, im Gegensatz zu LCDs, nach denen aber nicht gefragt wurde. Einen TFT-Pixel kann man sich wie drei verschiedene Leuchtdioden in den Farben rot, grün und blau vorstellen. Diese Leuchtdioden lassen auch nach Jahren kaum in der Leuchtwirkung nach. Einzelne Pixel können aber komplett ausfallen, was dann eben die angesprochenen Pixelfehler sind. Wie störend sie empfunden werden, ist vom Betrachter und ihrer Anzahl abhängig.
Munter bleiben… TRICHTEX
TFT = LCD
Hallo TRICHTEX,
ich denke, Du unterliegst einem Irrtum.
Alle TFT-Displays funktionieren als LCD.
Die Dinger heißen vollständig „TFT-LCD-Display“
Falls Du es nicht glaubst, gib mal in Google
„TFT display LCD“ ein.
Dem entsprechend brauchen sie auch eine Hintergrund-
beleuchtung (außer evtl. reflektive Typen, die in diesem
Falle aber keine Rolle spielen, eher für Handheld)
Der Unterschied zu den älten LCD-Technologien liegt in
erster Linie in der Art der Ansteuerung. LCD sind als
Zeilen-Spalten-Matrix aufgebaut, die über die Ränder an die
Zeilen- und Spaltentreiber kontaktiert wird.
Bei entsprechend hoher Auflösung brauch man also eine Menger
Leitungen.
Mit modernerer Technologie ist es gelungen, auf das
Glassubstrat gleich die Ansteuerung mit drauf zu integrieren
(das sind die TFT = Dünnfilmtransistoren, leuchten können
die leider noch nicht). Damit braucht man nicht mehr
soviele Ansteuerleitungen und ensprechend große externe
Treiberelektronik.
Unabhängig davon wurden natürlich einige Anstrengungen
unternommen, um z.B. die Trägheit der LCD zu mildern und
den Kontrast sowie Betrachtungswinkel zu verbessern.
Trotzdem bleiben aber die grundsätzlichen Nachteile der
LCD-Technologie.
Nicht einschlafen … Uwi
TFT-Diplays sind selbstleuchtend. Sie haben keine
Hintergrundbeleuchtung, im Gegensatz zu LCDs, nach denen aber
nicht gefragt wurde. Einen TFT-Pixel kann man sich wie drei
verschiedene Leuchtdioden in den Farben rot, grün und blau
vorstellen. Diese Leuchtdioden lassen auch nach Jahren kaum in
der Leuchtwirkung nach. Einzelne Pixel können aber komplett
ausfallen, was dann eben die angesprochenen Pixelfehler sind.
Wie störend sie empfunden werden, ist vom Betrachter und ihrer
Anzahl abhängig.Munter bleiben… TRICHTEX